Do, 08:53 Uhr
08.04.2010
Machnig: Windkraft bleibt unverzichtbar
Die Windenergie bleibt unverzichtbar für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Thüringen, sagte jüngst der Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Windenergie (Landesverband Thüringen) in Erfurt. Gefahr auch für den Kyffhäuserkreis?...
Die Nutzung der Windkraft für den Freistaat stand ganz oben auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung. Wir brauchen die Windenergie, um beim Ausbau der Erneuerbaren Energien einen großen Schritt machen zu können, sagte Matthias Machnig (SPD) in Erfurt. Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion von 18,5 auf 35 Prozent im Jahre 2020 erhöht wird. Dies kann nur gelingen, wenn wir mehr Strom aus Windkraftanlagen gewinnen können, so der Minister. Über Repowering allein, d.h. über die Ersetzung bestehender Windkraftanlagen durch modernere und leistungsfähigere, könne die Energieerzeugung nicht verstärkt werden.
Durch Flächenausbau und Repowering kann der Windenergieanteil am Stromverbrauch um mindestens 30 Prozent wachsen, sagte Machnig, der gemeinsam mit Umwelt- und Energieverbänden, mit Gewerkschaften und Unternehmern im März eine Initiative gestartet hatte, um die Potenziale der Windenergie in Thüringen besser nutzen zu können. Zurzeit seien lediglich 0,3 Prozent der Fläche des Freistaats mit Windkraftanlagen ausgestattet. Hier kann Thüringen deutlich nachlegen, so der Minister.
Das Engagement könnte aber auch Begehrlichkeiten wecken. Bekannt ist ja, dass bei Immenrode der Windpark in der Höhe kräftig aufgestockt wird. Auch wenn zurzeit noch beteuert wird, dass es keinen zusätzlichen Windpark an der Straße östlich zwischen Immenrode und Straußberg geben soll (Naturschutz), aufpassen ist angesagt. Denn Vorstöße auf dieses Gebiet gab es von der Windlobby schon mehrere. Bisher wurden sie erfolgreich abgewehrt, aber mit der Landesregierung im Rücken könnte das schnell Geschichte sein.
Autor: khhDie Nutzung der Windkraft für den Freistaat stand ganz oben auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung. Wir brauchen die Windenergie, um beim Ausbau der Erneuerbaren Energien einen großen Schritt machen zu können, sagte Matthias Machnig (SPD) in Erfurt. Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromproduktion von 18,5 auf 35 Prozent im Jahre 2020 erhöht wird. Dies kann nur gelingen, wenn wir mehr Strom aus Windkraftanlagen gewinnen können, so der Minister. Über Repowering allein, d.h. über die Ersetzung bestehender Windkraftanlagen durch modernere und leistungsfähigere, könne die Energieerzeugung nicht verstärkt werden.
Durch Flächenausbau und Repowering kann der Windenergieanteil am Stromverbrauch um mindestens 30 Prozent wachsen, sagte Machnig, der gemeinsam mit Umwelt- und Energieverbänden, mit Gewerkschaften und Unternehmern im März eine Initiative gestartet hatte, um die Potenziale der Windenergie in Thüringen besser nutzen zu können. Zurzeit seien lediglich 0,3 Prozent der Fläche des Freistaats mit Windkraftanlagen ausgestattet. Hier kann Thüringen deutlich nachlegen, so der Minister.
Das Engagement könnte aber auch Begehrlichkeiten wecken. Bekannt ist ja, dass bei Immenrode der Windpark in der Höhe kräftig aufgestockt wird. Auch wenn zurzeit noch beteuert wird, dass es keinen zusätzlichen Windpark an der Straße östlich zwischen Immenrode und Straußberg geben soll (Naturschutz), aufpassen ist angesagt. Denn Vorstöße auf dieses Gebiet gab es von der Windlobby schon mehrere. Bisher wurden sie erfolgreich abgewehrt, aber mit der Landesregierung im Rücken könnte das schnell Geschichte sein.