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Mi, 10:08 Uhr
07.07.2010

Bevölkerung in Thüringen schwindet weiter

Im Jahr 2009 sank die Einwohnerzahl in Thüringen ein weiteres Mal, wie das Landesamt für Statistik jetzt bekanntgab. Auch die Landkreise Nordhausen und Kyffhäuser können sich dem Trend nicht entziehen. Wie hoch der Einwohnerverlust ausgefallen ist erfahren sie hier...

Zum Stichtag 31. Dezember 2009 hatte Thüringen 2.249.882 Einwohner. Das waren 17.881 Personen bzw. 0,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nur die kreisfreien Städte Jena, Weimar und Erfurt meldeten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2009 ein Bevölkerungs-Plus zwischen 1,0 und 0,2 Prozent. Dabei ist mit zu berücksichtigen, dass sie zu den Thüringer Städten gehören, die als Universitätsstädte zusätzliche Anziehungskraft auf Grund des speziellen Angebots eines gebührenfreien Studiums vorweisen können.

In Erfurt und Weimar basiert der Bevölkerungszuwachs von 2009 allein auf der positiven Wanderungsbilanz, denn in beiden Städten gab es weniger Geburten als Todesfälle. Die 840 bzw. 337 mehr Zu- als Fortzüge kompensierten den negativen natürlichen Saldo von 347 bzw. 47 Personen. Alle anderen kreisfreien Städte und alle Landkreisen hatten 2009 mehr Fort- als Zuzüge und mehr Sterbefälle als Geburten zu registrieren.

Der Landkreis Nordhausen liegt im statistischen Durchschnitt. Zum Ende des Jahres 2009 lebten 90.357 Personen im Landkreis. Das ist mit einem minus von 763 Einwohnern ein Rückgang um 0,8%. Je 1000 Einwohner Verließen 2009 3,1 Personen den Landkreis und es wurden, ebenfalls pro 1000 Einwohner, im Schnitt 7,3 Kinder geboren.

Der Kyffhäuserkreis steht im Thüringer Vergleich bedeutend schlechter da: am 31. Dezember 2009 hatten 1.185 Personen den Landkreis verlassen, was ein minus von 1,4% bedeutet. Noch 82 650 Personen lebten Ende letzten Jahres im Kyffhäuserkreis.
Das Wanderungssaldo pro 1000 Einwohner betrug damit -7,1 bei einer gleichzeitigen Geburtenrate von 6,7 pro 1000 Einwohner.

Nur den Landkreisen Altenburger Land, Greiz und der Stadt Suhl erging es noch schlechter. Letztere verloren 1,6 Prozent ihrer Einwohner, das Altenburger Land 1,5%.
Autor: agl

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