Sa, 16:25 Uhr
21.08.2010
Das war ein Gemetzel
Kampf beim Funkenburgfest
Aber keine Angst, hinterher grinsten die Leichen wieder, auch wenn sie vielleicht sogar, wie zur Germanenzeit, an den Füßen vom Schauplatz gestreift wurden. Da die Sonnen vom Himmel lachte und die Temperaturen es schon mehr als gut meinten, war der Rücken eher vom Schweiß der Anstrengung von den Schaukämpfen nass.
Rund 90 Akteure, über 50 Helfer und auch extra noch 10 Gewerbetreibende sorgten dafür, dass auch dieses Funkenburgfest viel für die Besucher bieten konnte. Der Vereinvorsitzende des Funkenburgvereins, Eberhardt Junge, fieberte mit den Akteuren mit (Bild unten), auch wenn er den Ausgang der Kämpfe natürlich schon wusste.
Eberhardt Junge konnte auch viele Ehrengäste begrüßen. Neben dem Bundestagsabgeordneten Johannes Selle (CDU) waren auch VG Greußen- Vorsitzender Wolfgang Ehrhardt, Ortsbürgermeisterin Rosemarie Krause bei der Eröffnung dabei. Einer der regelmäßigsten Besucher, so Eberhard Junge, konnte aus Termingründen nur kurz bleiben, Landrat Peter Hengstermann (CDU).
Aber nicht nur gekämpft wurde in der Funkenburg, obwohl es optisch natürlich am eindrucksvollsten aussieht. Wer die in dieser Art einmalige Anlage in Deutschland durchstreifte, konnte erleben, wie die alten Germanen früher lebten. Ob beim Brotbacken, beim Spinnen, oder beim Weben. Was da nicht alles geboten wird. Kochen über dem offenen Feuer (Dinkelsuppe), Schmiedearbeiten usw.
Ein ganz besonderes Lob muss man der Gruppe Thunrakundi (unter Marcel Gleichmann) machen. Diese Gruppe, die sich aus Mitgliedern aus ganz Mitteldeutschland zusammen setzt, führt sehenswerte Schaukämpfe durch. Am Sonntag finden die Schaukämpfe um 11 Uhr, 14 Uhr und um 16 Uhr statt.
Dabei waren unter den Akteuren richtige Profis dabei. Ein Schmied aus dem Vogtland macht das schon seit 16 Jahren gewerbemäßig. Bei Führungen werden den Besuchern die einzelnen Tätigkeiten der Germanen bestens erklärt.
Lob gab es auch von Johannes Selle. Bei der Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Kreistages (Mittwoch) war festgestellt worden, dass die Funkenburg zu den Schmuckstücken des Kreises gehört. Eberhardt Junge bedankte sich dafür und gab das Lob auch an die FAU weiter, die den Verein bei der Erhaltung der riesigen Anlage unterstützt.
Wenn Sie noch nicht zum Funkenburgfest waren, am Sonntag ist von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr nochmals die Gelegenheit. Mehr Informationen gibt es unter www.funkenburg-westgreussen.de
Eine kurze Kampfszene soll Sie anregen, den Weg zur Funkenburg einzuschlagen.



















































