Di, 16:17 Uhr
24.08.2010
nnz-Interview: was gibt es Neues, Herr Tietje?
Die neue Spielzeit im Nordhäuser Theater steht kurz vor ihrem Start. Grund genug, mit Intendant und Geschäftsführer der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Lars Tietje, ein Interview zu führen...
Herzlich willkommen (Foto: I. Kühn)
nnz: Die Theaterferien sind um, hinter den Kulissen wird bereits emsig geprobt. Wenn auch in den vergangenen Wochen der Theatervorhang geschlossen blieb, im Gebäude hat sich einiges getan. Was wurde verändert?
L.Tietje: Wie in jedem Jahr haben die Techniker des Theaters die technischen Geräte gewartet. Z.B. müssen alle Scheinwerfer und Leuchten im Haus abgenommen, gereinigt, überprüft und wieder eingebaut werden. Aber in diesem Jahr gab es noch eine besondere Baustelle: Die Stadt Nordhausen hat mit Hilfe von Konjunkturmitteln des Bundes eine neue umweltfreundliche und hoffentlich gut funktionierende Lüftung eingebaut. Wenn in den nächsten Wochen alles richtig eingestellt ist, müssen unsere Besucher also nicht mehr über schlechte Luft und zu hohe Temperaturen im Zuschauerraum klagen.
nnz: Eine neue Spielzeit bringt meist auch neue Mitarbeiter und Künstler. Wen können Sie an Ihrem Haus neu begrüßen?
L. Tietje: Wir freuen uns auf eine neue Chordirektorin – Elena Pierini, eine temperamentvolle Italienerin mit viel internationaler Erfahrung. Ihr Vorgänger Daniel Mayr durfte in diesem Sommer bei den Bayreuther Festspielen als Chorassistent mitwirken und geht nun als Chordirektor an das Bremer Theater. Außerdem kommt mit Kolja Hosemann ein multitalentierter Studienleiter und Kapellmeister zu uns. Er hat sowohl als Sänger als auch als Pianist, Korrepetitor und Dirigent gearbeitet. Sein hiesiger Vorgänger Mathias Mönius ging in gleicher Funktion an das Nationaltheater Weimar. Dazu kommen einige neue Tänzerinnen und Tänzer, eine neue Chorsängerin, neue Orchestermusiker und viele andere – inges. mit Langzeit-Praktikanten, FSJ-lern und Zivi über 20 neue Gesichter.
nnz: Der Spielplan macht neugierig, mit welchem Höhepunkt wird die Spielzeit 2010/2011 eröffnet?
L. Tietje: Wir eröffnen die Spielzeit mit Tschaikoskis Oper Eugen Onegin in einer sehr sinnlichen und interessanten Inszenierung von Katharina Thoma, die bereits in München, Frankfurt/Main und Malmö mit Inszenierungen von sich Reden machte. Und wie immer gibt’s natürlich eine tolle Operngala, eine Ballettgala und das Theaterfest.
nnz: Was empfehlen Sie aus der Programmvielfalt, was sollten Theater- und Konzertbesucher auf keinen Fall verpassen?
L. Tietje: Ich konnte schon früher, als ich noch nicht am Theater war, mich sehr schwer entscheiden und habe deswegen immer möglichst alles mitgenommen. Mit allem, das auf dem Spielplan steht, möchten wir unsere Besucher erreichen. Ich empfehle: suchen Sie sich heraus, was Sie besonders interessiert und seien Sie auch neugierig auf Dinge, die Sie vielleicht noch nicht kennen. Oder nehmen Sie sich ein Abo, um nichts zu verpassen!
Autor: nnz/kn
Herzlich willkommen (Foto: I. Kühn)
nnz: Die Theaterferien sind um, hinter den Kulissen wird bereits emsig geprobt. Wenn auch in den vergangenen Wochen der Theatervorhang geschlossen blieb, im Gebäude hat sich einiges getan. Was wurde verändert?L.Tietje: Wie in jedem Jahr haben die Techniker des Theaters die technischen Geräte gewartet. Z.B. müssen alle Scheinwerfer und Leuchten im Haus abgenommen, gereinigt, überprüft und wieder eingebaut werden. Aber in diesem Jahr gab es noch eine besondere Baustelle: Die Stadt Nordhausen hat mit Hilfe von Konjunkturmitteln des Bundes eine neue umweltfreundliche und hoffentlich gut funktionierende Lüftung eingebaut. Wenn in den nächsten Wochen alles richtig eingestellt ist, müssen unsere Besucher also nicht mehr über schlechte Luft und zu hohe Temperaturen im Zuschauerraum klagen.
nnz: Eine neue Spielzeit bringt meist auch neue Mitarbeiter und Künstler. Wen können Sie an Ihrem Haus neu begrüßen?
L. Tietje: Wir freuen uns auf eine neue Chordirektorin – Elena Pierini, eine temperamentvolle Italienerin mit viel internationaler Erfahrung. Ihr Vorgänger Daniel Mayr durfte in diesem Sommer bei den Bayreuther Festspielen als Chorassistent mitwirken und geht nun als Chordirektor an das Bremer Theater. Außerdem kommt mit Kolja Hosemann ein multitalentierter Studienleiter und Kapellmeister zu uns. Er hat sowohl als Sänger als auch als Pianist, Korrepetitor und Dirigent gearbeitet. Sein hiesiger Vorgänger Mathias Mönius ging in gleicher Funktion an das Nationaltheater Weimar. Dazu kommen einige neue Tänzerinnen und Tänzer, eine neue Chorsängerin, neue Orchestermusiker und viele andere – inges. mit Langzeit-Praktikanten, FSJ-lern und Zivi über 20 neue Gesichter.
nnz: Der Spielplan macht neugierig, mit welchem Höhepunkt wird die Spielzeit 2010/2011 eröffnet?
L. Tietje: Wir eröffnen die Spielzeit mit Tschaikoskis Oper Eugen Onegin in einer sehr sinnlichen und interessanten Inszenierung von Katharina Thoma, die bereits in München, Frankfurt/Main und Malmö mit Inszenierungen von sich Reden machte. Und wie immer gibt’s natürlich eine tolle Operngala, eine Ballettgala und das Theaterfest.
nnz: Was empfehlen Sie aus der Programmvielfalt, was sollten Theater- und Konzertbesucher auf keinen Fall verpassen?
L. Tietje: Ich konnte schon früher, als ich noch nicht am Theater war, mich sehr schwer entscheiden und habe deswegen immer möglichst alles mitgenommen. Mit allem, das auf dem Spielplan steht, möchten wir unsere Besucher erreichen. Ich empfehle: suchen Sie sich heraus, was Sie besonders interessiert und seien Sie auch neugierig auf Dinge, die Sie vielleicht noch nicht kennen. Oder nehmen Sie sich ein Abo, um nichts zu verpassen!
