Di, 09:25 Uhr
01.06.2010
Landkreis gefordert
Hauptthema bei der gestrigen Einwohnerversammlung in Berka (Stadt Sondershausen) waren wieder mal die Zustände auf den Straßen. Dabei kam der Landkreis auch nicht gerade gut weg...
Im Dorfkrug von Berka hatten sich etliche Bewohner und viele Stadträte eingefunden, um an der jährlichen Einwohnerversammlung teilzunehmen. Zuerst ging Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) auf die Finanzsituation der Stadt Sondershausen ein. Hier gibt es allerdings noch nichts Neues zu berichten. Man befindet sich noch in der vorläufigen Haushaltsführung.
Klarer Hauptschwerpunkt der Diskussionen war der Zustand einiger Straßen. Los gingen die Beschwerden hinsichtlich des Jechaer Weges. Hier berichtete ein Anwohner, dass er das Unkraut im Vorgarten extra hoch wachsen lässt, damit das Spritzwasser aus den tiefen Schlaglöchern etwas gebremster die Hauswand erreicht. Zwar nahm der Bürgermeister die Beschwerden zur Kenntnis, verwies aber darauf, dass diese Straße Kreisstraße (K13) sei. Als Baulastträger ist der Landkreis verantwortlich, auch wenn die Stadt die Straßenreinigung und den Winterdienst machen muss.
Bei der Stadt hofft man, der Kreis die Straße doch bald überholen wird. Hintergrund ist, der Kreis will die Kreisstraßen K13 und K14 an die Stadt abgeben. Die muss sie aber erst übernehmen, wenn der Straßenzustand in Ordnung ist. Ob das allerdings so bald passiert, steht jedoch in den Straßen. Zumindest will Kreyer auch mal mit dem Polizeichef über stärkere Geschwindigkeitskontrollen in diesem Bereich sprechen, denn die Anwohner klagen auch über die Raser. Hinsichtlich einer Geschwindigkeitsbegrenzung (30 km/h) sollen die Anwohner einen formlosen Antrag stellen, so die Empfehlung des Bürgermeisters.
Auch um den Straßenzustand ging es in der Goethe- und Vitistraße. Gerade bei letzterer schauen die Gullydeckel so hoch raus, dass es schon gefährlich wird. Hier soll auch der Trinkwasser- und Abwasserverband (TAZ) mit einbezogen werden. Pro Gully rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von rund 800 Euro.
Ebenfalls kontrolliert werden müssen einige Straßen (z.B. Hainleitestraße) weil bei Regen das Wasser nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen kann und bereits in einige Grundstücke gelaufen ist. Hier sagte Kreyer entsprechende Kontrollen der Außenbereichsentwässerung zu.
Ebenfalls kontrolliert werden sollen die Schaltzeiten einige Straßenlaternen. Nach Aussagen einiger Anwohner schalten diese erst bei 07:00 Uhr aus. Dann sollen sie lieber abends länger brennen. Ebenfalls geprüft werden sollen die Schaltzeiten der Straßenlaternen im Gewerbegebiet Hainleite (Straße zum Klärwerk). Auch dort würden die Straßenlaternen viel zu lange brennen, so einige Aussagen.
Autor: khhIm Dorfkrug von Berka hatten sich etliche Bewohner und viele Stadträte eingefunden, um an der jährlichen Einwohnerversammlung teilzunehmen. Zuerst ging Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) auf die Finanzsituation der Stadt Sondershausen ein. Hier gibt es allerdings noch nichts Neues zu berichten. Man befindet sich noch in der vorläufigen Haushaltsführung.
Klarer Hauptschwerpunkt der Diskussionen war der Zustand einiger Straßen. Los gingen die Beschwerden hinsichtlich des Jechaer Weges. Hier berichtete ein Anwohner, dass er das Unkraut im Vorgarten extra hoch wachsen lässt, damit das Spritzwasser aus den tiefen Schlaglöchern etwas gebremster die Hauswand erreicht. Zwar nahm der Bürgermeister die Beschwerden zur Kenntnis, verwies aber darauf, dass diese Straße Kreisstraße (K13) sei. Als Baulastträger ist der Landkreis verantwortlich, auch wenn die Stadt die Straßenreinigung und den Winterdienst machen muss.
Bei der Stadt hofft man, der Kreis die Straße doch bald überholen wird. Hintergrund ist, der Kreis will die Kreisstraßen K13 und K14 an die Stadt abgeben. Die muss sie aber erst übernehmen, wenn der Straßenzustand in Ordnung ist. Ob das allerdings so bald passiert, steht jedoch in den Straßen. Zumindest will Kreyer auch mal mit dem Polizeichef über stärkere Geschwindigkeitskontrollen in diesem Bereich sprechen, denn die Anwohner klagen auch über die Raser. Hinsichtlich einer Geschwindigkeitsbegrenzung (30 km/h) sollen die Anwohner einen formlosen Antrag stellen, so die Empfehlung des Bürgermeisters.
Auch um den Straßenzustand ging es in der Goethe- und Vitistraße. Gerade bei letzterer schauen die Gullydeckel so hoch raus, dass es schon gefährlich wird. Hier soll auch der Trinkwasser- und Abwasserverband (TAZ) mit einbezogen werden. Pro Gully rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von rund 800 Euro.
Ebenfalls kontrolliert werden müssen einige Straßen (z.B. Hainleitestraße) weil bei Regen das Wasser nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen kann und bereits in einige Grundstücke gelaufen ist. Hier sagte Kreyer entsprechende Kontrollen der Außenbereichsentwässerung zu.
Ebenfalls kontrolliert werden sollen die Schaltzeiten einige Straßenlaternen. Nach Aussagen einiger Anwohner schalten diese erst bei 07:00 Uhr aus. Dann sollen sie lieber abends länger brennen. Ebenfalls geprüft werden sollen die Schaltzeiten der Straßenlaternen im Gewerbegebiet Hainleite (Straße zum Klärwerk). Auch dort würden die Straßenlaternen viel zu lange brennen, so einige Aussagen.