Fr, 13:31 Uhr
30.04.2010
Erfolgreiches erstes Mittelstandsforum
Als einen gelungenen Start bezeichnete der FDP-Ortsvorsitzende Steffen Gröbel das 1. Mittestandsforum der FDP in Ebeleben. Dazu erreichte kn folgender Bericht...
Der Ortsverband will auch außerhalb des Wahlkampfes Info-Veranstaltungen durchführen und freute sich über sehr regen Zuspruch vor allem von außerhalb der eigenen Partei. Zwanzig Mittelständler und interessierte Bürger aus dem Kyffhäuserkreis folgten der Einladung der hiesigen FDP in dieser Woche zum ersten Mittelstandsforum in den Thüringer Hof in Ebeleben. Den Fragen der Bürger stellte sich der Sondershäuser und FDP-Bundestagsabgeordnete, Patrick Kurth (33). Auch er freute sich über den Zuspruch, trotz schönen Wetters und allerorts gepredigter Politikverdrossenheit. Die Menschen wollen wissen, was jetzt ansteht und erwarten Ergebnisse, so Kurth (Foto).
Kurth in Ebeleben (Foto: FDP)
Neben aktuellen Themen, wie der Krise in Griechenland drehten sich die Gespräche vor allem um Themen, die den Mittelstand konkret betreffen. So wurde deutlich, dass das Problem der Abwanderung nach wie vor zu den drängendsten Problemen Thüringen gehört. Alle zehn Jahre verliert Thüringen zehn Prozent seiner Bevölkerung, in 50 Jahren wird Thüringen nur noch annähernd halb so viele Einwohner haben, erläuterte Kurth. Gerade Mittelständler bekommen dies bei der Suche nach geeigneten Fachkräfte immer stärker zu spüren. Deshalb sei es wichtig, die Ursachen für die hohe Abwanderung anzugehen. Nach Ansicht des Liberalen müsse Menschen wie Investoren gleichermaßen eine Perspektive in Thüringen geboten werden. Seiner Meinung nach ist es daher dringend geboten in Forschung und Entwicklung investiert werden, damit neue Arbeitsplätze entstehen können. Kurth betonte, dass vor allem die Entlastung von unnötiger Bürokratie dem Mittelstand helfen könne sich auf ihre eigentliche Arbeit zu konzentrieren. Deshalb sei der Bürokratieabbau auch weiterhin ein zentrales Thema für die Bundesregierung.
Weiterhin sprach sich der FDP-Bundestagsabgeordnete dafür aus das Steuerrecht zu vereinfachen und Steuersätze zu senken. Seit dem Jahr 2005 sei in allen staatlichen Kassen ein Einnahmenplus von 23 Prozent zu verzeichnen gewesen und dennoch habe der Bund immer weitere Schulden aufgenommen. Dies müsse sich in Zukunft ändern. Der Staat hat kein Einnahmeproblem sondern ein Ausgabenproblem. Er verplempert das Geld nur an Stellen, an denen er sich besser raushalten sollte, ist Kurth überzeugt. In Zukunft will die FDP in regelmäßigen Abständen zu ähnlichen Veranstaltungen im Kyffhäuserkreis einladen.
FDP Ebeleben
Autor: khhDer Ortsverband will auch außerhalb des Wahlkampfes Info-Veranstaltungen durchführen und freute sich über sehr regen Zuspruch vor allem von außerhalb der eigenen Partei. Zwanzig Mittelständler und interessierte Bürger aus dem Kyffhäuserkreis folgten der Einladung der hiesigen FDP in dieser Woche zum ersten Mittelstandsforum in den Thüringer Hof in Ebeleben. Den Fragen der Bürger stellte sich der Sondershäuser und FDP-Bundestagsabgeordnete, Patrick Kurth (33). Auch er freute sich über den Zuspruch, trotz schönen Wetters und allerorts gepredigter Politikverdrossenheit. Die Menschen wollen wissen, was jetzt ansteht und erwarten Ergebnisse, so Kurth (Foto).
Kurth in Ebeleben (Foto: FDP)
Neben aktuellen Themen, wie der Krise in Griechenland drehten sich die Gespräche vor allem um Themen, die den Mittelstand konkret betreffen. So wurde deutlich, dass das Problem der Abwanderung nach wie vor zu den drängendsten Problemen Thüringen gehört. Alle zehn Jahre verliert Thüringen zehn Prozent seiner Bevölkerung, in 50 Jahren wird Thüringen nur noch annähernd halb so viele Einwohner haben, erläuterte Kurth. Gerade Mittelständler bekommen dies bei der Suche nach geeigneten Fachkräfte immer stärker zu spüren. Deshalb sei es wichtig, die Ursachen für die hohe Abwanderung anzugehen. Nach Ansicht des Liberalen müsse Menschen wie Investoren gleichermaßen eine Perspektive in Thüringen geboten werden. Seiner Meinung nach ist es daher dringend geboten in Forschung und Entwicklung investiert werden, damit neue Arbeitsplätze entstehen können. Kurth betonte, dass vor allem die Entlastung von unnötiger Bürokratie dem Mittelstand helfen könne sich auf ihre eigentliche Arbeit zu konzentrieren. Deshalb sei der Bürokratieabbau auch weiterhin ein zentrales Thema für die Bundesregierung.Weiterhin sprach sich der FDP-Bundestagsabgeordnete dafür aus das Steuerrecht zu vereinfachen und Steuersätze zu senken. Seit dem Jahr 2005 sei in allen staatlichen Kassen ein Einnahmenplus von 23 Prozent zu verzeichnen gewesen und dennoch habe der Bund immer weitere Schulden aufgenommen. Dies müsse sich in Zukunft ändern. Der Staat hat kein Einnahmeproblem sondern ein Ausgabenproblem. Er verplempert das Geld nur an Stellen, an denen er sich besser raushalten sollte, ist Kurth überzeugt. In Zukunft will die FDP in regelmäßigen Abständen zu ähnlichen Veranstaltungen im Kyffhäuserkreis einladen.
FDP Ebeleben
