Fr, 07:02 Uhr
21.05.2010
Wanderung im Rieth
Anlässlich des Internationalen Tages der Biologischen Vielfalt organisiert der Bauernverband Kyffhäuserkreis e. V. nächste Woche einen Flurspaziergang im Esperstedter Rieth. Dazu lädt Sie der Bauernverband recht herzlich ein und verrät hier schon einige Einzelheiten...
Treffpunkt ist Samstag, den 29.05.2010 um 10.00 Uhr an der Pumpstation im Esperstedter Rieth, erreichbar über die Straße zwischen Bad Frankenhausen und Esperstedt.
Die Wanderung führt entlang des Flutgrabens und vorbei am Vogelbeobachtungsturm sowie der Salzflutmulden westlich bis zum Radweg (K 10) Bad Frankenhausen-Seehausen. Zwischen Esperstedter Rieth und ökologisch bzw. konventionell bewirtschafteten Ackerflächen gelangen wir nach Seehausen und durch die Ortslage an die südwestliche Riethstrecke. Hier, auf ca. halber Strecke, wird eine Rast eingelegt und ein Imbiss ermöglicht.
Danach nutzen wir den Radweg K11 Richtung Oldisleben bis zum Schotterweg und gelangen quer durch das Rieth nach ca. 7,5 km wieder zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, der Pumpstation.
Kompetente Vertreter der Landwirtschaftsbetriebe, der Naturschutzbehörde, des Naturparks u.a. werden vor Ort erläutern, welche Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz und Erhaltung der einzigartigen Riethflora und –fauna führten. An konkreten Beispielen kann gezeigt werden, wie sich in enger Zusammenarbeit von Landwirten und Behörden sowie durch eine zielgerichtete Förderung unsere derzeitige Kulturlandschaft entwickelte und zukünftig erhalten wird.
Die dazu notwendigen Rahmenbedingungen sind durch die Landes- Bundes- und EU- Politik zu schaffen. Die anwesenden Landwirte werden alle diesbezüglichen Fragen beantworten.
Hintergrund
Zum Schluss noch wenige, allgemeine Erläuterungen zum Esperstedter Rieth:
Es ist eine ca. 500 ha große abflusslose Senke, die durch Auslagerungen der in ca. 300 m Tiefe liegenden Salzschichten entstanden ist. Der Fläche und des Artenreichtums nach handelt es sich um die bedeutendste Binnensalzstelle Thüringens. Seit Jahrhunderten gibt es hier ausgedehnte Schilfflächen. Die Binnensalzvegetation ist nur durch eine extensive Bewirtschaftung und eine Steuerung des ausgeklügelten Graben- und Entwässerungssystems zu erhalten.
Autor: khhTreffpunkt ist Samstag, den 29.05.2010 um 10.00 Uhr an der Pumpstation im Esperstedter Rieth, erreichbar über die Straße zwischen Bad Frankenhausen und Esperstedt.
Die Wanderung führt entlang des Flutgrabens und vorbei am Vogelbeobachtungsturm sowie der Salzflutmulden westlich bis zum Radweg (K 10) Bad Frankenhausen-Seehausen. Zwischen Esperstedter Rieth und ökologisch bzw. konventionell bewirtschafteten Ackerflächen gelangen wir nach Seehausen und durch die Ortslage an die südwestliche Riethstrecke. Hier, auf ca. halber Strecke, wird eine Rast eingelegt und ein Imbiss ermöglicht.
Danach nutzen wir den Radweg K11 Richtung Oldisleben bis zum Schotterweg und gelangen quer durch das Rieth nach ca. 7,5 km wieder zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, der Pumpstation.
Kompetente Vertreter der Landwirtschaftsbetriebe, der Naturschutzbehörde, des Naturparks u.a. werden vor Ort erläutern, welche Maßnahmen und Aktivitäten zum Schutz und Erhaltung der einzigartigen Riethflora und –fauna führten. An konkreten Beispielen kann gezeigt werden, wie sich in enger Zusammenarbeit von Landwirten und Behörden sowie durch eine zielgerichtete Förderung unsere derzeitige Kulturlandschaft entwickelte und zukünftig erhalten wird.
Die dazu notwendigen Rahmenbedingungen sind durch die Landes- Bundes- und EU- Politik zu schaffen. Die anwesenden Landwirte werden alle diesbezüglichen Fragen beantworten.
Hintergrund
Zum Schluss noch wenige, allgemeine Erläuterungen zum Esperstedter Rieth:
Es ist eine ca. 500 ha große abflusslose Senke, die durch Auslagerungen der in ca. 300 m Tiefe liegenden Salzschichten entstanden ist. Der Fläche und des Artenreichtums nach handelt es sich um die bedeutendste Binnensalzstelle Thüringens. Seit Jahrhunderten gibt es hier ausgedehnte Schilfflächen. Die Binnensalzvegetation ist nur durch eine extensive Bewirtschaftung und eine Steuerung des ausgeklügelten Graben- und Entwässerungssystems zu erhalten.
