Fr, 19:40 Uhr
13.08.2010
Ganze Arbeit geleistet
Einige Kleingärtner in verschiedenen Gartenvereinen Sondershausen wurden jetzt ganz schnöde beklaut. Wer die Täter sind, kann nur vermutet werden. Die Polizei ist machtlos...
Ein Kleingärtner im Hammatal war mit sich und der Welt zufrieden, Wenn schon die kleine Frühkartoffelernte (Vorfrucht für die neue Erdbeerpflanzung) sehr gering ausfiel, so versprachen die sehr vollhängenden Johannesbeerbüsche reiche Ernte. Gesagt getan und am Morgen gleich nach ein paar Tüten Gelierzucker gekauft.
Aber am Nachmittag gab es ein böses Erwachen. Die gestern gegen Mittag noch vollhängenden Sträucher waren vollständig leer geräumt. Nicht eine einzige rote Johannisbeere war auch unter dem Strauch mehr zu finden. Da hatten Johannisbeerdiebe ganze Arbeit geleistet. Und oh je oh Schreck, ein nur fünf Meter entfernt stehender Strauch war auch vollständig abgeräumt worden. Nur einen dritten Strauch hatte man offensichtlich nicht mehr geschafft oder wurde gestört.
Schaute man aber genauer hin, dann merkte man auch eine seltsame Pflücktechnik. Hier wurden nicht etwa die Stiel abgeknipst, sondern nur die Beeren abgestreift. Das müssen Diebe der besonderen Art gewesen sein. Und wie kn ermitteln konnte, war es kein Einzelfall in diesem Gebiet.
Aber auch an anderen Stellen von Sondershausen schlugen die Diebe zu. Ein Kleingärtner aus dem Brückental informierte kn, dass bei ihm zwei Bäumchen Jochelbeeren ebenfalls am Donnerstag vollständig abgeräumt wurden.
Dieser Gartenfreund brachte aber etwas Licht ins Dunkle. Er will die Übeltäter erkannt haben. Ihrer habhaft werden konnte er nicht, weil es des Fliegens nicht mächtig ist. Seiner Meinung war es ein ganzer Schwarm Meisen, der die Jochelbeeren abräumt. Als er heute kurz nach Mittag den garten betrat, sah er nur noch einige Schwanspitzen und husch weg waren letzten Exemplaren.
Sie haben noch Johannisbeeren am Strauch. Wir wollen ja nicht unken, aber vielleicht ist ihr Johannisbeerstrauch ach schon leergeräumt. Aber eines muss man den Tieren lassen, so gründlich arbeitet kein menschlicher Pflücker.
Autor: khhEin Kleingärtner im Hammatal war mit sich und der Welt zufrieden, Wenn schon die kleine Frühkartoffelernte (Vorfrucht für die neue Erdbeerpflanzung) sehr gering ausfiel, so versprachen die sehr vollhängenden Johannesbeerbüsche reiche Ernte. Gesagt getan und am Morgen gleich nach ein paar Tüten Gelierzucker gekauft.
Aber am Nachmittag gab es ein böses Erwachen. Die gestern gegen Mittag noch vollhängenden Sträucher waren vollständig leer geräumt. Nicht eine einzige rote Johannisbeere war auch unter dem Strauch mehr zu finden. Da hatten Johannisbeerdiebe ganze Arbeit geleistet. Und oh je oh Schreck, ein nur fünf Meter entfernt stehender Strauch war auch vollständig abgeräumt worden. Nur einen dritten Strauch hatte man offensichtlich nicht mehr geschafft oder wurde gestört.
Schaute man aber genauer hin, dann merkte man auch eine seltsame Pflücktechnik. Hier wurden nicht etwa die Stiel abgeknipst, sondern nur die Beeren abgestreift. Das müssen Diebe der besonderen Art gewesen sein. Und wie kn ermitteln konnte, war es kein Einzelfall in diesem Gebiet.
Aber auch an anderen Stellen von Sondershausen schlugen die Diebe zu. Ein Kleingärtner aus dem Brückental informierte kn, dass bei ihm zwei Bäumchen Jochelbeeren ebenfalls am Donnerstag vollständig abgeräumt wurden.
Dieser Gartenfreund brachte aber etwas Licht ins Dunkle. Er will die Übeltäter erkannt haben. Ihrer habhaft werden konnte er nicht, weil es des Fliegens nicht mächtig ist. Seiner Meinung war es ein ganzer Schwarm Meisen, der die Jochelbeeren abräumt. Als er heute kurz nach Mittag den garten betrat, sah er nur noch einige Schwanspitzen und husch weg waren letzten Exemplaren.
Sie haben noch Johannisbeeren am Strauch. Wir wollen ja nicht unken, aber vielleicht ist ihr Johannisbeerstrauch ach schon leergeräumt. Aber eines muss man den Tieren lassen, so gründlich arbeitet kein menschlicher Pflücker.



