Do, 08:13 Uhr
01.07.2010
Zur Wahl von Wulff
SPD scheitert mit Gauck an sich selber, so die Meinung vom Fraktionsvorsitzenden der Linken im Kreistag, Torsten Blümel, in einer Stellungnahme zur gestrigen Wahl...
Die Wahl des Bundespräsidenten ist gelaufen. Trotz der Wahl von Christian Wulff im dritten Wahlgang hat die Bundeskanzlerin eine deutliche Schlappe erlitten. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack ob des Verhaltens der SPD.
Erst kritisiert sie die CDU, dass kein gemeinsamer Kandidat gesucht wird, dann sucht sie selbst eigenständig und grenzt die LINKE aus und versucht am Ende nach dem Scheitern von Gauck der LINKEN dann die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben. Politisch vollkommen unkorrekt. Bezeichnend dafür das Verhalten von Wolfgang Thierse, dass nur noch von Frust gezeichnet war.
Allein der Satz, die LINKE würde sich von ihrer DDR-Vergangenheit lösen, wenn sie Gauck wählt, ist doch bezeichnend genug. Als ob man das an dieser Frage allein festmachen könnte. Außerdem kann doch niemand glauben, dass die SPD die LINKE dann als geläutert betrachten würde.
Der Grüne Christian Ströbele brachte es auf den Punkt, als er sagte, die SPD hätte Brücken bauen müssen, wenn sie die Stimmen der LINKEN hätte haben wollen. Und diese Brücke gab es nicht. Die LINKE springt eben nicht, wenn die SPD "Hopp" sagt.
Das Christian Wulff gewählt wurde lag eindeutig nicht an der LINKEN. Ihre Stimmen waren nur scheinbar im ersten Wahlgang das Zünglein an der Waage, als etliche von CDU und FDP noch ihr Mütchen an Frau Merkel kühlten.
Die LINKE wurde durch ihre Wähler in diese Bundesversammlung geschickt. Und wenn nicht nur die LINKE, sondern auch eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen den Krieg in Afghanistan ist, dann kann die LINKE einen Herrn Gauck nicht wählen.
Bleibt die schwache Hoffnung, die SPD hat aus diesem Tag etwas gelernt.
Torsten Blümel Fraktionsvorsitzender Die Linke im Kreistag
Autor: khhDie Wahl des Bundespräsidenten ist gelaufen. Trotz der Wahl von Christian Wulff im dritten Wahlgang hat die Bundeskanzlerin eine deutliche Schlappe erlitten. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack ob des Verhaltens der SPD.
Erst kritisiert sie die CDU, dass kein gemeinsamer Kandidat gesucht wird, dann sucht sie selbst eigenständig und grenzt die LINKE aus und versucht am Ende nach dem Scheitern von Gauck der LINKEN dann die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben. Politisch vollkommen unkorrekt. Bezeichnend dafür das Verhalten von Wolfgang Thierse, dass nur noch von Frust gezeichnet war.
Allein der Satz, die LINKE würde sich von ihrer DDR-Vergangenheit lösen, wenn sie Gauck wählt, ist doch bezeichnend genug. Als ob man das an dieser Frage allein festmachen könnte. Außerdem kann doch niemand glauben, dass die SPD die LINKE dann als geläutert betrachten würde.
Der Grüne Christian Ströbele brachte es auf den Punkt, als er sagte, die SPD hätte Brücken bauen müssen, wenn sie die Stimmen der LINKEN hätte haben wollen. Und diese Brücke gab es nicht. Die LINKE springt eben nicht, wenn die SPD "Hopp" sagt.
Das Christian Wulff gewählt wurde lag eindeutig nicht an der LINKEN. Ihre Stimmen waren nur scheinbar im ersten Wahlgang das Zünglein an der Waage, als etliche von CDU und FDP noch ihr Mütchen an Frau Merkel kühlten.
Die LINKE wurde durch ihre Wähler in diese Bundesversammlung geschickt. Und wenn nicht nur die LINKE, sondern auch eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung gegen den Krieg in Afghanistan ist, dann kann die LINKE einen Herrn Gauck nicht wählen.
Bleibt die schwache Hoffnung, die SPD hat aus diesem Tag etwas gelernt.
Torsten Blümel Fraktionsvorsitzender Die Linke im Kreistag