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So, 00:38 Uhr
25.04.2010

Namen gesucht!

Ein Traum wurde wahr und und das in letzter Zeit in der Kurzbezeichnung "Pädagogengemälde" von Paul Stade wurde erstmal der breiten Öffentlichkeit nach der Restaurierung vorgestellt. Das Gemälde ist ab sofort in einer Sonderausstellung vom Schlossmuseum Sondershausen zu sehen...

Zahlreiche Gäste waren gestern am Nachmittag in den Blauen Saal von Schloss Sondershausen zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung gekommen. Neben Bürgermeister Joachim Kreyer waren auch Nachfahren des Malers Paul Stade, die Familie Täger aus Dortmund zur Austellungseröffnung gekommen. Künstlerisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Pianist Ronald Uhlig.

Wie sagte Museumsleiterin Christa Hirschler so schön zu dem Bild, es hat den sperrigen Titel "Die Schule der Lehrer. Paul Stade und sein Monumentalgemälde für das Sondershäuser Lehrerseminar." Aber auch die Kurzversion der Medien, "Pädagogengemälde" würde dem Bild nicht annähernd gerecht werden.

Ergo, schlussfolgerte Christa Hirschler, es muss ein akzeptabler Name gefunden werden. Wem da etwas passendes einfällt, sollte es ins Gästebuch der Ausstellung eintragen. Da können Sie sich ja, liebe Leser schon mal Gedanken machen, bevor Sie die Ausstellung besuchen, die bis September geht.

Christa Hirschler bedankte sich bei den vielen Unterstützern, die diese Sondersausstellung erst ermöglichten, denn die Kassen der Stadt sind klamm, was sich leider auch auf die Museumsarbeit auswirkt. Um so erfreulicher, so Hirschler, dass die Sparkassenmuseumsstiftung für den Kyffhäuserkreis, und der Förderkreis des Schlossmuseums da helfend eingreifen konnten. Christa Hirschler dankte auch den Mitarbeitern des Schlossmuseums für die gute Unterstützung.

Anschließend gab Mario Wilke vom Förderverein der Käthe-Kollwitz-Schule nochmals einen kleinen Abriss über die Entstehung des Gemäldes, und die wesentlichen Schritte der Restaurierung, angefangen von den ersten Wiederentdeckungen durch Jürgen Pfeifer, bis zu den vielen Helfern, beim Transport des Gemäldes. Darüber hatte kn bereits in mehreren Artikel geschrieben.

Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bevor die eigentliche Ausstellung eröffnete, gab es nochmals Blumen für Maro Wilke, überreicht von der Schulleiterin der Käthe-Kollwitz-Schule Sondershausen, Ellen Neumann. Auch wenn er es selbst nicht gern hört, trotz der vielen Helfer bei diesem Projekt, war es doch, der seit 2007 der treibende Motor dieser Restaurierung war.

Man merkte in den Gesprächen aber auch, wie er sich förmlich mit dem Gmälde "identifizierte". So nahm es nicht Wunder, dass er bemerkte, dass das Bild offensichtlich früher übermalt worden war. Ihm ist es auch zu verdanken, dass durch Röntgenaufnahmen auch das Aussehen des früheren Bildes sichtbar dokumentiert werden konnte. Alles dies ist in den fünf Räumen der Ausstellung zu sehen.

Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

An Hand des Bildes erläuterte Mario Wilke aber auch, das bei der Restauration mit Absicht einige Stellen des früheren Gemäldes zu sehen bleiben, so bei den Händen und dem Gesicht, siehe Abbildung oben und Bildergalerie.

Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Natürlich galt der Dank von Mario Wilke auch den vielen Förderern bei der Restaurierung. Alle Namen hier zu nennen ist überhaupt nicht möglich, wie man oben an den Bildausschnitt der genannte Förderer ersehen kann. Aber auch hier, so Mario Wilke konnten nicht alle Spender aufgeführt werden. Mario Wilke machte aber keinen Hehl daraus, dass trotz der zahlreichen Spenden noch runfd 3.000 Euro fehlen. Das war, wie man so schön sagt, nochmals der berühmte Wink mit dem Zaunpfahl.

Übrigens wurde ein Teil der Ausstellungsräume mit Arbeiten aus dem Zeichenunterricht des hiesigen Scholl-Gymnasiums gestaltet werden. Damit konnte, so Christa Hirschler, der Bogen geschlagen werden, von Paul Stades reformatorischen Ideen zum Zeichenunterricht des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zur heutigen Unterrichtspraxis. In jedem Fall lohnt es sich, wieder mal die Schritte hinauf zum Schloss und zur Sonderausstellung zu lenken.

Wer noch mehr über das Gemälde erfahren will, sollte Mittwoch, den 28. April, nicht verpassen. Im Rosa Salon von Schloss Sondershausen werden im "Treff für Neugierige" unter anderem auch die Restauratoren zu Untersuchung und Restaurierung berichten. Beginn um 18:00 Uhr.
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ausstellung Paul Stade (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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