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Fr, 00:03 Uhr
20.08.2010

Pressegespräch beim Bürgermeister

Heute gestern fand im Ratssaal der Stadt Sondershausen ein Pressegespräch mit Bürgermeister Joachim Kreyer statt. Im zweiten Teil ging es um die Baumaßnahmen in der Stadt...

Einige Diskussionen gibt es in der Stadt Sondershausen wegen der vielen Baumaßnahmen. Durch Verlegen verschiedener Versorgungsleitungen durch die Stadtwerke Sondershausen sind doch eine ganze Menge Bürger betroffen und auch der Umleitungsverkehr ist recht erheblich. Deshalb war zum Pressegespräch auch ein Vertreter der Stadtwerke eingeladen worden. In Vertretung des Geschäftsführers Technik kam der Leiter Stromversorgung Hagen Dietsch.

Zuerst äußerte Bürgermeister Joachim Kreyer Verständnis für den Unmut, den die Baustellen nun mal erzeugen. Es sei aber auch gefährlich, wie oft am Elisabethplatz beobachtet, dass oft die Baustellen von den Fußgängern als Abkürzung genutzt werden. Ursache des Ganzen ist, dass in einer zentralen Einheit, aus nachwachsenden Rohstoffen Strom und Fernwärme produziert werden soll.

Das Verlegen der Fernwärmeleitungen sei notwendig geworden, weil das zentrale Hackschnitzelkraftwerk effektiver arbeiten würde, als die bisherigen Heizhäuser in Borntal, Hasenholz und Östertal. Gerade letztere Heizhäuser seien mit ihren 15 Jahren Alter völlig unmodern geworden und auch der Instandhaltungsaufwand steige ständig erheblich.

Um nicht ständig die Straßen aufreißen zu müssen, so Dietsch, werden gleich mehrere Leitungen verlegt. Es brauche nun mal seine Zeit, ehe Fernwärmerohre, Gasrohre, Stromkabel und Steuerkabel verlegt sind. Teilweise werden auch gleich Leitungen des TAZ mit ausgetauscht, wo das notwendig sei. Da müssen man bei der Verlegung schrittweise vorgehen.

Man liege im Zeitplan, so Dietsch. An den wöchentliche Terminbesprechungen würde auch Karl-Heinz Timm (Verkehrsbehörde der Stadt Sondershausen) um die entsprechenden absprachen zur Verkehrsführung zu machen.

Dietsch räumte ein, dass es kurzzeitig zu Terminverzögerungen kam, da ein Graben im Bereich der Frankenhäuserstraße wieder zugerutscht sei. Das hatte allerdings nichts mit dem feuchten Wetter zu tun, so Dietsch, sondern hätte am schlechten Unterausbau des Bürgersteiges an dieser Stelle gelegen. Der Zeitrückstand sei aber wieder aufgeholt worden und pünktlich zum Schulanfang konnten auch die Schulzufahrten für die Schulbusse wieder freigegeben werden.

Etwas zurück liege man im Zeitplan bei den Baumaßnahmen im Hausenholz. An den anderen Baustellen stimme der Zeitplan. Auf Anfrage kn wann denn wieder die meisten Straßen „normal“ befahrbar seien, kamen folgende Termin als Antwort:
Bis ca. Ende September wird die Alexander-Puschkin-Promenade fertig sein (mit daran gekoppelt die Hafermalz-Straße) und ab ca. Ende Oktober sollen alle Straßen, die durch die Stadtwerke aufgerissen werden mussten, wieder fertig sein.

Auf Anfrage zum Problemfernwärme und dem baldigen Beginn der Heizperiode sagte Hagen Dietsch, die Fernwärmeversorgung wird jederzeit durch die Stadtwerke gesichert sein. Mit anderen Worten, in Hasenholz und Östertal wird keiner frieren müssen, denn dort gibt es ja schließlich keine Öfen in den Wohnungen. Dort ist man völlig auf Fernwärme angewiesen.
Autor: khh

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