Mo, 01:15 Uhr
17.05.2010
Neue Sonderausstellung
"Bad Frankenhausen - die Wiege des ersten Deutschen Musikfestes 1810" ist der Titel nicht nur einer gestern eröffneten Sondersausstellung im Regionalmuseum Bad Frankenhausen, sondern einer ganze Reihe von Veranstaltungen in diesem Jahr...
Zahlreiche Gäste waren trotz des verlockenden Wetters in das Regionalmuseum Bad Frankenhausen und nicht den Verlockungen des Fliederfestes verfallen. Der Saal konnte überhaupt nicht alle Besucher fassen. Grund war allerdings auch, dass wegen der darin aufgebauten Ausstellungsvitrinen nicht die üblichen Stuhlreihen aufgestellt werden konnte.
Die Gästeschar war nicht nur zahlreich, sondern auch prominent, denn bis zum Hochadel waren Gäste dabei. Schließlich hatte sich Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) zur Verstärkung bei der Begrüßung die am Freitagabend frisch gekrönte neue 18. Fliederkönigen Isabell I. eingeladen. Aber nicht nur die neue Regentin Bad Frankenhausens war gekommen, die übrigens traditionell erst in den nächsten Tagen ihr unverwechselbares Outfit bekommen wird, an dem jetzt mit Hochdruck gearbeitet wird.
Neben dem 1. Beigeordneten der Stadt, Dr. Andreas Räuber (SPD), waren auch eine ganze Reihe Stadträte erschienen, genauso wie Ehrenbürger Fritz Wallrodt. Auf Grund engen kulturellen Beziehungen, gerade in der Musik, zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen waren auch Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seine 1. Beigeordnete, Cornelia Kraffzick (SPD) als Gäste zur Eröffnung erschienen. Allerdings konnten die beiden die Ausstellung nicht so richtig genießen, denn bald mussten beide die Ausstellung verlassen, weil um 17.00 Uhr am gleichen Tag noch die Auszeichnungsveranstaltung des Carl-Schroeder-Musikwettbewerbes wartete, weshalb sich auch kn bald Richtung Sondershausen verabschiedete.
Der neue Leiter des Regionalmuseums bad Frankenhausen, Dr. Ulrich Hahnemann, gab einen schönen Abriss der 200 - jährigen Musikgeschichte Bad Frankenhausens (siehe PDF als Anlage). Dr. Hahnemann freute sich, dass angesichts des Jubiläums und trotz der Bauarbeiten, die voraussichtlich noch bis Oktober 2010 dauern werden, die Ausstellung eröffnet werden konnte. Materielle Unterstützung kam dabei von der Kyffhäusersparkasse. Wegen der Problematik Fluchwege, darf die Ausstellung nur Samstags und Sonntags geöffnet werden (bis September).
Der Startschuss für das 200 - jährige Jubiläum fand allerdings nicht ab Nachmittag zur Ausstellungseröffnung statt, sondern bereits am Vormittag in der Unterkirche von Bad Frankenhausen, die übrigens ganz ausgezeichnet für Konzerte geeignet ist. Deshalb werden die musikalischen Veranstaltungen alle dort stattfinden. Probst Reinhard Werneburg hatte am Vormittag eine Gedenkmesse abgehalten, die sogenannte Thomas-Müntzer-Messe.
Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Philipp Schumann aus Bad Frankenhausen. Dr. Hahnemann dankte nicht nur der evangelischen Kirchgemeinde Bad Frankenhausen für die wertvolle Unterstützung des Jubiläums, sondern verwies auch glich auf die nächste Veranstaltung hin:
Am Dienstag, den 18. Mai 2010 findet um 19.30 Uhr das Ausstellungsgespräch "Bad Frankenhausen - die Wiege des ersten Deutschen Musikfestes 1810" im Regionalmuseum Bad Frankenhausen statt.
In der heute eröffneten Ausstellung befinden sich auch Musikinstrumente, die einer dringenden Sanierung bedürfen. Dr. Hahnemann rief daher zu Spenden zu Gunsten dieser Geräte auf, so von zwei trommeln und einer Querflöte. Die Besucher der Ausstellungseröffnung kamen dieser Bitte schon zahlreich nach.
Autor: khhZahlreiche Gäste waren trotz des verlockenden Wetters in das Regionalmuseum Bad Frankenhausen und nicht den Verlockungen des Fliederfestes verfallen. Der Saal konnte überhaupt nicht alle Besucher fassen. Grund war allerdings auch, dass wegen der darin aufgebauten Ausstellungsvitrinen nicht die üblichen Stuhlreihen aufgestellt werden konnte.
Die Gästeschar war nicht nur zahlreich, sondern auch prominent, denn bis zum Hochadel waren Gäste dabei. Schließlich hatte sich Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) zur Verstärkung bei der Begrüßung die am Freitagabend frisch gekrönte neue 18. Fliederkönigen Isabell I. eingeladen. Aber nicht nur die neue Regentin Bad Frankenhausens war gekommen, die übrigens traditionell erst in den nächsten Tagen ihr unverwechselbares Outfit bekommen wird, an dem jetzt mit Hochdruck gearbeitet wird.
Neben dem 1. Beigeordneten der Stadt, Dr. Andreas Räuber (SPD), waren auch eine ganze Reihe Stadträte erschienen, genauso wie Ehrenbürger Fritz Wallrodt. Auf Grund engen kulturellen Beziehungen, gerade in der Musik, zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen waren auch Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seine 1. Beigeordnete, Cornelia Kraffzick (SPD) als Gäste zur Eröffnung erschienen. Allerdings konnten die beiden die Ausstellung nicht so richtig genießen, denn bald mussten beide die Ausstellung verlassen, weil um 17.00 Uhr am gleichen Tag noch die Auszeichnungsveranstaltung des Carl-Schroeder-Musikwettbewerbes wartete, weshalb sich auch kn bald Richtung Sondershausen verabschiedete.
Der neue Leiter des Regionalmuseums bad Frankenhausen, Dr. Ulrich Hahnemann, gab einen schönen Abriss der 200 - jährigen Musikgeschichte Bad Frankenhausens (siehe PDF als Anlage). Dr. Hahnemann freute sich, dass angesichts des Jubiläums und trotz der Bauarbeiten, die voraussichtlich noch bis Oktober 2010 dauern werden, die Ausstellung eröffnet werden konnte. Materielle Unterstützung kam dabei von der Kyffhäusersparkasse. Wegen der Problematik Fluchwege, darf die Ausstellung nur Samstags und Sonntags geöffnet werden (bis September).
Der Startschuss für das 200 - jährige Jubiläum fand allerdings nicht ab Nachmittag zur Ausstellungseröffnung statt, sondern bereits am Vormittag in der Unterkirche von Bad Frankenhausen, die übrigens ganz ausgezeichnet für Konzerte geeignet ist. Deshalb werden die musikalischen Veranstaltungen alle dort stattfinden. Probst Reinhard Werneburg hatte am Vormittag eine Gedenkmesse abgehalten, die sogenannte Thomas-Müntzer-Messe.
Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von Philipp Schumann aus Bad Frankenhausen. Dr. Hahnemann dankte nicht nur der evangelischen Kirchgemeinde Bad Frankenhausen für die wertvolle Unterstützung des Jubiläums, sondern verwies auch glich auf die nächste Veranstaltung hin:
Am Dienstag, den 18. Mai 2010 findet um 19.30 Uhr das Ausstellungsgespräch "Bad Frankenhausen - die Wiege des ersten Deutschen Musikfestes 1810" im Regionalmuseum Bad Frankenhausen statt.
In der heute eröffneten Ausstellung befinden sich auch Musikinstrumente, die einer dringenden Sanierung bedürfen. Dr. Hahnemann rief daher zu Spenden zu Gunsten dieser Geräte auf, so von zwei trommeln und einer Querflöte. Die Besucher der Ausstellungseröffnung kamen dieser Bitte schon zahlreich nach.
Downloads:
- Sonderausstellung Bad Frankenhausen (20 kByte)




















