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Mo, 20:53 Uhr
17.05.2010

Geheimnis gelüftet

Für die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen 2010 wurde das Geheimnis der Besetzung gelüftet. Bei der ersten Probe war nnz/kn und hat schon mal einen Blick riskiert...


Was gespielt wird bei den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen stand ja schon lange fest: Wolfgang Amadeus Mozart Die Zauberflöte, ein deutsche Oper in zwei Aufzügen nach einem Libretto von Emanuel Schikaneder. Spannend war natürlich, wer von den über 300 Bewerbern es geschafft haben würde. Rund 130 Kandidaten waren zum Vorsingen gekommen um sich die 12 vakanten Rollen zu bewerben, wobei es für die Rolle des Tamino eine Doppelbesetzung geben wird.

Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im traditionellen Probendraum, den die Stadt wie immer zur Verfügung stellt, es ist der Carl-Schroeder-Saal, hatten sich die jungen Künstler versammelt. Begrüßt wurden sie von Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Gerade bezogen auf den Probenraum verwies Kreyer auf die lange Musiktradition der Stadt (Namen wie Liszt oder Masur sind mit Sondershausen verbunden). Kreyer konnte ja die jungen Künstler als Kollegen begrüßen, hatte er ja bei den Schlossfestspielen ebenfalls eine Rolle "Im Weißen Rössl" erhalten.

Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Lars Tietje, Intendant und Geschäftsführer der Theater Nordhausen/Lohorchster Sondershausen GmbH (im Bild links) betonte, dass auch dieses Jahr wieder das Ziel bestand, auf der einen Seite ein zuschauerattraktives Stück auf die Festspielbühne zu bekommen und wieder jungen Künstlern eine Auftrittsmöglichkeit zu bieten. Hans-Joachim Warnecke (Bild oben), Vorstandsmitglied der Kyffhäusersparkasse, betonte, dass es eine richtige und wichtige Sache sei, dass die Sparkassenkunststiftung für den Kyffhäuserkreis die Schlossfestspiele unterstützt. Joachim Kreyer ergänzte, dass es mit den Stadtwerken Sondershausen, der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und der Landesmusikakademie weitere wichtige Unterstützer gäbe.

Bis zur Premiere am Freitag, den 25. Juni um 20:00 Uhr wird nnz/kn sicher noch viele Informationen und Hintergrundberichte liefern. Schon bekannte Aktionen wie Feiern mit den Künstlern (drei Mal) Festspiel Miniclub und die gebotene Gastronomie werden fortgeführt. Auch wird nnz/kn die Künstler noch im Einzelnen vorstellen. Es bleibt auch bei der Gesamtplatzanzahl: in acht Vorstellungen stehen 700 Plätze zur Verfügung.

Um was geht es eigentlich in dem Stück? Hier schon mal der Kurze Inhalt:

Der Prinz Tamino erhält einen wichtigen Auftrag: Die Königin der Nacht bittet ihn, ihre Tochter Pamina aus der Hand ihres ärgsten Feindes Sarastro zu befreien. Ein Unterfangen, auf das sich Tamino sofort einlässt, denn ein Bildnis Paminas lässt seine Liebe für sie sofort entflammen. Und mit der Zauberflöte als Schutz vor Gefahren kann eigentlich auch nichts schief gehen.

Doch Sarastro stellt hohe Bedingungen und lässt Tamino zuerst zahlreiche Prüfungen überstehen. Nicht unbedingt eine Hilfe, aber eine unterhaltsame Begleitung für Tamino ist sein Freund Papageno, der am Ende auch sein Glück in der Liebe finden wird.
Papagenos Lied "Der Vogelfänger bin ich ja", Taminos Arie "Dies Bildnis ist bezaubernd schön" oder die Rachearie der Königin der Nacht: Kaum eine andere Mozartoper hat so viele "Hits" hervorgebracht wie "Die Zauberflöte", Mozarts letzte große Oper. Und kaum eine andere spricht gleichermaßen junge wie ältere Zuschauer an.

Die ernste, geistig-sakrale Welt Sarastros wird durchdrungen von teils derber Komik und einer Zauber- und Märchenwelt, wie sie für das Wiener Volks- und Vorstadttheater typisch war. Der ungeheuer große Reichtum an musikalischen Formen und Stilen sucht selbst unter Mozarts zahlreichen Bühnenwerken seinesgleichen.


Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Dieses Jahr werden Künstler aus den USA, Österreich, Australien, Japan und Deutschland dabei sein. Eine Rolle in so einem Stück zu bekommen ist ein wichtiger Meilenstein in der Karriere eines jungen Künstlers, so Lars Tietje. Für die jungen Künstler werden auch wieder vom Theater Workshops angeboten. Hier werden den jungen Künstlern Möglichkeiten geboten sich über Dinge an Theatern zu informieren, die man in den Schauspielschule so nicht gelernt bekommt. Bevor Sie in der Bildergalerie stutzen, da ist doch ein Gesicht unter den Künstlern, den kenne ich doch. Ja, Anton Leiß-Huber (Bild) war schon im Vorjahr dabei, und hatte auf Grund seiner Leistung einen Zweijahresvertrag am Theater Nordhausen erhalten.

Besetzung
  • Sarastro - Abraham Singer
  • Tamino - Joshua Farrier, Manuel Günther
  • Sprecher/1. Priester/2. Gaharnischter - Tim Klaski
  • 2. Priester/1. Geharnischter - Johannes Lehner
  • Königin der Nacht - Sachiko Kawashima
  • Pamina - Susanne Langbein
  • Erste Dame - Melanie Horner
  • Zweite Dame - Anna Buschbeck
  • Dritte Dame - Lis Dorlöchter
  • Papageno - Florian Götz
  • Ein altes Weib, Papagena - Veronika Arnold
  • Monostatos - Anton Leiß-Huber

Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Start Zauberflöte (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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