So, 14:02 Uhr
22.08.2010
Vielfältige Gespräche am Infobus
Seit Jahren macht der Landesverband Hessen-Thüringen des Sozialverbandes VdK mit einem behindertengerechten Bus im August eine Informationstour durch Hessen und Thüringen. Der Kreisverband Nordthüringen gehört zu jenen, welche von Anfang an die Gelegenheit nutzten, so über den Verband zu informieren...
Am Freitag, dem 20. August war nun der Infobus wieder auf unserem Territorium Er machte am Morgen Halt in Ebeleben im Kyffhäuserkreis und am Nachmittag in Niedersachswerfen im Kreis Nordhausen, wo er vor zwei Jahren bereits einmal stand. Anliegen der Tour ist, Aufmerksamkeit für den Verband zu wecken, aber auch auf die Probleme von sozial Benachteiligten wie Menschen mit Behinderungen, Rentnern, von Hartz IV betroffenen Menschen, um nur einige zu nennen, hinzuweisen. Probleme gibt es genug: Das beginnt bei Niedriglöhnen, Arbeitslosigkeit, Rentenungerechtigkeit bis hin zu sozialen Kürzungen. Diese gehen ja wieder in erster Linie zu Lasten dieses Personenkreises.
In den letzten Jahren stellte sich der VdK mit der Infobustour den Interessenten vor und zeigte ihnen auf, wo sie Hilfe finden könnten. In diesem Jahr hat das besonderes Gewicht, der der Verband in Thüringen nun 20 Jahre besteht. Der Sozialverband VdK hat aber auch einen "Heißen Herbst" angekündigt, weil diese unsozialen Ungerechtigkeiten nicht länger hinnehmbar sind. Auch darüber wurde am Bus gesprochen.
Neben diesen Problemen interessierten sich auch viele eingehend für diesen Reisebus, der auch Rollstuhlfahrern ein unbeschwertes Reisen ermöglicht. Ansprechpartner waren Karin Krug, Mitarbeiterin des VdK-Landesverbandes und Garbor Benke (Busfahrer). Sie hatten Unterstützung durch Ehrenamtler vor Ort wie Kreisvorsitzenden Bernd Reiber, seinen Stellvertreter Dietmar Buchardt, die Kreisgeschäftsführerin und Beraterin Katja Strohmeyer sowie weitere Kreisvorstandsmitglieder und engagierte Mitglieder aus dem Umfeld der beiden Stationen. Darunter waren Ronald und Ina Römer aus Artern, Rüdiger Herdin aus Roßleben, Dieter Pförtner aus Bleicherode, Ingrid und Manfred Müller sowie Christine Kahle aus Ilfeld, Gisela Fischer, Marlis Eicke und Jochen Reuter aus Ellrich oder Goldi Morcinek aus Bad Frankenhausen, Letztere zugleich Behindertenbeauftragte des Kyffhäuserkreises.
Peter Standke aus Ellrich beeindruckte der Komfort des Reisebusses, der auch ihm als Rollstuhlfahrer bequemes Reisen ermöglicht.
Sie hatten im Laufe des Tages viele Fragen zu beantworten und taten es gern. Neben den Gesprächen wurde auch tüchtig Informationsmaterial ausgetauscht. In Ebeleben ließ es sich Bürgermeister Uwe Vogt nicht nehmen einige Zeit sich an den Gesprächen am Bus zu beteiligen. Er würde sich freuen, wenn seine Stadt einen eigenständigen Ortsverband des Sozialverbandes VdK erhalten würde, was der Kreisverband anstrebt. Damit würde es für die Betroffenen leichter Hilfe zu erhalten. Auch der Regionalverband hörgeschädigter und tinnitusbetroffener Menschen Kyffhäuserkreis e. V. war in Ebeleben dabei und präsentierte sich als fachkompetenter Partner des VdK. Beide sind der Überzeugung, dass nur die Gemeinsamkeit zum Erfolge führt.
In Niedersachswerfen präsentierte sich das "Haus der Gesundheit" aus Nordhausen am Bus mit verschiedenen Dienstleistungen und stellte sein Angebot vor. Auch diese Partnerschaft zahlt sich letztlich für die auf diese Leistungen angewiesen Personen aus.
Dietmar Buchardt, Stellvertreter des Kreisvorsitzenden des VdK zog als Resümee, dass sich der Tag wieder gelohnt habe für jene Menschen, die sonst keine Lobby haben.
Text und Foto: Dietmar Buchardt
Autor: khhAm Freitag, dem 20. August war nun der Infobus wieder auf unserem Territorium Er machte am Morgen Halt in Ebeleben im Kyffhäuserkreis und am Nachmittag in Niedersachswerfen im Kreis Nordhausen, wo er vor zwei Jahren bereits einmal stand. Anliegen der Tour ist, Aufmerksamkeit für den Verband zu wecken, aber auch auf die Probleme von sozial Benachteiligten wie Menschen mit Behinderungen, Rentnern, von Hartz IV betroffenen Menschen, um nur einige zu nennen, hinzuweisen. Probleme gibt es genug: Das beginnt bei Niedriglöhnen, Arbeitslosigkeit, Rentenungerechtigkeit bis hin zu sozialen Kürzungen. Diese gehen ja wieder in erster Linie zu Lasten dieses Personenkreises.
In den letzten Jahren stellte sich der VdK mit der Infobustour den Interessenten vor und zeigte ihnen auf, wo sie Hilfe finden könnten. In diesem Jahr hat das besonderes Gewicht, der der Verband in Thüringen nun 20 Jahre besteht. Der Sozialverband VdK hat aber auch einen "Heißen Herbst" angekündigt, weil diese unsozialen Ungerechtigkeiten nicht länger hinnehmbar sind. Auch darüber wurde am Bus gesprochen.
Neben diesen Problemen interessierten sich auch viele eingehend für diesen Reisebus, der auch Rollstuhlfahrern ein unbeschwertes Reisen ermöglicht. Ansprechpartner waren Karin Krug, Mitarbeiterin des VdK-Landesverbandes und Garbor Benke (Busfahrer). Sie hatten Unterstützung durch Ehrenamtler vor Ort wie Kreisvorsitzenden Bernd Reiber, seinen Stellvertreter Dietmar Buchardt, die Kreisgeschäftsführerin und Beraterin Katja Strohmeyer sowie weitere Kreisvorstandsmitglieder und engagierte Mitglieder aus dem Umfeld der beiden Stationen. Darunter waren Ronald und Ina Römer aus Artern, Rüdiger Herdin aus Roßleben, Dieter Pförtner aus Bleicherode, Ingrid und Manfred Müller sowie Christine Kahle aus Ilfeld, Gisela Fischer, Marlis Eicke und Jochen Reuter aus Ellrich oder Goldi Morcinek aus Bad Frankenhausen, Letztere zugleich Behindertenbeauftragte des Kyffhäuserkreises.
Peter Standke aus Ellrich beeindruckte der Komfort des Reisebusses, der auch ihm als Rollstuhlfahrer bequemes Reisen ermöglicht.
Sie hatten im Laufe des Tages viele Fragen zu beantworten und taten es gern. Neben den Gesprächen wurde auch tüchtig Informationsmaterial ausgetauscht. In Ebeleben ließ es sich Bürgermeister Uwe Vogt nicht nehmen einige Zeit sich an den Gesprächen am Bus zu beteiligen. Er würde sich freuen, wenn seine Stadt einen eigenständigen Ortsverband des Sozialverbandes VdK erhalten würde, was der Kreisverband anstrebt. Damit würde es für die Betroffenen leichter Hilfe zu erhalten. Auch der Regionalverband hörgeschädigter und tinnitusbetroffener Menschen Kyffhäuserkreis e. V. war in Ebeleben dabei und präsentierte sich als fachkompetenter Partner des VdK. Beide sind der Überzeugung, dass nur die Gemeinsamkeit zum Erfolge führt.
In Niedersachswerfen präsentierte sich das "Haus der Gesundheit" aus Nordhausen am Bus mit verschiedenen Dienstleistungen und stellte sein Angebot vor. Auch diese Partnerschaft zahlt sich letztlich für die auf diese Leistungen angewiesen Personen aus.
Dietmar Buchardt, Stellvertreter des Kreisvorsitzenden des VdK zog als Resümee, dass sich der Tag wieder gelohnt habe für jene Menschen, die sonst keine Lobby haben.
Text und Foto: Dietmar Buchardt
