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Mi, 07:02 Uhr
09.06.2010

Neues aus Berlin (50)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema „Leitlinien der deutschen Afrika-Politik "...

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Selle, Ordentliches Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages, sprach am vergangenen Samstag vor einem interessierten Publikum zu den Schwerpunkten der deutschen Regierung in der Entwicklungspolitik im Hotel „Kaiserin Augusta“ in Weimar.

Unter dem Thema: Fußball WM 2010 in Südafrika: „Der afrikanische Kontinent im Blickpunkt“ hatte das Bildungswerk der Konrad-Adenauer-Stiftung zu einem dreitägigen Seminar politisch Interessierte nach Weimar eingeladen. Der Themenbogen des Seminars reichte von den Besonderheiten der Geographie über Afrika in der Globalisierung bis zu den Leitlinien der deutschen Afrika-Politik, zu denen Selle referierte.

Selle brachte in seinem einstündigen Vortrag den Zuhörern zunächst die UN- Millenium- Ziele aus dem Jahre 2001 und die Grundsätze der afrikanischen Union zur Neuen Partnerschaft für Afrikas Entwicklung (NEPAD) näher, an denen sich auch die deutsche Außenpolitik orientiert. Das zentrale Element von NEPAD ist das Bekenntnis zur Eigenverantwortung der afrikanischen Staats- und Regierungschefs.

Selle berichtete weiter über seinen Besuch im Sudan im Februar diesen Jahres und stellte seine Erfahrungen und Thesen für eine neue Strategie in der Runde zur Diskussion. „Es muss ein Umdenken in den Fragen der Entwicklungshilfe in Gang kommen. Es ist über viele Jahre hinweg umfangreiche Entwicklungshilfe geleistet wurden, die leider nicht so viel erreicht hat wie es wünschenswert gewesen wäre. Viele Länder wünschen sich ein stärkeres deutsches Engagement, welches auf Dauer und fairer,
ökologischer Partnerschaft gegründet ist, eine Art privilegierte Partnerschaft. Auf diese Partnerschaft würde auch die Wirtschaft bauen, was der Entwicklung an entscheidender Stelle einen Schub geben kann. Ziel muss es sein Arbeit zu schaffen. Arbeit ist besser als jedes soziale Projekt. Das wissen wir aus unserer ostdeutschen Erfahrung selbst am besten.“
Wahlkreisbüro Johannes Selle
Autor: khh

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