Fr, 09:34 Uhr
02.04.2010
Mitgliedstreffen des Bündnisses
Im März gab es ein Mitgliedstreffen des "Bündnisses gegen Rechts im Kyffhäuserkreis". Dazu erreichten kn folgende Informationen...
Am 17.03.2010 traf sich das Bündnis gegen Rechts im Vereinsraum des Carl- Schröder-Saals in Sondershausen. Neben inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten wurde auch die Ausgestaltung der Feierlichkeit anlässlich des zehnjährigen Bestehens des "Bündnis gegen Rechts" im Spätsommer 2010 besprochen.
Die Mitglieder des Bündnis´ sind sich einig, dass die Sensibilisierung für Demokratie und Toleranz in der breiten Bevölkerung noch weiter verstärkt werden muss. Gerade im Bereich der frühkindlichen Bildung muss Demokratie und Toleranz von klein auf vermittelt werden. In diesem Zusammenhang verweist der Sprecherrat des "Bündnis gegen Rechts" auch darauf, Demokratieerziehung verstärkt in den Lehrplänen zu etablieren.
Die Arbeit des Bündnis` wird sich in den kommenden Wochen und Monaten verstärkter auf die ländlichen Regionen des Kyffhäuserkreises konzentrieren. Vereine und Initiativen spielen gerade im ländlichen Raum mit ihren vielfältigen Angeboten und Ehrenämtern eine große Rolle für die Bevölkerung. Gerade hier ist eine große Angriffsfläche für die Instrumentalisierung von Vereinen und Verbänden gegeben.
Rechtsextreme Mitglieder versuchen in der breiten Bevölkerung anzukommen und setzen daher auf den Aufbau sozialer Netzwerke, dort wo sich Menschen treffen und zusammenkommen. Gerade aus diesem Grund ist es dem Bündnis wichtig, Vereine und Initiativen aus dem ländlichen Raum stärker in die Arbeit zu integrieren und für ein friedliches Miteinander zu sensibilisieren. Die Bevölkerung muss stärker über Rechtsextremismus und seine Bedeutung aufgeklärt werden, um die Gefahren, die von dieser politischen Einstellung ausgehen, erkennbar zu machen. Zu wenig Aufklärung führt letztlich beispielsweise dazu, dass Räumlichkeiten an rechtsextreme Mitglieder für Gruppenzusammenkünfte vermietet werden, ohne dass der Vermieter die eigentlichen Hintergründe und Ideologien kennt.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Bündnis' wurde auch das Projekt "Lernen vor Ort" durch den Projektleiter Dr. Andreas Räuber vorgestellt und die Inhalte des Aktionsfeldes "Demokratie und Kultur" von Frau Juhnke, Projektmitarbeiterin "Lernen vor Ort" des Verbundpartners Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V., erläutert. Das Kernziel des Projektes liegt darin, junge und alte Einwohner für lebenslanges Lernen zu aktivieren und ihre individuellen Potenziale zur Entwicklung von innovativen Bildungsangeboten zusammenzubringen. In dieser Schwerpunktsetzung nimmt, bezogen auf das Aktionsfeld, die Stärkung der demokratischen Kultur eine zentrale Rolle ein. Als starker Partner wird das "Bündnis gegen Rechts" künftig wichtiger Bestandteil des Aktionsfeldes sein und als Arbeitsgruppe konkrete Vorschläge für Maßnahmen und Modellprojekte erarbeiten.
Im Weiteren wurden die aktuellen Teilprojekte im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" (LAP-Programm) von Herrn Sievers als Vertreter der Lokalen Koordinierungsstelle für den Kyffhäuserkreis vorgestellt. Gerade auch mit diesen Projekten sollen erste Schritte zur Umsetzung der genannten Ziele gegangen werden.
Autor: khhAm 17.03.2010 traf sich das Bündnis gegen Rechts im Vereinsraum des Carl- Schröder-Saals in Sondershausen. Neben inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten wurde auch die Ausgestaltung der Feierlichkeit anlässlich des zehnjährigen Bestehens des "Bündnis gegen Rechts" im Spätsommer 2010 besprochen.
Die Mitglieder des Bündnis´ sind sich einig, dass die Sensibilisierung für Demokratie und Toleranz in der breiten Bevölkerung noch weiter verstärkt werden muss. Gerade im Bereich der frühkindlichen Bildung muss Demokratie und Toleranz von klein auf vermittelt werden. In diesem Zusammenhang verweist der Sprecherrat des "Bündnis gegen Rechts" auch darauf, Demokratieerziehung verstärkt in den Lehrplänen zu etablieren.
Die Arbeit des Bündnis` wird sich in den kommenden Wochen und Monaten verstärkter auf die ländlichen Regionen des Kyffhäuserkreises konzentrieren. Vereine und Initiativen spielen gerade im ländlichen Raum mit ihren vielfältigen Angeboten und Ehrenämtern eine große Rolle für die Bevölkerung. Gerade hier ist eine große Angriffsfläche für die Instrumentalisierung von Vereinen und Verbänden gegeben.
Rechtsextreme Mitglieder versuchen in der breiten Bevölkerung anzukommen und setzen daher auf den Aufbau sozialer Netzwerke, dort wo sich Menschen treffen und zusammenkommen. Gerade aus diesem Grund ist es dem Bündnis wichtig, Vereine und Initiativen aus dem ländlichen Raum stärker in die Arbeit zu integrieren und für ein friedliches Miteinander zu sensibilisieren. Die Bevölkerung muss stärker über Rechtsextremismus und seine Bedeutung aufgeklärt werden, um die Gefahren, die von dieser politischen Einstellung ausgehen, erkennbar zu machen. Zu wenig Aufklärung führt letztlich beispielsweise dazu, dass Räumlichkeiten an rechtsextreme Mitglieder für Gruppenzusammenkünfte vermietet werden, ohne dass der Vermieter die eigentlichen Hintergründe und Ideologien kennt.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Bündnis' wurde auch das Projekt "Lernen vor Ort" durch den Projektleiter Dr. Andreas Räuber vorgestellt und die Inhalte des Aktionsfeldes "Demokratie und Kultur" von Frau Juhnke, Projektmitarbeiterin "Lernen vor Ort" des Verbundpartners Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V., erläutert. Das Kernziel des Projektes liegt darin, junge und alte Einwohner für lebenslanges Lernen zu aktivieren und ihre individuellen Potenziale zur Entwicklung von innovativen Bildungsangeboten zusammenzubringen. In dieser Schwerpunktsetzung nimmt, bezogen auf das Aktionsfeld, die Stärkung der demokratischen Kultur eine zentrale Rolle ein. Als starker Partner wird das "Bündnis gegen Rechts" künftig wichtiger Bestandteil des Aktionsfeldes sein und als Arbeitsgruppe konkrete Vorschläge für Maßnahmen und Modellprojekte erarbeiten.
Im Weiteren wurden die aktuellen Teilprojekte im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" (LAP-Programm) von Herrn Sievers als Vertreter der Lokalen Koordinierungsstelle für den Kyffhäuserkreis vorgestellt. Gerade auch mit diesen Projekten sollen erste Schritte zur Umsetzung der genannten Ziele gegangen werden.