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Fr, 09:41 Uhr
16.07.2010

Fast 600 Einsätze

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 wurde der an der Station des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Krankenhaus stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung 585-mal alarmiert. Kay Wode, Pilot in Nordhausen, erläutert die Einsatzzahlen...


„Der Hubschrauber ist wichtig für eine lückenlose und optimale medizinische Versorgung der Bevölkerung. Gerade in ländlichen Gebieten, wo die Zahl der Notarztstandorte häufig rückläufig ist, kommt der Hubschrauber als schneller Notarztzubringer immer öfter zum Einsatz. Mit dem Hubschrauber sind wir innerhalb kürzester Zeit vor Ort, um Notfallpatienten schnelle medizinische Hilfe zu leisten.“

Der Rettungshubschrauber mit dem Funkrufnamen „Christoph 37“ ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen. Er ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgerüstet, die für eine optimale Patientenversorgung notwendig sind. Das Einsatzgebiet umfasst dabei die Landkreise Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Sangerhausen, Wernigerode, Quedlinburg, Goslar und Osterode.

Aus dem Einsatzalltag der Lebensretter

Als schneller Notarztzubringer wurde der Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung Anfang Juni alarmiert. Um 14.00 Uhr startete die Besatzung und erreichte nach nur acht Minuten Flugzeit den Unfallort nahe Bad Frankenhausen. Dort war ein PKW mit hoher Geschwindigkeit von der Straße abgekommen, durch den Straßengraben gerutscht und gegen eine Überführung geprallt. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass am PKW das rechte Vorderrad samt Aufhängung abgerissen wurde. Während sich ein bodengebundener Notarzt um den Fahrer kümmerte, versorgte die medizinische Besatzung von „Christoph 37“ den Beifahrer.

Dieser hatte sich schwerste Verletzungen an Kopf und Brustkorb zugezogen. Die medizinische Besatzung versetzte den Patienten umgehend in ein künstliches Koma, intubierte und beatmete den Mann. Zur Entlastung der Lunge führte der Hubschraubernotarzt zudem einen Schlauch – eine Drainage – in den Brustkorb ein, damit Luft und Blut abfließen und sich der Druck auf die Lunge mindern konnte. Nach diesen unmittelbar lebensrettenden Maßnahmen wurde der Patient für den Transport in eine Spezialklinik vorbereitet. An Bord von „Christoph 37“ wurde er schließlich in wenigen Minuten in eine rund 20 Kilometer entfernte Klinik geflogen.
Autor: nnz

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