Di, 19:47 Uhr
24.08.2010
Steigende Zahl der Norovirusfälle?
Der Unstrut-Hainich-Kreis die höchster Norovirusrate in Thüringen. Schon jetzt mehr Fälle als im gesamten Vorjahr. Die DAK Sondershausen und Artern rät zu verstärkter Hygiene. Auch im Kyffhäuserkreis...
Der Norovirus hat Thüringen im Griff: Mit 803 Erkrankungen gibt es bereits jetzt im Unstrut-Hainich-Kreis mehr Fälle als im gesamten letzten Jahr. Mit über 700 Fällen auf 100.000 Einwohner hat der Kreis die höchste Erkrankungsrate. Zum Vergleich Im Kyffhäuser Kreis sind es 423 Fälle.
"Darauf kann man nur mit einer eisernen Hygiene reagieren", rät Reinhard Puschner, DAK-Chef in Nordhausen. "Der Norovirus ist sehr ansteckend. Hände waschen ist das Gebot der Stunde". Am häufigsten werde die Krankheit entweder durch den direkten Kontakt mit einem Erkrankten oder indirekt etwa über Türgriffe übertragen. Im Jahr 2010 wurden nach Daten des Robert-Koch-Instituts in ganz Thüringen bis jetzt 10.313 Erkrankungen gemeldet, im gesamten Vorjahr waren es mit 9.300 Fällen 1013 weniger.
Die niedrigste Erkrankungsrate meldet der Landkreis Hildburghausen mit 253 Fällen auf 100 000 Menschen. Durchschnittlich gibt es in Thüringen derzeit 466 Fälle je 100.000 Einwohner. Wie es insgesamt um die Gesundheit der Menschen im Kyffhäuserkreis bestellt ist, darüber informiert die DAK mit ihrem jährlichen Gesundheitsreport im kommenden Monat.
Der Norovirus überträgt sich von Mensch zu Mensch. Typische Anzeichen sind heftiges Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Mattheit. Auch Fieber ist möglich. Die meldepflichtige Erkrankung ist vor allem für Senioren, Kranke und Kinder gefährlich. Der plötzlich auftretende Brechdurchfall verursacht einen starken Flüssigkeitsverlust. Dieser kann in sehr schweren Fällen zum Tod führen. In der Regel klingt die Erkrankung nach ein bis zwei Tagen wieder ab. Spezielle Medikamente gibt es nach Angaben der DAK nicht.
Autor: khhDer Norovirus hat Thüringen im Griff: Mit 803 Erkrankungen gibt es bereits jetzt im Unstrut-Hainich-Kreis mehr Fälle als im gesamten letzten Jahr. Mit über 700 Fällen auf 100.000 Einwohner hat der Kreis die höchste Erkrankungsrate. Zum Vergleich Im Kyffhäuser Kreis sind es 423 Fälle.
"Darauf kann man nur mit einer eisernen Hygiene reagieren", rät Reinhard Puschner, DAK-Chef in Nordhausen. "Der Norovirus ist sehr ansteckend. Hände waschen ist das Gebot der Stunde". Am häufigsten werde die Krankheit entweder durch den direkten Kontakt mit einem Erkrankten oder indirekt etwa über Türgriffe übertragen. Im Jahr 2010 wurden nach Daten des Robert-Koch-Instituts in ganz Thüringen bis jetzt 10.313 Erkrankungen gemeldet, im gesamten Vorjahr waren es mit 9.300 Fällen 1013 weniger.
Die niedrigste Erkrankungsrate meldet der Landkreis Hildburghausen mit 253 Fällen auf 100 000 Menschen. Durchschnittlich gibt es in Thüringen derzeit 466 Fälle je 100.000 Einwohner. Wie es insgesamt um die Gesundheit der Menschen im Kyffhäuserkreis bestellt ist, darüber informiert die DAK mit ihrem jährlichen Gesundheitsreport im kommenden Monat.
Der Norovirus überträgt sich von Mensch zu Mensch. Typische Anzeichen sind heftiges Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Mattheit. Auch Fieber ist möglich. Die meldepflichtige Erkrankung ist vor allem für Senioren, Kranke und Kinder gefährlich. Der plötzlich auftretende Brechdurchfall verursacht einen starken Flüssigkeitsverlust. Dieser kann in sehr schweren Fällen zum Tod führen. In der Regel klingt die Erkrankung nach ein bis zwei Tagen wieder ab. Spezielle Medikamente gibt es nach Angaben der DAK nicht.
