Do, 10:07 Uhr
29.04.2010
Entspanntes Frühjahr
Die Zahl der Arbeitslosen ist im April in Nordthüringen erneut zurückgegangen. Mit 17.399 waren fast 2.000 Personen weniger gemeldet als im März und mit über 4.300 Menschen rund 20 Prozent weniger als vor einem Jahr. Wir haben die einzelnen Daten für Sie aufbereitet...
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt stabilisiert sich weiter und mit dem Frühjahrsaufschwung gibt es auch für ältere und jugendliche Arbeitslose wieder mehr berufliche Perspektiven, kommentiert Reinhard Springer, Bereichsleiter der Nordhäuser Arbeitsagentur die aktuellen Zahlen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im letzten Monat um mehr als ein Drittel gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das ist ein erfreuliches Ergebnis, zumal es sich hierbei um Stellenangebote des ersten Arbeitsmarktes handelt, so Springer.
Bei den Kunden der Arbeitsagentur zeigt sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit deutlich. Mit 6.163 waren 20 Prozent weniger Arbeitslose zum Vormonat und über 30 Prozent zum Vorjahresmonat gemeldet. In den Arbeitsgemeinschaften und im Grundsicherungsamt des Landkreises Eichsfeld waren noch 11.236 Personen registriert, 363 weniger als im März und über 1.400 weniger als im Vorjahresmonat.
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, ging im April um 1,3 Prozent auf 11,9 Prozent in Nordthüringen zurück. Im Landkreis Eichsfeld liegt die Quote mit 9,1 Prozent erstmals seit Jahresbeginn wieder im einstelligen Bereich. Der Kyffhäuserkreis konnte seine Quote um 1,4 Prozentpunkte auf 15,1 Prozent verbessern.
Fast 2.400 Personen nahmen im April eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt auf, rund 25 Prozent mehr als vor einem Jahr. 97 Männer und Frauen nahmen im April eine selbständige Tätigkeit auf, 30 mehr als im März. Seit Jahresbeginn erhöhte sich die Zahl derer, die den Schritt in die Selbständigkeit gingen, um über 20 Prozent.
869 Stellenangebote wurden vom Arbeitgeberservice der Nordhäuser Arbeitsagentur im April aufgenommen. Hiervon waren 622 Stellen von den Unternehmen der Region, fast 22 Prozent mehr als im März, gemeldet worden. Vor allem die Nachfrage aus dem verarbeitenden Gewerbe hat mit einem Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vormonat wieder angezogen. Der Arbeitskräftebedarf der Personaldienstleister lag mit 123 Stellenangeboten auf dem Niveau des Monats März und erhöhte sich seit Jahresbeginn bereits um über 70 Prozent im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2009.
Bis Ende April haben sich 1.495 Jugendliche bei der Nordhäuser Arbeitsagentur als Bewerber um eine Ausbildungsstelle gemeldet, 53 weniger als vor einem Jahr. Von Oktober bis April wurden 1.266 Ausbildungsstellen gemeldet, 123 mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2009. Fast 94 Prozent der Stellen sind direkt von den Arbeitgebern Nordthüringes gemeldet worden. Das Verhältnis zwischen Bewerbern und vorhandenen Ausbildungsstellen nähert sich weiter an. Auf einen Bewerber kommen 0,85 Ausbildungsstellen, im vergangenen Jahr waren es 0,74.
Über die Hälfte der Bewerber (848) interessieren sich für einen Beruf in der Dienstleistungsbranche, demgegenüber stehen aber nur 484 Ausbildungsplätze. 547 Jungen oder Mädchen würden gern einen so genannten Fertigungsberuf ergreifen, hier gibt es inzwischen mit 714 Stellen ein Drittel mehr Ausbildungsmöglichkeiten.
Autor: nnz/knDie Lage auf dem Arbeitsmarkt stabilisiert sich weiter und mit dem Frühjahrsaufschwung gibt es auch für ältere und jugendliche Arbeitslose wieder mehr berufliche Perspektiven, kommentiert Reinhard Springer, Bereichsleiter der Nordhäuser Arbeitsagentur die aktuellen Zahlen. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im letzten Monat um mehr als ein Drittel gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das ist ein erfreuliches Ergebnis, zumal es sich hierbei um Stellenangebote des ersten Arbeitsmarktes handelt, so Springer.
Bei den Kunden der Arbeitsagentur zeigt sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit deutlich. Mit 6.163 waren 20 Prozent weniger Arbeitslose zum Vormonat und über 30 Prozent zum Vorjahresmonat gemeldet. In den Arbeitsgemeinschaften und im Grundsicherungsamt des Landkreises Eichsfeld waren noch 11.236 Personen registriert, 363 weniger als im März und über 1.400 weniger als im Vorjahresmonat.
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, ging im April um 1,3 Prozent auf 11,9 Prozent in Nordthüringen zurück. Im Landkreis Eichsfeld liegt die Quote mit 9,1 Prozent erstmals seit Jahresbeginn wieder im einstelligen Bereich. Der Kyffhäuserkreis konnte seine Quote um 1,4 Prozentpunkte auf 15,1 Prozent verbessern.
Fast 2.400 Personen nahmen im April eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt auf, rund 25 Prozent mehr als vor einem Jahr. 97 Männer und Frauen nahmen im April eine selbständige Tätigkeit auf, 30 mehr als im März. Seit Jahresbeginn erhöhte sich die Zahl derer, die den Schritt in die Selbständigkeit gingen, um über 20 Prozent.
869 Stellenangebote wurden vom Arbeitgeberservice der Nordhäuser Arbeitsagentur im April aufgenommen. Hiervon waren 622 Stellen von den Unternehmen der Region, fast 22 Prozent mehr als im März, gemeldet worden. Vor allem die Nachfrage aus dem verarbeitenden Gewerbe hat mit einem Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vormonat wieder angezogen. Der Arbeitskräftebedarf der Personaldienstleister lag mit 123 Stellenangeboten auf dem Niveau des Monats März und erhöhte sich seit Jahresbeginn bereits um über 70 Prozent im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2009.
Bis Ende April haben sich 1.495 Jugendliche bei der Nordhäuser Arbeitsagentur als Bewerber um eine Ausbildungsstelle gemeldet, 53 weniger als vor einem Jahr. Von Oktober bis April wurden 1.266 Ausbildungsstellen gemeldet, 123 mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2009. Fast 94 Prozent der Stellen sind direkt von den Arbeitgebern Nordthüringes gemeldet worden. Das Verhältnis zwischen Bewerbern und vorhandenen Ausbildungsstellen nähert sich weiter an. Auf einen Bewerber kommen 0,85 Ausbildungsstellen, im vergangenen Jahr waren es 0,74.
Über die Hälfte der Bewerber (848) interessieren sich für einen Beruf in der Dienstleistungsbranche, demgegenüber stehen aber nur 484 Ausbildungsplätze. 547 Jungen oder Mädchen würden gern einen so genannten Fertigungsberuf ergreifen, hier gibt es inzwischen mit 714 Stellen ein Drittel mehr Ausbildungsmöglichkeiten.
Downloads:
- Das Barometer für Nordthüringen (8 kByte)
