Mi, 07:58 Uhr
12.05.2010
Feuchte Felder (2)
Beim Besuch von Landwirtschaftsminister Reinholz in Oldisleben ging es auch um Wasser in einer anderen Form ...
Der Bürgermeister von Oldisleben Joachim Pötzschke (SPD) sprach auch die rechtliche Sache des Wassers an. Das längs der Unstrut immer auf den Feldern stehende Wasser ist nicht nur ein Problem einzelner Landwirte, sondern auch der angrenzenden Gemeinden und hat entsprechende rechtlich Fallstricke
Die Kommunen, so Pötschke können diese Probleme nicht allein lösen. Dazu fehlen ganz einfach auch die finanziellen Voraussetzungen. Dabei verwies er darauf, dass Oldisleben gleicht 53.000 Euro Schlüsselzuweisungen weniger erhalten habe, was nicht zur Lösung der Wasserprobleme beitrage.
Landrat Peter Hengstermann (CDU) bestätigte, dass es schon seit rund 10 Jahren diese Boden-Wasser-Probleme gibt, aber wegen der unterschiedlichen Interessenlage noch nie eine Einigung erzielt wurde.
Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) äußerte sich zu diesem Problem so, dass ihm eine Modellregion von einem Boden-Wasserverband vorschwebt. Eine große Lösung die das gesamte Thüringen rechtlich erfasst, hält Reinholz nicht durchsetzbar.
Im Rahmen dieses Treffens erinnerte der Geschäftsführer des Agrarunternehmens in Oldisleben, Uwe Erl, daran, dass die Kultivierung des Esperstedter Rieds eine gelungene Sache sei.
Diskutiert wurden aber auch Probleme der Regenwasserentsorgung , die nicht ursächlich mit der Region zu tun haben, sicher aber nicht uninteressant sind. Joachim Pötzschke empfahl landwirtschaftlichen Unternehmen im Raum Ebeleben, dass Wasser nicht in die Kanalisation einzuspeisen, sondern gezielt auf dem Grundstück versickern zu lassen. Bei dieser Verfahrensweise brauchten nach seiner Sichtweise keine Abwassergebühren bezahlt werden. Eine kaputte Dachrinne zähle aber dabei nicht. Unterstützung in seiner Meinung erhielt er dabei von Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz.
Autor: khhDer Bürgermeister von Oldisleben Joachim Pötzschke (SPD) sprach auch die rechtliche Sache des Wassers an. Das längs der Unstrut immer auf den Feldern stehende Wasser ist nicht nur ein Problem einzelner Landwirte, sondern auch der angrenzenden Gemeinden und hat entsprechende rechtlich Fallstricke
Die Kommunen, so Pötschke können diese Probleme nicht allein lösen. Dazu fehlen ganz einfach auch die finanziellen Voraussetzungen. Dabei verwies er darauf, dass Oldisleben gleicht 53.000 Euro Schlüsselzuweisungen weniger erhalten habe, was nicht zur Lösung der Wasserprobleme beitrage.
Landrat Peter Hengstermann (CDU) bestätigte, dass es schon seit rund 10 Jahren diese Boden-Wasser-Probleme gibt, aber wegen der unterschiedlichen Interessenlage noch nie eine Einigung erzielt wurde.
Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) äußerte sich zu diesem Problem so, dass ihm eine Modellregion von einem Boden-Wasserverband vorschwebt. Eine große Lösung die das gesamte Thüringen rechtlich erfasst, hält Reinholz nicht durchsetzbar.
Im Rahmen dieses Treffens erinnerte der Geschäftsführer des Agrarunternehmens in Oldisleben, Uwe Erl, daran, dass die Kultivierung des Esperstedter Rieds eine gelungene Sache sei.
Diskutiert wurden aber auch Probleme der Regenwasserentsorgung , die nicht ursächlich mit der Region zu tun haben, sicher aber nicht uninteressant sind. Joachim Pötzschke empfahl landwirtschaftlichen Unternehmen im Raum Ebeleben, dass Wasser nicht in die Kanalisation einzuspeisen, sondern gezielt auf dem Grundstück versickern zu lassen. Bei dieser Verfahrensweise brauchten nach seiner Sichtweise keine Abwassergebühren bezahlt werden. Eine kaputte Dachrinne zähle aber dabei nicht. Unterstützung in seiner Meinung erhielt er dabei von Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz.