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So, 10:24 Uhr
18.04.2010

Kn-Forum: Schweinemast (2)

Aus anderer Richtung dem Thema Schweinmastanlage Oldisleben nähert sich unser Leser Thomas Leich Schmidt diesem Thema...

Ungewöhnlich?
Landessynode der Evang.-Luth.Kirche in Bayern vom 9.bis 14.April 1989 Thema \"Bewahrung der Schöpfung\" Claudius Verlag München ISBN 3-532-62080-4
\"In seinem theologischen Grundsatzreferat empfahl Landesbischof Johannes Hanselmann, nicht gelähmt in das Szenario eines dramatischen oder schleichenden Weltuntergangs zu blicken,sondern der Gottesherrschaft zu vertrauen und sich neu motivieren zu lassen, um der Welt zuhelfen zu sozialer Gerechtigkeit, politischem Frieden und Bewahrung der Natur. Gott hat uns Menschen den Auftrag gegeben, Gottes Schöpfung zu pflegen, sie vor Schaden zu bewahren. Der Mensch soll ein Auge darauf haben, dass auch weiterhin Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen, für die belebte und unbelebte Natur erhalten bleibt.

Der Mensch hat den Auftrag, behutsam mit der ihm anvertrauten Welt umzugehen. Gemeint ist die Welt, die der Beter des 104. Psalms so ausführlich beschrieb und in der nicht nur wir, sondern auch unsere Nachkommen noch leben sollen. Wenn es darum geht, sich für die bedrohte Schöpfung Gottes einzusetzen, müssen wir Christen uns besonders angesprochen fühlen. Wir bekennen Gott, den Vater Jesu Christi, als Schöpfer der Welt. Wir vertrauen auf Jesus Christus, den Erlöser der Welt. Wir hoffen auf den Beistand des Heiligen Geistes, wenn wir unseren Auftrag ernst nehmen, die gute Nachricht, das Evangelium, in dieser Zeit zu bezeugen. In dem wir uns für die bedrohte Schöpfung einsetzen, können wir unserem Glauben Gestalt verleihen. Zitat v. Simon Nüssel

Es waren besonders nachdrücklich die Geschwister aus den Kirchen in der DDR, die uns auf die Umkehr als den Weg zur Bewahrung der Schöpfung in Gerechtigkeit und Frieden verwiesen haben. Solche als Geschenk angenommene Umkehr zur Gottesherrschaft deckt uns zuerst die Tiefe unserer Krise auf als die Abkehr von Gott. Die als Geschenk angenommene Umkehr eröffnet uns zweitens Zukunft und erschließt uns neue Lebensmöglichkeiten durch die anziehende Güte des nahen Gottes und die Fülle des Lebens in ihm. Schließlich ermöglicht die als Geschenk angenommene Umkehr die Möglichkeit zur Veränderung des Verhaltens und dann auch zur Veränderung von Verhältnissen. Gerade für letzteres gilt: \"Wer ernstlich Umkehr verwirklichen will, muss die seelische Kraft haben, lange Zeit mit unausgegorenen Kompromissen zu leben. Er muss den Mut haben, bei sich selbst das Wenige ernst zu nehmen, zu dem er im Augenblick fähig ist im Vertrauen darauf, dass daraus nach und nach Größeres wachsen kann\".

Hoffnung will in dieser Welt gelebt, vor allem aber praktiziert sein. Die Hoffnung kann und wird Lebensodem in einer Welt sein, in der so viel Not vorhanden ist. In dem Zeichen der Hoffnung haben wir es in den letzten Monaten gewagt, uns mit viel innerer und äußerer Leidenschaft mit den vielen, oft bedrückenden Themen auseinander zusetzen, ohne für alles gültige und mögliche Lösungen anbieten zu können. Sichtbare Hoffnung aber ist es auch, dass ungezählte Stille im Lande - viel mehr, als wir vielleicht ahnen - aus persönlicher und christlicher Verantwortung heraus handeln und damit ein nicht zu übersehendes Zeichen für viele ihrer Mitmenschen setzen.

Als Hoffende müssen wir sehr wohl das Seufzen und Stöhnen der Kreatur, zu der wir auch uns zählen, viel mehr hören, als wir es im Getriebe unseres Alltags oft tun. Aber wir sollten das Seufzen der Kreatur auch in uns aufnehmen als Aufruf zur Umkehr, als Aufruf, Zeichen der Hoffnung zu setzen und selbst aus der Hoffnung zu leben. Als Hoffende werden wir Mitgestalter einer guten Erdenwelt. Damit werden wir aber auch bescheidene Mithelfer an Gottes Schöpfungsordnung, weil der himmlische Vater mit seinem JA zu unserem Leben nicht will, das wir unsere Hände in den Schoß legen. Zitat: Rudolf Bachmann.\"


Warum sind so viele Menschen in der DDR geblieben? Warum haben wir die Represalien all die Jahre ertragen? Doch nicht um jetzt zuzusehen wie unsere Heimat Stück für Stück verhökert und zum Plündern freigegeben wird. Für unsere Umwelt, für unsere Heimat, für unsere Kinder und Enkel, lasst uns weiter kämpfen!
Thomas Leich
Autor: khh

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