Mi, 00:50 Uhr
12.05.2010
Feuchte Felder (1)
Im Vorfeld der Landwirtschaftskonferenz des Kyffhäuserkreises besuchte Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) auch die Agrar GmbH in Oldisleben. Mit dabei war kn...
Ehe der Besuch überhaupt eintraf zeigte sich kn überrascht. Die Traktoren sind auch nicht mehr das, was sie früher waren. Da kann man sich schon wundern, was für "Riesen" da über die Felder marschieren. Wenn man dann hört, dass diese moderne Zugmaschine 500 PS hat, dann schauen Sie mal in die Zulassung Ihres Autos.
Begrüßt wurde Minister Reinholz von Landrat Peter Hengstermann (CDU) und dem Geschäftsführer der Agrar GmbH Uwe Erl. Bevor es zu einem Gespräch in großer Runde kam, wurden erst einige Besichtigungen angesetzt. So besichtigte man die Stallanlagen der Milchproduktion. Immerhin 270 Kühe stehen in den Ställen die im Durchschnitt des Jahres 8.760 kg Milch abgeben. Trotzdem betreuen ganze 6 Arbeitskräfte diesen Produktionsbereich.
Aber nicht nur Kühe hat dieses Agrarunternehmen. Auch rund 500 Sauen stehen in den Ställen dieses wohl größten Ökobetriebes Thüringens. Von den 3.800 ha Gesamtfläche, werden 1.635 ha ökologisch bearbeitet. Damit gehört das Unternehmen zu den größten ökologischen Landwirtschaftsbetrieben Deutschlands überhaupt.
Im Kälberstall
Wie die meisten Landwirtschaftsbetrieb in Deutschland hat man auch in Oldisleben mit dem Preisverfall landwirtschaftlicher Produkte zu kämpfen. Das wurde dem Minister auch so klar mit auf den Weg gegeben. Selbst die Lehrlingsausbildung kostet dem Unternehmen erhebliche Kraft, ist aber genauso überlebenswichtig für das Unternehmen.
Aber nicht nur Ställe wurden besichtigt. Weit mehr unter den Nägeln brennt den Landwirten in dieser Region das Problem Wasser. Selbst dieses Jahr, wo die Unstrut kein Hochwasser führte, waren weite Teile der Ackerflächen überflutet. Die Probleme entstanden aber nicht allein durch die Unstrut, sondern sind leider auch durch den Autobahnbau entstanden. Nicht alle Gräben entwässern nicht mehr richtig, so dass sich Wasser auf den Feldern sammelt. Besonders bei Winterraps kommt es zu großen Ausfällen, wenn der "nasse Füße" bekommt.
Abhilfe tut Not. Uwe Erl mahnte dabei so eine Lösung an, die nicht dauerhaft hohen Aufwand benötigt. Minister Reinholz sicherte nach Besichtigung und zeigen eines Videofilms zu, dass sich Spezialisten aus seinem Ministerium dieser Sache annehmen werden. Ob nun ein teures neues Schöpfwerk gebaut werden muss, oder ob man mit Schiebern und Schleusen auskommen kann, soll dann schnellstens geprüft werden.
Autor: khhEhe der Besuch überhaupt eintraf zeigte sich kn überrascht. Die Traktoren sind auch nicht mehr das, was sie früher waren. Da kann man sich schon wundern, was für "Riesen" da über die Felder marschieren. Wenn man dann hört, dass diese moderne Zugmaschine 500 PS hat, dann schauen Sie mal in die Zulassung Ihres Autos.
Begrüßt wurde Minister Reinholz von Landrat Peter Hengstermann (CDU) und dem Geschäftsführer der Agrar GmbH Uwe Erl. Bevor es zu einem Gespräch in großer Runde kam, wurden erst einige Besichtigungen angesetzt. So besichtigte man die Stallanlagen der Milchproduktion. Immerhin 270 Kühe stehen in den Ställen die im Durchschnitt des Jahres 8.760 kg Milch abgeben. Trotzdem betreuen ganze 6 Arbeitskräfte diesen Produktionsbereich.
Aber nicht nur Kühe hat dieses Agrarunternehmen. Auch rund 500 Sauen stehen in den Ställen dieses wohl größten Ökobetriebes Thüringens. Von den 3.800 ha Gesamtfläche, werden 1.635 ha ökologisch bearbeitet. Damit gehört das Unternehmen zu den größten ökologischen Landwirtschaftsbetrieben Deutschlands überhaupt.
Im Kälberstall
Wie die meisten Landwirtschaftsbetrieb in Deutschland hat man auch in Oldisleben mit dem Preisverfall landwirtschaftlicher Produkte zu kämpfen. Das wurde dem Minister auch so klar mit auf den Weg gegeben. Selbst die Lehrlingsausbildung kostet dem Unternehmen erhebliche Kraft, ist aber genauso überlebenswichtig für das Unternehmen.
Aber nicht nur Ställe wurden besichtigt. Weit mehr unter den Nägeln brennt den Landwirten in dieser Region das Problem Wasser. Selbst dieses Jahr, wo die Unstrut kein Hochwasser führte, waren weite Teile der Ackerflächen überflutet. Die Probleme entstanden aber nicht allein durch die Unstrut, sondern sind leider auch durch den Autobahnbau entstanden. Nicht alle Gräben entwässern nicht mehr richtig, so dass sich Wasser auf den Feldern sammelt. Besonders bei Winterraps kommt es zu großen Ausfällen, wenn der "nasse Füße" bekommt.
Abhilfe tut Not. Uwe Erl mahnte dabei so eine Lösung an, die nicht dauerhaft hohen Aufwand benötigt. Minister Reinholz sicherte nach Besichtigung und zeigen eines Videofilms zu, dass sich Spezialisten aus seinem Ministerium dieser Sache annehmen werden. Ob nun ein teures neues Schöpfwerk gebaut werden muss, oder ob man mit Schiebern und Schleusen auskommen kann, soll dann schnellstens geprüft werden.










