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Do, 15:27 Uhr
29.04.2010

Gewerkschaft ist verhalten

Nach dem Arbeitgeberlager meldet sich jetzt auch die Arbeitnehmerseite zu Wort und reagiert auf die heute vorgelegten Zahlen des Thüringer Arbeitsmarktes...


„Trotz einer Entspannung in Teilen des Arbeitsmarktes sind die Arbeitsmarktdaten kein Zeichen für eine Überwindung der Krise“, stellte der Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Stefan Körzell, aus Anlass der neuen Arbeitslosenzahlen heute in Frankfurt fest.

„Die Probleme Älterer einen Arbeitsplatz zu finden haben sich weiter verfestigt – die über 50-Jährigen sind die einzige Gruppe, die nicht vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitiert. Das unterstreicht ein weiteres Mal die Sinnlosigkeit der Rente mit 67“, sagte Körzell weiter. Auch Langzeitarbeitlose konnten nicht von der Entspannung profitieren. Darüber hinaus sind mehr als 40.000 Menschen in Maßnahmen der Arbeitsagentur untergebracht.

Die regionalen Unterschiede bei den Arbeitsmarktdaten zeigen, dass vor allem Arbeitsagenturbezirke mit starkem mittelständischem Gewerbe noch immer von der Krise betroffen seien. „Hier dürfen die Bemühungen nicht nachlassen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesen Regionen brauchen weiterhin Unterstützung“, stellte Körzell fest.

„Die Ausbildungsmarktentwicklung ist kein Anlass zur Euphorie“, kommentierte der Gewerkschafter. „Auch im aktuellen Jahr gibt es deutlich mehr Ausbildungssuchende als Ausbildungsplätze. Hinzu kommen die erfolglosen Bewerberinnen und Bewerber der Vorjahre. Ein kommender Fachkräftemangel ist unausweichlich, wenn nicht gegengesteuert wird.

Besonders ärgerlich ist, dass die Arbeitgeberverbände und Kammern nicht davon lassen können, wieder die Leier von der mangelnden Ausbildungsreife zu bemühen. amit werden auch noch diejenigen verantwortlich
gemacht, die die Leidtragenden sind.“
Autor: nnz/kn

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