Sa, 19:20 Uhr
26.06.2010
Der Toten gedacht
Die Kranzniederlegung am Gedenkstein an der Schachtstraße von Sondershausen bildet nun schon traditionell den Autkat zum Bergmanns- und Familienfest in Sondershausen, dass heute begann...
Traditionsgemäß wird am Bergmanns - und Familientag den Toten gedacht. So auch an diesem 26.Juni 2010. Die Vertreter des Bergmannsvereins trafen sich um 9 Uhr am technischen Denkmal an der Schachtstraße. Das Bergarbeiterblasorchester untermalten die Gedenkstunde musikalisch. Dipl.-Ing. Christian Hädicke sprach zum Gedenken.
Er erinnerte daran, dass im diesem Jahr 117 Jahre Kalibergbau in Sondershausen geschrieben wird. In dieser Zeit ereigneten sich Unfälle, denen heute gedacht wurde. "Auch in unserer Grube starben in 117 Jahren immer wieder Bergleute, zu deren Ehren wir heute hier versammelt sind.. Die Geisel im Kaliberbau hießen Sprengunfälle und Steinfall.", sagte er. Im Laufe der Jahre verbesserte sich die Sicherheitstechnik, so dass immer wenigere Tote zu beklagen waren, so dass in den Jahren 1976 bis 1989 nur ein Toter durch Steinfall starb. Zu verdanken ist dies der Vollverankerung und dem Einsatz von Beraubermaschinen. In den Gruben waren 89 Beraubermaschinen im Einsatz.
Mit dem Worten:" Grüßen wir unsere toten Bergleute anlässlich ihrer letzten Grubenfahrt mit einem herzlichen Glückauf", wurde die Gedenkrede beendet. Im Anschluss gab es die Kranzniederlegung.
Text und Fotos: Hans-Jürgen Schmidt
Autor: khhTraditionsgemäß wird am Bergmanns - und Familientag den Toten gedacht. So auch an diesem 26.Juni 2010. Die Vertreter des Bergmannsvereins trafen sich um 9 Uhr am technischen Denkmal an der Schachtstraße. Das Bergarbeiterblasorchester untermalten die Gedenkstunde musikalisch. Dipl.-Ing. Christian Hädicke sprach zum Gedenken.
Er erinnerte daran, dass im diesem Jahr 117 Jahre Kalibergbau in Sondershausen geschrieben wird. In dieser Zeit ereigneten sich Unfälle, denen heute gedacht wurde. "Auch in unserer Grube starben in 117 Jahren immer wieder Bergleute, zu deren Ehren wir heute hier versammelt sind.. Die Geisel im Kaliberbau hießen Sprengunfälle und Steinfall.", sagte er. Im Laufe der Jahre verbesserte sich die Sicherheitstechnik, so dass immer wenigere Tote zu beklagen waren, so dass in den Jahren 1976 bis 1989 nur ein Toter durch Steinfall starb. Zu verdanken ist dies der Vollverankerung und dem Einsatz von Beraubermaschinen. In den Gruben waren 89 Beraubermaschinen im Einsatz.
Mit dem Worten:" Grüßen wir unsere toten Bergleute anlässlich ihrer letzten Grubenfahrt mit einem herzlichen Glückauf", wurde die Gedenkrede beendet. Im Anschluss gab es die Kranzniederlegung.
Text und Fotos: Hans-Jürgen Schmidt






