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Sa, 15:26 Uhr
17.04.2010

In Funktion bestätigt

Beim Kreisparteitag der SPD wurde Cornelia Kraffzick mit großen Mehrheit in ihrer Funktion als Kreisvorsitzende der SPD Kyffhäuserkreis wiedergewählt. Heftige Angriffe gab es von der SPD, besonders gegen Landart Peter Hengstermann (CDU). Erste Einzelheiten gibt es hier...

Heute Vormittag begann in Sondershausen der Kreisparteitag der SPD- Kyffhäuserkreis. Als prominenteste Gäste waren anwesend Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD), Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme und Landtagsmitglied Dorothea Marx (beide ebenfalls SPD). Über die Grußrede von Machnig und den weiteren Verlauf des Kreisparteitages wird kn in einem gesonderten Beitrag informieren.

Nach einstimmiger Entlastung des alten Vorstandes wurde die Wahl des neuen Vorsitzenden durchgeführt. Einziger Kandidat, genauer gesagt Kandidatin, war die bisherige Vorsitzende Cornelia Kraffzick. Bei 48 abgegebenen Ja-Stimmen, zwei Stimmenthaltungen und zwei Gegenstimmen (92,3 Prozent) wurde Kraffzick wieder recht deutlich zur alten und neuen Vorsitzenden gewählt. Seltsamerweise hatte man nicht mal mehr einen Strauß Blumen zur Beglückwünschung parat, empfand zumindest kn. Aber wer trotzdem noch Blumen bekommen hat, erfahren Sie im ausführlichen Bericht.

Kreisparteitag SPD (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kreisparteitag SPD (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hier bekommt nicht etwa die alte und neue Vorsitzende Blumen (Cornelia Kraffzick re.), sondern Simone Panse bekam nachträgliche Glückwünsche zum 50. Geburstag.

Bemerkenswert bei diesem Kreisparteitag waren die Angriffe gegen über anderen Parteien . Rainer Scheerschmidt (VIBT) wurde vom Fraktionschef der SPD im Kreistag, Klaus Mehle (Bild unten), glatt als Chaot bezeichnet.

Kreisparteitag SPD (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kreisparteitag SPD (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die CDU- Fraktion wurde im Zusammenhang mit den Vorgängen um die Schulen in Heldrungen und Oldisleben als inhomogener Haufen bezeichnet. Besonders auf Korn nahm er aber Landrat Peter Hengstermann. Während Mehle die Verwaltung des Landratsamtes gerade im Zusammenhang mit Finanzfragen ein Lob erteilte, sagte er in Richtung Hengstermann, „da ist ein Mann an der Spitze, der weiß nicht was er will“. Mehle forderte klar von den Genossen, man muss als SPD einen geeigneten Kandidaten für die nächste Wahl stellen. Wörtlich führte er zum Thema Hengstermann aus:


Ausschitt aus der Rede von Klaus Mehle

Mehle verteidigte nachmals das Abstimmungsverhalten der SPD im Schulstreit um Oldisleben (kn berichtete) und warnte, dieser Kompromiss des Kreistages wird dem Kreis rund eine Million Euro kosten. Für das Geld hätten viele andere Aufgaben durchgeführt werden können, bzw. es hätte nicht zu Kürzungen im Jugendbereich kommen müssen.

Weitere Bericht von diesem recht bemerkenswerten Parteitag folgen, denn auch andere Parteien bekamen Schelte von den Genossen.
(Fortsetzung folgt)
Autor: khh

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