Sa, 15:20 Uhr
19.06.2010
150 Jahre Hilfe für die Bürger (1)
Bei der Freiwilligen Feuerwehr Holzthaleben feiert man Jubiläum. Bei der gestrigen Feierstunde war Günter Herting dabei...
Eigentlich ist das Feuerlöschwesen in Holzthaleben schon wesentlich älter als 150 Jahre. Schon aus dem Jahre 1654 gibt es Nachweise über Feuerstätten-Beschauungen durch berufene Bürger. 1692 wurde in der Nähe der Schänke ein Leiterhaus zur Unterbringung von Löschgeräten gebaut. Im Jahre 1864 wurde durch die Ortsvorsteher von Holzthaleben die erste Spritze gekauft.
Ein erster Großbrand vernichtete am 29. Mai 1745 viele Wohnhäuser, Ställe und Scheunen und die Kirche des Ortes.
Anlässlich des Jubiläums wurde das 50 Jahre alte Einsatzfahrzeug K30 rundum generalüberholt und vorgestellt.
In den Folgejahren war die Hilfe der Brandschützer von Holzthaleben auch immer wieder in den umliegenden Orten notwendig.
Mit dem Kauf einer neuen Spritze und der Verfügung des damaligen Landrates am 12. Mai 1883 acht zuverlässige Männer zu benennen, die als Wassermannschaft bei Feuergefahr eingesetzt werden können, wurde ein erstes organisiertes Feuerlöschwesen in Holzthaleben verwirklicht. So zählte die Wehr am 29.12.1883 zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Holzthaleben 104 Mitglieder. Diese wurden namentlich durch den Landrat bestätigt.
Bis heute ist die Stützpunktfeuerwehr Holzthaleben eine zuverlässige Freiwillige Feuerwehr mit qualifizierten Einsatzkräften und moderner Löschtechnik.
Anlässlich einer Festveranstaltung am Freitag, dem 18. Juni, mit über 250 Gästen aus dem Ort, dem Landkreis, anderen Kreisen und Bundesländern, gab die Kameradin Heike Rohrmann einen historischen Abriss über die Entwicklung der Wehr.
Die anschließende Beförderung und Auszeichnung verdienter Kameraden übernahmen der Bürgermeister von Helbedündorf, Jörg Steinmetz, und der Kamerad Günter Herting, Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Sondershausen.
Auszeichnung und Beförderung des Ortsbrandmeisters Bernd Rohrmann zum Oberbrandmeister durch den Bürgermeister Jörg Steinmetz
Mit einem gemütlichen Abend klangen die Festlichkeiten aus.
Text und Foto: Günter Herting
Autor: khhEigentlich ist das Feuerlöschwesen in Holzthaleben schon wesentlich älter als 150 Jahre. Schon aus dem Jahre 1654 gibt es Nachweise über Feuerstätten-Beschauungen durch berufene Bürger. 1692 wurde in der Nähe der Schänke ein Leiterhaus zur Unterbringung von Löschgeräten gebaut. Im Jahre 1864 wurde durch die Ortsvorsteher von Holzthaleben die erste Spritze gekauft.
Ein erster Großbrand vernichtete am 29. Mai 1745 viele Wohnhäuser, Ställe und Scheunen und die Kirche des Ortes.
Anlässlich des Jubiläums wurde das 50 Jahre alte Einsatzfahrzeug K30 rundum generalüberholt und vorgestellt.
In den Folgejahren war die Hilfe der Brandschützer von Holzthaleben auch immer wieder in den umliegenden Orten notwendig.
Mit dem Kauf einer neuen Spritze und der Verfügung des damaligen Landrates am 12. Mai 1883 acht zuverlässige Männer zu benennen, die als Wassermannschaft bei Feuergefahr eingesetzt werden können, wurde ein erstes organisiertes Feuerlöschwesen in Holzthaleben verwirklicht. So zählte die Wehr am 29.12.1883 zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Holzthaleben 104 Mitglieder. Diese wurden namentlich durch den Landrat bestätigt.
Bis heute ist die Stützpunktfeuerwehr Holzthaleben eine zuverlässige Freiwillige Feuerwehr mit qualifizierten Einsatzkräften und moderner Löschtechnik.
Anlässlich einer Festveranstaltung am Freitag, dem 18. Juni, mit über 250 Gästen aus dem Ort, dem Landkreis, anderen Kreisen und Bundesländern, gab die Kameradin Heike Rohrmann einen historischen Abriss über die Entwicklung der Wehr.
Die anschließende Beförderung und Auszeichnung verdienter Kameraden übernahmen der Bürgermeister von Helbedündorf, Jörg Steinmetz, und der Kamerad Günter Herting, Vorstandsmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes Sondershausen.
Auszeichnung und Beförderung des Ortsbrandmeisters Bernd Rohrmann zum Oberbrandmeister durch den Bürgermeister Jörg Steinmetz
Mit einem gemütlichen Abend klangen die Festlichkeiten aus.
Text und Foto: Günter Herting

