Sa, 12:00 Uhr
24.07.2010
Kohlrabi Ranch hat Jubiläum
Einen besonderen Tag feierte man heute im Kleingartenverein Bebratal. Was da gefeiert wurde, erfahren Sie hier...
Der Tag genau konnte in den Chroniken nicht mehr ermittelt werden, aber das tut der Sache keinen Abbruch, so Vereinsvorsitzender Horst Wiemann in seinen Begrüßungsworten. Im Jahre 1030 war der Gartenverein Klostermanns Ruh gegründet worden. Als Namensgeber funktionierte der damalige Bauunternehmer Klostermann, der in der Nachbarschaft seine Firma hatte. Teils auf ehemaligen Sumpfboden, teils auf schwer bearbeitbarem Knatterboden waren Kleingärten entstanden (heute 96) die von nunmehr rund 180 Mitgliedern bearbeitet werden.
Anfangs der 60 er Jahre benannte man sich in Bebratal um, unter der Hand hieß man aber eine Zeit lang Kohlrabi Ranch, so der Vereinsvorsitzende im Gespräch mit kn. Übrigens wurde am 08.10.1932 für das damalige Vereinsheim eine Schankgenehmigung abgelehnt u.a. mit . der Begründung: Es ist nicht dringend notwendig, dass in solchen Heimen Sonntags Biergetrunken wird. Zu DDR-Zeiten wurde man dann aber anerkanntes Naherholungsgebiet und erhielt weitere hohe Auszeichnungen des VKSK, dem damaligen Kleinkartenverband.
Zum heutige Jubiläum hatte sich auch Besuch auf gemacht. Neben Horst Wiemann (re.) und vielen Vereinsmitgliedern, war auch die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters, Kornelia Kraffzick (SPD) und der Vorsitzende des Kreisverbandes der Kleingärtner, Wolfgang Dittrich, erschienen.
Wolfgang Dittrich betonte, dass die rund 1.500 Kleingärtner allein in Sondershausen einen wichtigen Beitrag zur lebenswürdigen Stadt leisten. Allerdings wird der Zusammenhalt der Kleingärtner auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Viele Besitzer wollen das Bundeskleingartengesetz kippen, um die niedrigen Pachtbeiträge aushebeln zu können, so Dittrich. Das Wir-Gefühl muss gestärkt werden, Ich bin stolz ein Kleingärtner zu sein, so Dittrich. Der Nachwuchsgewinnung müsste erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Cornelia Kraffzick sagte, die soziale Funktion der Kleingärten sei sehr wichtig, insbesondere auch, um der wachsenden Anonymität zu begegnen, die immer mehr um sich greift. Für den Vereinsvorsitzenden Horst Wiemann, der das Amt schon seit 1984 ausführt, hatte sie ein Buch als Dankeschön mitgebracht.
Im Auftrag des Landesverbandes übergab Wolfgang Dittrich mehrere Ehrungen. Die Ehrenurkunden des Landesverbandes erhielten Horst Wiemann,, Ekkehard Rau (26 Jahre Schatzmeister) und das älteste Mitglied Heinz Bock (85 Jahre) für über 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft. Die Ehrennadel des Verbandes in Silber erhielt Detlef Schmitz und die Ehrennadel in Bronze Daniela Lack.
Einen Präsentkorb für lange Mitgliedschaft im Verein erhielt Walter Nöthling. Die vielen weiteren Auszeichnungen mit Urkunden für 25 Jahre Mitgliedschaft bis hin zu 50 Jahre konnten namentlich nicht mehr alle erfasst werden, denn nicht umsonst hatte Horst Wiemann angekündigt, es erhalte fast jeder eine Urkunde. Während hier die Zeilen schon geschrieben wurden, wird im Bebratal noch kräftig gefeiert. Dann auf zu den nächsten 80 Jahren Verein Bebratal.
Autor: khhDer Tag genau konnte in den Chroniken nicht mehr ermittelt werden, aber das tut der Sache keinen Abbruch, so Vereinsvorsitzender Horst Wiemann in seinen Begrüßungsworten. Im Jahre 1030 war der Gartenverein Klostermanns Ruh gegründet worden. Als Namensgeber funktionierte der damalige Bauunternehmer Klostermann, der in der Nachbarschaft seine Firma hatte. Teils auf ehemaligen Sumpfboden, teils auf schwer bearbeitbarem Knatterboden waren Kleingärten entstanden (heute 96) die von nunmehr rund 180 Mitgliedern bearbeitet werden.
Anfangs der 60 er Jahre benannte man sich in Bebratal um, unter der Hand hieß man aber eine Zeit lang Kohlrabi Ranch, so der Vereinsvorsitzende im Gespräch mit kn. Übrigens wurde am 08.10.1932 für das damalige Vereinsheim eine Schankgenehmigung abgelehnt u.a. mit . der Begründung: Es ist nicht dringend notwendig, dass in solchen Heimen Sonntags Biergetrunken wird. Zu DDR-Zeiten wurde man dann aber anerkanntes Naherholungsgebiet und erhielt weitere hohe Auszeichnungen des VKSK, dem damaligen Kleinkartenverband.
Zum heutige Jubiläum hatte sich auch Besuch auf gemacht. Neben Horst Wiemann (re.) und vielen Vereinsmitgliedern, war auch die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters, Kornelia Kraffzick (SPD) und der Vorsitzende des Kreisverbandes der Kleingärtner, Wolfgang Dittrich, erschienen.
Wolfgang Dittrich betonte, dass die rund 1.500 Kleingärtner allein in Sondershausen einen wichtigen Beitrag zur lebenswürdigen Stadt leisten. Allerdings wird der Zusammenhalt der Kleingärtner auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Viele Besitzer wollen das Bundeskleingartengesetz kippen, um die niedrigen Pachtbeiträge aushebeln zu können, so Dittrich. Das Wir-Gefühl muss gestärkt werden, Ich bin stolz ein Kleingärtner zu sein, so Dittrich. Der Nachwuchsgewinnung müsste erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Cornelia Kraffzick sagte, die soziale Funktion der Kleingärten sei sehr wichtig, insbesondere auch, um der wachsenden Anonymität zu begegnen, die immer mehr um sich greift. Für den Vereinsvorsitzenden Horst Wiemann, der das Amt schon seit 1984 ausführt, hatte sie ein Buch als Dankeschön mitgebracht.
Im Auftrag des Landesverbandes übergab Wolfgang Dittrich mehrere Ehrungen. Die Ehrenurkunden des Landesverbandes erhielten Horst Wiemann,, Ekkehard Rau (26 Jahre Schatzmeister) und das älteste Mitglied Heinz Bock (85 Jahre) für über 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft. Die Ehrennadel des Verbandes in Silber erhielt Detlef Schmitz und die Ehrennadel in Bronze Daniela Lack.
Einen Präsentkorb für lange Mitgliedschaft im Verein erhielt Walter Nöthling. Die vielen weiteren Auszeichnungen mit Urkunden für 25 Jahre Mitgliedschaft bis hin zu 50 Jahre konnten namentlich nicht mehr alle erfasst werden, denn nicht umsonst hatte Horst Wiemann angekündigt, es erhalte fast jeder eine Urkunde. Während hier die Zeilen schon geschrieben wurden, wird im Bebratal noch kräftig gefeiert. Dann auf zu den nächsten 80 Jahren Verein Bebratal.































