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Mo, 13:59 Uhr
26.04.2010

Mit Unterstützung fahren

„Jetzt können wir auch längere Fahrradtouren machen,“, so ein begeisterter Nutzer. Die Finneckstiftung Rastenberg, die auch Zweigwerkstätten in Artern und Bad Frankenhausen betreibt, meldet einen schönen Erfolg: Finneck-Hauptwerkstatt rüstet Fahrräder zu Pedelecs um...

Ein halbes Jahr ist es her als das Team der Finneck-Hauptwerkstatt im Gewerbegebiet „Am Unterwege“ seinen Prototyp eines zum Pedelec umgerüsteten Fahrrades erstmals öffentlich präsentierte. Auch auf der Leistungsschau SÖM 2009 vor der Unstruthalle stellten sie ihren neuen Service vor. Hier wurde Klaus Gläser aus Sömmerda auf die gegenüber einem neuen Elektrofahrrad kostengünstige Möglichkeit, leichter und entspannter Fahrrad zu fahren, aufmerksam. Nach einer Probefahrt mit dem Prototyp war er überzeugt. Inzwischen hat er sich sein Rad vom Team um Finneck-Werkstattmitarbeiter Sören Stolze zu einem solchen Pedelec umrüsten lassen. „Jetzt können meine Frau und ich längere Fahrradtouren machen. Das ist eine gute und preisgünstige Geschichte. Ich habe das auch schon anderen empfohlen“, so das Resümee des rüstigen Seniors nach zwei leer gefahrenen Akkuladungen.

Elektrofahrrad (Foto: Finneck Stiftung) Elektrofahrrad (Foto: Finneck Stiftung)

Klaus Gläser hat sein Fahrrad umrüsten lassen und ist begeistert. Er kann diesen Service anderen empfehlen.

So wie Klaus Gläser haben bereits einige, vor allem Senioren dieses Angebot der Finneck-Hauptwerkstatt genutzt. Anfragen gab es sogar aus Berlin und Halberstadt.

Ideal ist ein solches Pedelec nicht nur für ältere oder gehandicapte Radfahrer. Auch für Autofahrer, die ob der hohen Spritpreise überlegen, auf’s Rad umzusteigen, ist es eine gute Möglichkeit, Kostenersparnis und Bewegung zu verbinden. Im Unterschied zum E-Bike muss man beim Pedelec, also einem Fahrrad mit Trethilfe durch einen Elektromotor, weiter in die Pedale treten. Nur ist es nicht mehr so anstrengend und schweißtreibend. Pedelecs sind führerscheinfrei, wenn der Motor bei 25 km/h abschaltet. Dann darf man mit ihnen auch die Fahrradwege benutzen. Mit einer „Tankfüllung Strom“ kommt man etwa 40 km weit.

Im Gegensatz zu den heute noch verhältnismäßig teuren neuen Pedelecs, rüstet das Team in der Finneck-Hauptwerkstatt in Sömmerda ein normales Fahrrad bereits für unter 500 Euro zu einem Elektrofahrrad um. Einzige Voraussetzung: der Gabelabstand zur Radaufnahme muss eine lichte Weite von 100 mm haben.

Interessenten können sich in der Finneck-Hauptwerkstatt, Am Unterwege 4 in Sömmerda informieren, eine Probefahrt mit dem Prototypen machen und sich beraten lassen. Ansprechpartner ist Sören Stolze unter Telefon (03634) 32 08 30 oder 32 08 57.
Autor: khh

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