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Mi, 09:39 Uhr
21.04.2010

"Was nun, Herr Landrat?" (2)

Bezug nehmend auf den Artikel „Was nun, Herr Landrat“ gibt es eine Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden der CDU-Fraktion im Kyffhäuserkreistag, Maik Göllert...

„Bildung bekommt man nicht umsonst, auch für die Kleinsten unserer Gesellschaft nicht. Bildung kostet Geld, den keine Einnahmen gegenüber stehen. Dass dieses Prinzip auch für die SPD auf Landesebene gilt zeigt schließlich die Politik, welche in dem SPD-geführten Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur betrieben wird.

Der Besuch von Hochschulen wird kostenfrei aus Steuergeldern finanziert. Das Modell der Gemeinschaftsschule mittels gemeinsamen Lernens bis zur Klasse 8 wird beworben und soll in Thüringen eingeführt werden. Nur bei der Umsetzung an der Basis, speziell im ländlichen Raum, stellt man sich gegen dieses Modell mit der Begründung der Finanzen, und nimmt den Verzicht auf wohnortnahe Bildungschancen der Kinder billigend in Kauf.

Oder gilt der Erhalt, die Sicherung und Stärkung der Schulstandorte nur für Städte und Gemeinden, welche unter Führung der SPD stehen? Insbesondere für den ländlichen Raum sollte es zumindest in den Verwaltungseinheiten möglichst eine Bildungsstruktur von Grund- und Regelschule geben. Um diese Chance sollten man im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sachlich streiten.

Denn die Bildung findet vor Ort in und für die Kommunen statt. Herr Steffen Lupprian als persönlicher Mitarbeiter der SPD-Landtagsabgeordneten Marx im Bürgerbüro Sondershausen müsste doch schon Interesse seiner eigenen Partei an der Umsetzung des SPD-Modells Gemeinschaftsschule, insbesondere im ländlichen Raum haben.

Oder ist seine Vision eine Bildungslandschaft mit einer Grundschule in den Verwaltungseinheiten, 3 Regelschulen und 1 staatlichen Gymnasium im Kyffhäuserkreis.

Man kann gespannt sein, wie sich Herr Luppian positionieren wird, wenn im Zuge der Fortschreibung der Schulnetzplanung unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Untersuchen zum Demografischen Wandel auch der Regelschulstandort in Ebeleben auf dem Prüfstand steht. Bestimmt würde er nach seinen bisherigen Äußerungen als SPD-Mitglied und Gemeinderat vorbehalt- und problemlos einer sofortigen Schließung in Ebeleben und einer Verlagerung zustimmen.“
Maik Göllert Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Kyffhäuserkreistag
Autor: khh

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