Di, 07:03 Uhr
06.04.2010
Vom Schandfleck zum Kleinod
Vor einiger Zeit wünschte sich in den Kyffhäuser Nachrichten jemand mal etwas Positives Neues über Artern. Unser Leser Klaus Henze hat sich auf die Spur gemacht...
Sicherlich gibt es hier wohl kaum die großen Knüller in Artern, die Gründe sind hinreichend bekannt. Aber auch kleine Dinge verändern eine Stadt und da übt sich das Arterner Rathaus leider zu sehr in Bescheidenheit.
Eine solche "Kleinigkeit" ist zusammenhängend mit der Gestaltung des großzügigen Parkplatzes an der Stelle der einstigen Kaufhallen unter dem Namen "Parken & Park" die nun wohl vor Ostern fertiggestellte Anlage, die sich an den Parkplatz anschließt. Der neugestaltete gestaltete Weg führt hinter dem für viele Millionen gebauten und nach wenigen Jahren geschlossenen Amtsgericht, das nun wieder mit viel Geld für das Katasteramt umgebaut wird (erstes Foto). Das bisherige Katasteramt in der Alten Poststraße ist inzwischen abgerissen und harrt des Wiederaufbaus, da es ja weiterhin neben dem Gerichtsgebäude für diese Behörde genutzt werden soll.
Unmittelbar am Hinterausgang des kleinen Pflegeheimes und des betreuten Wohnens in der Wasserstraße entstand eine kleine schmucke Anlage, die vielleicht in den kommenden Monaten auch die Bewohner der Einrichtung einladen wird. Obwohl vor Ostern erst fertig gestellt, konnte man sich bereits an einigen Frühblühern erfreuen. Aus dem Rathaus verlautete der Name" Kronengarten" für das Flurstück, das wohl daran erinnert, dass sich am alten Hotel "Zur Krone" (heute befindet sich hier im bei der Errichtung des Kultur- und Versorgungszentrum zur Unkenntlichkeit umgebauten Hotel-Gebäude u. a. ein Reisebüro) ein großer Garten befand. Übrigens befand sich am alten Hotelgebäude eine Tafel, die behauptete, dass dort nicht nur der Goethe-Ahn und Hufschmidt Hans Christian Göthe aus der Harzstraße, sondern hin und wieder auch der berühmte Dichter Johann Wolfgang Goethe, verkehrte.
Ob Wahrheit oder Werbegag, das ist wohl nicht ganz so erwiesen. "Echte Arterner" sind aber überzeugt.
Lassen wir uns mal überraschen, wo und wie sich Artern weiter verändert. Auf dem Weinberg hatte im Herbst eine AB-Maßnahme begonnen, um die Sicht vom Hangweg auf die Stadt zu verbessern und dabei auch zugleich einige ökologisch notwendige Ausholzungen vorzunehmen. Die Maßnahme musste leider durch den Konkurs der ABS abgebrochen werden. Die Sicht wurde zweifellos bereits etwas verbessert, aber die beste Ansicht ist das Ganze jetzt leider nicht. Ob die Stadträte mit der Verwaltung eine Lösung finden, das Begonnene auch zu Ende zu bringen? Man darf gespannt sein.
Text und Fotos: Klaus Henze
Autor: khhSicherlich gibt es hier wohl kaum die großen Knüller in Artern, die Gründe sind hinreichend bekannt. Aber auch kleine Dinge verändern eine Stadt und da übt sich das Arterner Rathaus leider zu sehr in Bescheidenheit.
Eine solche "Kleinigkeit" ist zusammenhängend mit der Gestaltung des großzügigen Parkplatzes an der Stelle der einstigen Kaufhallen unter dem Namen "Parken & Park" die nun wohl vor Ostern fertiggestellte Anlage, die sich an den Parkplatz anschließt. Der neugestaltete gestaltete Weg führt hinter dem für viele Millionen gebauten und nach wenigen Jahren geschlossenen Amtsgericht, das nun wieder mit viel Geld für das Katasteramt umgebaut wird (erstes Foto). Das bisherige Katasteramt in der Alten Poststraße ist inzwischen abgerissen und harrt des Wiederaufbaus, da es ja weiterhin neben dem Gerichtsgebäude für diese Behörde genutzt werden soll.
Unmittelbar am Hinterausgang des kleinen Pflegeheimes und des betreuten Wohnens in der Wasserstraße entstand eine kleine schmucke Anlage, die vielleicht in den kommenden Monaten auch die Bewohner der Einrichtung einladen wird. Obwohl vor Ostern erst fertig gestellt, konnte man sich bereits an einigen Frühblühern erfreuen. Aus dem Rathaus verlautete der Name" Kronengarten" für das Flurstück, das wohl daran erinnert, dass sich am alten Hotel "Zur Krone" (heute befindet sich hier im bei der Errichtung des Kultur- und Versorgungszentrum zur Unkenntlichkeit umgebauten Hotel-Gebäude u. a. ein Reisebüro) ein großer Garten befand. Übrigens befand sich am alten Hotelgebäude eine Tafel, die behauptete, dass dort nicht nur der Goethe-Ahn und Hufschmidt Hans Christian Göthe aus der Harzstraße, sondern hin und wieder auch der berühmte Dichter Johann Wolfgang Goethe, verkehrte.
Ob Wahrheit oder Werbegag, das ist wohl nicht ganz so erwiesen. "Echte Arterner" sind aber überzeugt.
Lassen wir uns mal überraschen, wo und wie sich Artern weiter verändert. Auf dem Weinberg hatte im Herbst eine AB-Maßnahme begonnen, um die Sicht vom Hangweg auf die Stadt zu verbessern und dabei auch zugleich einige ökologisch notwendige Ausholzungen vorzunehmen. Die Maßnahme musste leider durch den Konkurs der ABS abgebrochen werden. Die Sicht wurde zweifellos bereits etwas verbessert, aber die beste Ansicht ist das Ganze jetzt leider nicht. Ob die Stadträte mit der Verwaltung eine Lösung finden, das Begonnene auch zu Ende zu bringen? Man darf gespannt sein.
Text und Fotos: Klaus Henze




