Do, 17:28 Uhr
01.07.2010
Blitzbesuch im Kyffhäuserkreis
Recht überraschend bekam heute der Kyffhäuserkreis Besuch aus Erfurt. Welcher Minister da plötzlich auftauchte und wen er alles besuchte, erfahren Sie hier...
Thüringens Innenminister Prof. Dr. Peter M. Huber (CDU) war heute zu einer Stippvisite in den Kyffhäuserkreis gekommen. Seine erste Station bei 14:00 Uhr war Sondershausen. Hier stand ein Besuch bei der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) auf dem Programm, verbunden mit einer Grubenfahrt.
Jaap van Engers (im Bild li.), Geschäftsführer der GSES, ließ es sich nicht nehmen, Innenminister Huber (im Bild re.) zusammen mit Landrat Peter Hengstermann (CDU) durch das Bergwerk zu führen. Mit dabei die Leiterin Wirtschaftsförderung Kyffhäuserkreis, Regina Kirchner. Hier erläuterte Jaap van Engers dem Gast die derzeitige wirtschaftliche Situation, sowohl hinsichtlich des Geschäftsfeldes Abfallentsorgung, als auch der Steinsalzgewinnung und des Besucherbergwerkes.
Gemeinsam mit Landrat Peter Hengstermann begab sich der Minister auf eine Gondelfahrt auf dem Salzsee unter Tage, was den Minister dann doch verblüffte. Natürlich warf man auch einen Blick in den Konzertsaal und die Kegelbahn, die sich ebenfalls unter Tage befinden.
Anschließend ging es nur wenige Hundert Meter weiter zu einer weiteren interessanten Firma. Die Recycling-Firma Magnesium Solutions Europe GmbH Sondershausen (MSE) bereitet Material aus und für die Automobilindustrie auf. Wer bestimmte Typen von BMW fährt, könnte Material aus Sondershausen in seinem Auto haben. Hier werden Metallspäne aus Eisen, Aluminium und Magnesium nach einer bestimmten Verfahren getrennt und anschließend zu einer Art Briketts verarbeitet. Für dieses Verfahren hat Geschäftsführer Volker Brück ein europäisches Patent angemeldet (www.mse-recycling.de).
Die Verarbeitung solcher Späne ist eine recht komplizierte Angelegenheit, müssen doch sehr viele sicherheitstechnische Dinge beachtet werden. Wer im Chemieunterricht (so er noch welchen hatte) aufgepasst hat, weiß, dass Magnesium sehr heftig mit Wasser unter großer Entwicklung von Hitze reagiert. Selbst beim Fotografieren musste aufgepasst werden, denn Blitzlicht ist verboten, damit nicht gleich die Überwachungsanlage anspringt und die Feuerwehr vor der Tür steht.
Die nächsten Stationen von Innenminister Huber lagen dann im Kyffhäusergebirge. Erst ging es zum Panorama Museum und anschließend zum Kyffhäuserdenkmal.
Autor: khhThüringens Innenminister Prof. Dr. Peter M. Huber (CDU) war heute zu einer Stippvisite in den Kyffhäuserkreis gekommen. Seine erste Station bei 14:00 Uhr war Sondershausen. Hier stand ein Besuch bei der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) auf dem Programm, verbunden mit einer Grubenfahrt.
Jaap van Engers (im Bild li.), Geschäftsführer der GSES, ließ es sich nicht nehmen, Innenminister Huber (im Bild re.) zusammen mit Landrat Peter Hengstermann (CDU) durch das Bergwerk zu führen. Mit dabei die Leiterin Wirtschaftsförderung Kyffhäuserkreis, Regina Kirchner. Hier erläuterte Jaap van Engers dem Gast die derzeitige wirtschaftliche Situation, sowohl hinsichtlich des Geschäftsfeldes Abfallentsorgung, als auch der Steinsalzgewinnung und des Besucherbergwerkes.
Gemeinsam mit Landrat Peter Hengstermann begab sich der Minister auf eine Gondelfahrt auf dem Salzsee unter Tage, was den Minister dann doch verblüffte. Natürlich warf man auch einen Blick in den Konzertsaal und die Kegelbahn, die sich ebenfalls unter Tage befinden.
Anschließend ging es nur wenige Hundert Meter weiter zu einer weiteren interessanten Firma. Die Recycling-Firma Magnesium Solutions Europe GmbH Sondershausen (MSE) bereitet Material aus und für die Automobilindustrie auf. Wer bestimmte Typen von BMW fährt, könnte Material aus Sondershausen in seinem Auto haben. Hier werden Metallspäne aus Eisen, Aluminium und Magnesium nach einer bestimmten Verfahren getrennt und anschließend zu einer Art Briketts verarbeitet. Für dieses Verfahren hat Geschäftsführer Volker Brück ein europäisches Patent angemeldet (www.mse-recycling.de).
Die Verarbeitung solcher Späne ist eine recht komplizierte Angelegenheit, müssen doch sehr viele sicherheitstechnische Dinge beachtet werden. Wer im Chemieunterricht (so er noch welchen hatte) aufgepasst hat, weiß, dass Magnesium sehr heftig mit Wasser unter großer Entwicklung von Hitze reagiert. Selbst beim Fotografieren musste aufgepasst werden, denn Blitzlicht ist verboten, damit nicht gleich die Überwachungsanlage anspringt und die Feuerwehr vor der Tür steht.
Die nächsten Stationen von Innenminister Huber lagen dann im Kyffhäusergebirge. Erst ging es zum Panorama Museum und anschließend zum Kyffhäuserdenkmal.





















