Mo, 00:52 Uhr
07.06.2010
Stimmungsvoller Abschluss
Mit einem sehenswerten und noch mehr hörenswerten Konzert des Lohorchesters ging das 9. Residenzfest von Sondershausen zu Ende...
Das Wetter bei diesem Residenzfest hatte es mehr als nur gut gemeint. Am Sonntag stieg die Temperatur im Schatten auf fast 30°C. Da konnte man richtig sehen, wie die Schattenplätze bei den verschiedenen Musikveranstaltungen gesucht werden.
Klangvoller Höhepunkt das Abschlusskonzert. Die fünf Hauptdarsteller der Schlossfestspiele stellten sich nun endgültig dem breiten Sondershäuser Publikum vor.
Besondere Umstände, wie die heutige starke Sonneneinstrahlung, bedingt ein besonderes Outfit. Wann findet man schon bei einem normalen Konzertauftritt einen Musiker im schicken Strohhut. Der Schreiber dieser Zeilen kann das gut nachempfinden.
Viel Beifall bekam das Lohorchester unter der Leitung von Markus L. Frank für dieses kostenlose Konzert zum Abschluss des Residenzfestes. Und schaute man in die Gesichter einiger Besucher dann konnte man bewunderndes Aufblitzen der Augen erleben, als die Königin der Nacht, Sachido Kawashima, die Rache Arie aus der Zauberflöte sang. Da wird mancher Musikfreund schon der ersten Aufführung entgegen fiebern, um mehr von diesem Stimmwunder zu hören.
Und ein Schmankerl hatte Lars Tietje Intendant und Geschäftsführer der Theater Nordhausen / Lohorchster GmbH für die Zuschauer auf dem Markt. Es gab Karten zum Vorzugspreis von 10 Euro für Konzerte des Lohorchsters.
Das 9. Residenzfest ist gute Geschichte. Zum 10. Residenzfest wird sicher in den nächsten Tagen bald die Vorbereitung beginnen. Ist halt wie beim Fußball: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und zum Jubiläum des 10. Residenzfestes erwartet man doch schon den einen oder anderen außergewöhnlichen Höhepunkt, auch wenn die Stadt mit ihren leeren Kassen sicher auch nächste Jahr keine Riesensprünge machen kann. Aber ein schöner Hopser sollte schon drin sein.
Etwas sollte man aber beim nächsten Mal überdenken. Sicher ist das Abschlusskonzert des Lohorchesters der musikalische Höhepunkt. Da ist mancher Besucher schon zeitig los, sich ein gutes Plätzchen zu organisieren. Aber es war schon etwas peinlich zu sehen, wie ein guter Klangkörper, wie es die Little Big Band nun mal ist, sich auf dem Schlosshof abmühte und fast nur noch vor den ihre Stände abbauenden Händlern spielen zu können. Da sollte doch sicher ein anders Zeitfenster drin sein, und um diese Zeit nur noch Musik vom Band kommen.
Autor: khhDas Wetter bei diesem Residenzfest hatte es mehr als nur gut gemeint. Am Sonntag stieg die Temperatur im Schatten auf fast 30°C. Da konnte man richtig sehen, wie die Schattenplätze bei den verschiedenen Musikveranstaltungen gesucht werden.
Klangvoller Höhepunkt das Abschlusskonzert. Die fünf Hauptdarsteller der Schlossfestspiele stellten sich nun endgültig dem breiten Sondershäuser Publikum vor.
Besondere Umstände, wie die heutige starke Sonneneinstrahlung, bedingt ein besonderes Outfit. Wann findet man schon bei einem normalen Konzertauftritt einen Musiker im schicken Strohhut. Der Schreiber dieser Zeilen kann das gut nachempfinden.
Viel Beifall bekam das Lohorchester unter der Leitung von Markus L. Frank für dieses kostenlose Konzert zum Abschluss des Residenzfestes. Und schaute man in die Gesichter einiger Besucher dann konnte man bewunderndes Aufblitzen der Augen erleben, als die Königin der Nacht, Sachido Kawashima, die Rache Arie aus der Zauberflöte sang. Da wird mancher Musikfreund schon der ersten Aufführung entgegen fiebern, um mehr von diesem Stimmwunder zu hören.
Und ein Schmankerl hatte Lars Tietje Intendant und Geschäftsführer der Theater Nordhausen / Lohorchster GmbH für die Zuschauer auf dem Markt. Es gab Karten zum Vorzugspreis von 10 Euro für Konzerte des Lohorchsters.
Das 9. Residenzfest ist gute Geschichte. Zum 10. Residenzfest wird sicher in den nächsten Tagen bald die Vorbereitung beginnen. Ist halt wie beim Fußball: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und zum Jubiläum des 10. Residenzfestes erwartet man doch schon den einen oder anderen außergewöhnlichen Höhepunkt, auch wenn die Stadt mit ihren leeren Kassen sicher auch nächste Jahr keine Riesensprünge machen kann. Aber ein schöner Hopser sollte schon drin sein.
Etwas sollte man aber beim nächsten Mal überdenken. Sicher ist das Abschlusskonzert des Lohorchesters der musikalische Höhepunkt. Da ist mancher Besucher schon zeitig los, sich ein gutes Plätzchen zu organisieren. Aber es war schon etwas peinlich zu sehen, wie ein guter Klangkörper, wie es die Little Big Band nun mal ist, sich auf dem Schlosshof abmühte und fast nur noch vor den ihre Stände abbauenden Händlern spielen zu können. Da sollte doch sicher ein anders Zeitfenster drin sein, und um diese Zeit nur noch Musik vom Band kommen.






























