So, 00:02 Uhr
06.06.2010
Kreissportbund tagte
Letzten Freitag tagte der Kyffhäuserkreissportbund (KKSB) und seine Vertreter in den Räumen der FFW Sondershausen-Mitte an der Gänsespitze. Welches die Hauptdiskussionspunkte waren, erfahren Sie hier...
Zu dieser Jahrestagung hatte man sich auch führende Vertreter der kommunalen Politik eingeladen. Neben quasi Gastgeber Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) auch Landrat Peter Hengstermann (CDU).
In seinen Grußworten dankte Hengstermann den Sportvertretern für ihr Engagement, denn ohne die vielen ehrenamtlichen Helfern wären der Sportbetrieb nicht aufrecht zu erhalten. In den Haushalt des Kreises sind 10.000 Euro für Sport direkt eingestellt, und Hengstermann hofft, dass der Kreistag diese Summe am nächsten Mittwoch bestätigen wird. Er kündigte an, dass die Sportstätten auch weiterhin kostenlos den vereinen zur Verfügung gestellt werden.
Kreyer hoffte, dass bei diesem schönen Wetter nur der Grill brennt und nichts anderes. Bei Feueralarm hätten die Kameraden der Feuerwehr vielleicht ein Parkproblem bekommen. Dann wurde es allerdings sehr ernst, denn er sagte, auch die Krise sei jetzt im Sport angekommen. Durch die fehlenden Einnahme musste auch beim Sport der Haushalt der Stadt Sondershausen gekürzt. Eine Summe oder Prozentzahl sagte er allerdings nicht.
Anschließend erläuterte Sabine Meyer vom Team Lernen vor Ort um was es am 23. September beim Marktplatz der Unternehmen gehe. Dort sollen sich Unternehmen und Vereine in einer Art Speed-Dating (Kurzgespräch) nahe kommen und 2abklopfen, wo gibt es gewisse Gemeinsamkeiten und welche Art der Zusammenarbeit wäre möglich (kn berichtete bereits).
Im Hauptteil der Zusammenkunft des KKSB gab Präsident Dr. Andreas Räuber den Rechenschaftsbericht des letzten Jahres ab. Dr. Räuber erinnerte an einige Erfolge im Kreis (Thüringer Meister Fußball) und solche Veranstaltungen wie Streetball und das Sparkassenmeeting der Leichtathletik. Er befürchtet, das Kürzungen in den Haushalten nicht spurlos am Sport vorbeigehen wird. Als Problem nannte er die zunehmend schärferen Auflagen der Behörden, die den Schießsport immer mehr belasten.
Die zunehmende Überalterung auch in den Sportorganen sei besorgniserregend und stellen langsam eine Gefahr für Vereine und Veranstaltungen dar, wie z.B. das Streetball-Turnier in Artern. Gesundheitlich gut stehe man bei den Finanzen dar. In diesem Rahmen dankte Dr. Räuber den vielen Sponsoren und hob besonders den guten Kontakt zur Kyffhäusersparkasse hervor.
Im KKSB sind aktuell 12619 Mitglieder organisiert, was eine Minus von 239 darstellt. Der Organisationsgrad im Kreis liegt mit 15,2 Prozent etwas unterhalb des Landes Thüringen (16,6 Prozent). Im Kreis gibt es zurzeit 176 Vereine, auf die jedoch eine Beitragserhöhung zukommen wird, wie der Hauptgeschäftsführer des Thüringer Landessportbundes begründete. So ein Beschluss für 2011 soll wohl im Herbst fallen. Eine ganze Reihe von Sportvertretern des Kreises sprach sich gegen diese Erhöhung aus.
Autor: khhZu dieser Jahrestagung hatte man sich auch führende Vertreter der kommunalen Politik eingeladen. Neben quasi Gastgeber Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) auch Landrat Peter Hengstermann (CDU).
In seinen Grußworten dankte Hengstermann den Sportvertretern für ihr Engagement, denn ohne die vielen ehrenamtlichen Helfern wären der Sportbetrieb nicht aufrecht zu erhalten. In den Haushalt des Kreises sind 10.000 Euro für Sport direkt eingestellt, und Hengstermann hofft, dass der Kreistag diese Summe am nächsten Mittwoch bestätigen wird. Er kündigte an, dass die Sportstätten auch weiterhin kostenlos den vereinen zur Verfügung gestellt werden.
Kreyer hoffte, dass bei diesem schönen Wetter nur der Grill brennt und nichts anderes. Bei Feueralarm hätten die Kameraden der Feuerwehr vielleicht ein Parkproblem bekommen. Dann wurde es allerdings sehr ernst, denn er sagte, auch die Krise sei jetzt im Sport angekommen. Durch die fehlenden Einnahme musste auch beim Sport der Haushalt der Stadt Sondershausen gekürzt. Eine Summe oder Prozentzahl sagte er allerdings nicht.
Anschließend erläuterte Sabine Meyer vom Team Lernen vor Ort um was es am 23. September beim Marktplatz der Unternehmen gehe. Dort sollen sich Unternehmen und Vereine in einer Art Speed-Dating (Kurzgespräch) nahe kommen und 2abklopfen, wo gibt es gewisse Gemeinsamkeiten und welche Art der Zusammenarbeit wäre möglich (kn berichtete bereits).
Im Hauptteil der Zusammenkunft des KKSB gab Präsident Dr. Andreas Räuber den Rechenschaftsbericht des letzten Jahres ab. Dr. Räuber erinnerte an einige Erfolge im Kreis (Thüringer Meister Fußball) und solche Veranstaltungen wie Streetball und das Sparkassenmeeting der Leichtathletik. Er befürchtet, das Kürzungen in den Haushalten nicht spurlos am Sport vorbeigehen wird. Als Problem nannte er die zunehmend schärferen Auflagen der Behörden, die den Schießsport immer mehr belasten.
Die zunehmende Überalterung auch in den Sportorganen sei besorgniserregend und stellen langsam eine Gefahr für Vereine und Veranstaltungen dar, wie z.B. das Streetball-Turnier in Artern. Gesundheitlich gut stehe man bei den Finanzen dar. In diesem Rahmen dankte Dr. Räuber den vielen Sponsoren und hob besonders den guten Kontakt zur Kyffhäusersparkasse hervor.
Im KKSB sind aktuell 12619 Mitglieder organisiert, was eine Minus von 239 darstellt. Der Organisationsgrad im Kreis liegt mit 15,2 Prozent etwas unterhalb des Landes Thüringen (16,6 Prozent). Im Kreis gibt es zurzeit 176 Vereine, auf die jedoch eine Beitragserhöhung zukommen wird, wie der Hauptgeschäftsführer des Thüringer Landessportbundes begründete. So ein Beschluss für 2011 soll wohl im Herbst fallen. Eine ganze Reihe von Sportvertretern des Kreises sprach sich gegen diese Erhöhung aus.





