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Di, 08:12 Uhr
20.04.2010

Triumphzug des Südharzexpress

Die NSV Handballer ernteten am Samstag den Lohn ihrer harten Arbeit der zurückliegenden Saison. Erst erhielten sie aus den Händen des Vizepräsidenten Spieltechnik Hans Werner Kasobke den Meisterpokal und anschließend, im „Letzten Derby“, gegen den HV 90 Artern wollten sie ihrer makellosen Heimbilanz einen weiteren Erfolg hinzufügen. Der Spielbericht von Frank Ollech.


Der Beginn war so recht nach dem Geschmack der über 600 Zuschauer. Der NSV eröffnete den Torreigen zum 1:0. Jedoch was folgte war nicht meisterlich. Die Gäste gaben den Ton an und gewannen nach dem 2:2 sogar die Mehrzahl der Zweikämpfe. Den Nordhäusern steckte wohl noch die emotionale Siegerehrung vor dem Spiel in den Knochen, oder besser im Kopf. Der wieder stark vertretende Gästeanhang konnte hingegen jubeln. Der Meister stand in den Anfangsminuten stark unter Druck. Der HV 90 nutzte dies zur eigenen 4:2 Führung.

Erst danach quälte sich der Südharzexpress um Tempo aufzunehmen. Beim 6:6 hatte sie genügend Fahrt um gleichauf zu ziehen und um in weiteren auf 12:6 davon zu fahren. Eindrucksvoll wie die Südharzer ihr Spiel wieder in den Griff bekommen hatten. Angesichts der Führung wurde die Begegnung bis zur Halbzeit kontrolliert verwaltet. Die Gäste erzielten somit bis zur Pause noch eine Resultatverkürzung auf vier Treffer Rückstand -15:11-.

Nach der Pause brachen dann alle Dämme. Die NSV Spieler wollten im Abschlussspiel der Saison nichts schuldig bleiben. So wurden die Gäste in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit mit vier Gegentreffern förmlich überrannt. Auch im Weiteren blieb die Partie kurzweilig. Dazu trug auch der HV 90 Artern bei. Sie agierte zwar mit stumpfen Waffen aber ihr Kampfgeist war ungebremst.

Beim Stand von 24:15 drohte ein Debakel, doch soweit wollten es die Nordhäuser dann doch nicht treiben. Trainer Andreas Meyer wechselte munter die gesamte vollbesetzte Bank ein, darunter litt natürlich der Spielfluss. Die Hausherren versuchten trotzdem zu zaubern. Schöne Spielzüge und spektakuläre Treffer erzeilten sie und die Zuschauer dankten es ihnen mit viel Beifall.

Nach 60. Minuten pfiffen die Schiedsrichter Ralf Langbein und Frank Schmidt aus Bad Blankenburg und Auma die Begegnung der beiden Erzrivalen beim Stand von 33:22 ab. Die Spieler bedankten sich noch einmal beim Publikum und diese wiederrum feierten ihre Matadoren mit stehenden Ovationen.

So wie die gesamte Saison war auch die Begegnung. Der NSV tritt als Mannschaft mit klaren Strukturen auf. Die Mannschaftsleistung spielt vor der Einzelleistung die entscheidende Rolle. Jetzt müssen sie sich im Thüringer Oberhaus beweisen.

Karsten Scholz/ Kai Näther/ Sören Ahlert/Stefan Fuhrmann 7/ Christian Müller 5/Thomas Riemekasten 2/ Martin Stritzel 4/ Ramonat Andreas 1/ Christian Flötling 2/ Mathias Thiele 4/ Sebastian Kreutz 1/ Marco Holznagel 1 / Michael Spieß 4/ Marcel Effenberger 2
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Sieg gegen Erzrivalen (Foto: Christoph Keil)
Autor: nnz

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Kommentare
Retupmoc
20.04.2010, 11:06 Uhr
Gratulation
und viel Erfolg eine Klasse höher. Ihr macht eine tolle Werbung für die STADT . Weiter so .
Georg
20.04.2010, 12:06 Uhr
Gratuliere auch
der NSV Handballtruppe und ihrem Trainer zu dieser tollen Leistung.
Flitzpiepe
20.04.2010, 14:03 Uhr
Werbung für die Stadt
Gratuliert habe ich an andere Stelle schon...
Ich möchte das mit der 'Werbung für die Stadt' nochmal aufgreifen.
Ich bin nicht der Meinung, dass Oberligaspiele in der Ballspielhalle eine Werbung für die Stadt sind.
Viele andere Städte beneiden uns um so eine Halle wie die Wiedigsburghalle. Z.B. Gotha mit ihren Volleyballern.
Folglich würde ich darauf drängen, dass die Oberligaspiele auch in der Wiedigsburghalle stattfinden.
Ich war u.a. beim Spiel gegen Mühlhausen dabei. Ohne Frage: Es ist in der Ballspielhalle eine tolle Stimmung.
Aber wenn man auf der dreckigen Treppe sitzen muss, die meisten Durchsagen unverständlich sind und die Anzeigetafel noch nicht mal funktioniert, ist das für mich keine Werbung für die Stadt.
Rafa23
20.04.2010, 14:32 Uhr
Ich gebe meinem Vorredner Recht !
Natürlich ist in der Ballspielhalle eine tolle Stimmung und alles aber repräsentativ gesehen müssen die Oberligaspiele in der Wiedigsburghalle stattfinden.
Neuer, Größer, Besser !

Vielleicht kommen dadurch auch mehr Leute, die die sich nicht ins "Gedränge" der BSH quetschen wollen, sondern den Platz der Wiedigsburghalle genießen wollen.
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