Fr, 19:40 Uhr
07.05.2010
Hörbehinderungen sind kein Randproblem
Der Regionalverband der Hörgeschädigten und Tinnitus betroffenen Menschen e.V. Kyffhäuserkreis und unser VdK-Ortsverband Bendeleben hatten für den 6. Mai gemeinsam zu einer Veranstaltung im Rahmen des Gesellschafterprojektes eingeladen. Hierzu erreicht kn ein Bericht von Bernd Reiber (VdK)...
Im Mittelpunkt des Nachmittags standen ein Vortrag von Frau Dipl. Pädagogin Warnhoff - ehemals tätig an Gehörlosenschule Erfurt über da Thema Gehörlose von Geburt an und später ertaubte. Sie ging dabei auf die Problematik wie begreife ich den Inhalt der Worte und kann es im Gehirn zuordnen und zur Problematik der Integration und Inklusion ein und erläuterte die problembehaftete Umsetzung in der Realität. Der Vorsitzende des Regionalverbandes Fritz Apel sprach speziell zu dem Thema Tinnitus, Erscheinung und Krankheitsbild. Beides waren interessante Vorträge. Immerhin sind viele, insbesondere ältere Menschen von einer Hörbehinderung betroffen, oftmals ohne dies wahrhaben zu wollen. So fanden beide Vorträge aufmerksame Zuhörer.
Gut besucht war die gemeinsame Veranstaltung der Bendelebener Mitglieder des VdK und des Hörbehindertenverbandes Kyffhäuserkreis. Diese Zusammenarbeit ist Voraussetzung, sollen die Grundsätze der Inklusion erfolgreich umgesetzt werden.
Vor den beiden Vorträgen begrüße der Bendelebener Bürgermeister Martin Brückner die Teilnehmer, besonders die Gäste und Gesprächspartner recht herzlich in seiner Gemeinde und zu der Veranstaltung. VdK-Kreisvorsitzender Bernd Reiber ging noch einmal auf den Anlass der Veranstaltung ein. Sie sei Bestandteil eines umfangreichen Programms des VdK-Kreisverbandes im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Gesellschafterprogramms, an dem, bzw. dessen Vorläufer der Kreisverband bereits seit 2001 alljährlich im Mai teilnehme. So finden in diesen Tagen neben Bendeleben in sechs weiteren Ortsverbänden des Kreisverbandes Veranstaltungen statt, die in diesem Jahr unter dem Motto: "Inklusion - Dabei sein. Von Anfang an" stehen.
Erfreulich sei dabei die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, wie hier in Bendeleben mit dem Regionalverband der Hörgeschädigten und Tinnitus betroffenen Menschen, denn nur gemeinsam kann man es schaffen, dass Menschen mit Behinderungen - egal welcher Art - ihren festen Platz in unserer Gesellschaft haben.
Vizelandrat Georg Schäfer ging in seinen Ausführungen u. a. auf die aktuellen Probleme der Schulnetzgestaltung und dabei besonders auf die Aufgabenstellung barrierefreie Schulen zu gestalten um den Anforderungen für einen integrativen Unterricht, eine wichtige Voraussetzung für die Inklusion, Rechnung zu tragen. Das ist eine Aufgabe, zu deren Umsetzung es in unserem Kreis sicherlich noch viel zu tun gibt.
Nicht nur für die anwesenden etwa 50 Mitglieder unserer beiden Sozialverbände, sondern auch für die Gäste, darunter auch Frau Heike Hopfe-Arnold, die Mitarbeiterin des Bundestagsabgeordneten Steffen Lemme (SPD), hat dieser Nachmittag wichtige Erkenntnisse und Anregungen vermittelt. Wichtig ist, am Problem dran zu bleiben.
Text und Foto: Bernd Reiber
Autor: khhIm Mittelpunkt des Nachmittags standen ein Vortrag von Frau Dipl. Pädagogin Warnhoff - ehemals tätig an Gehörlosenschule Erfurt über da Thema Gehörlose von Geburt an und später ertaubte. Sie ging dabei auf die Problematik wie begreife ich den Inhalt der Worte und kann es im Gehirn zuordnen und zur Problematik der Integration und Inklusion ein und erläuterte die problembehaftete Umsetzung in der Realität. Der Vorsitzende des Regionalverbandes Fritz Apel sprach speziell zu dem Thema Tinnitus, Erscheinung und Krankheitsbild. Beides waren interessante Vorträge. Immerhin sind viele, insbesondere ältere Menschen von einer Hörbehinderung betroffen, oftmals ohne dies wahrhaben zu wollen. So fanden beide Vorträge aufmerksame Zuhörer.
Gut besucht war die gemeinsame Veranstaltung der Bendelebener Mitglieder des VdK und des Hörbehindertenverbandes Kyffhäuserkreis. Diese Zusammenarbeit ist Voraussetzung, sollen die Grundsätze der Inklusion erfolgreich umgesetzt werden.
Vor den beiden Vorträgen begrüße der Bendelebener Bürgermeister Martin Brückner die Teilnehmer, besonders die Gäste und Gesprächspartner recht herzlich in seiner Gemeinde und zu der Veranstaltung. VdK-Kreisvorsitzender Bernd Reiber ging noch einmal auf den Anlass der Veranstaltung ein. Sie sei Bestandteil eines umfangreichen Programms des VdK-Kreisverbandes im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Gesellschafterprogramms, an dem, bzw. dessen Vorläufer der Kreisverband bereits seit 2001 alljährlich im Mai teilnehme. So finden in diesen Tagen neben Bendeleben in sechs weiteren Ortsverbänden des Kreisverbandes Veranstaltungen statt, die in diesem Jahr unter dem Motto: "Inklusion - Dabei sein. Von Anfang an" stehen.
Erfreulich sei dabei die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, wie hier in Bendeleben mit dem Regionalverband der Hörgeschädigten und Tinnitus betroffenen Menschen, denn nur gemeinsam kann man es schaffen, dass Menschen mit Behinderungen - egal welcher Art - ihren festen Platz in unserer Gesellschaft haben.
Vizelandrat Georg Schäfer ging in seinen Ausführungen u. a. auf die aktuellen Probleme der Schulnetzgestaltung und dabei besonders auf die Aufgabenstellung barrierefreie Schulen zu gestalten um den Anforderungen für einen integrativen Unterricht, eine wichtige Voraussetzung für die Inklusion, Rechnung zu tragen. Das ist eine Aufgabe, zu deren Umsetzung es in unserem Kreis sicherlich noch viel zu tun gibt.
Nicht nur für die anwesenden etwa 50 Mitglieder unserer beiden Sozialverbände, sondern auch für die Gäste, darunter auch Frau Heike Hopfe-Arnold, die Mitarbeiterin des Bundestagsabgeordneten Steffen Lemme (SPD), hat dieser Nachmittag wichtige Erkenntnisse und Anregungen vermittelt. Wichtig ist, am Problem dran zu bleiben.
Text und Foto: Bernd Reiber
