Mi, 20:05 Uhr
25.08.2010
Gegen Renteneintritt mit 67
Das Mitglied des Bundestages Kersten Steinke (Die Linke) unterstützt die Forderung der IG Bau Nordthüringen, dass der geplante "Renteneintritt erst mit 67 Jahren" zurückgenommen werden muss. Dazu erreichte kn folgender Bericht...
Wenn der Bundestag im Herbst über die Prüfung der Rente ab 67 zu befinden hat, kann es nur einen Weg geben: Das Gesetz muss generell zurück genommen werden - das fordert DIE LINKE. Und das nicht nur weil wie auf dem Bau, aber auch in anderen Bereichen, auf Grund der Schwere der Arbeit eine Umsetzung nicht möglich ist, sondern weil es generell eine politische Fehlentscheidung war, das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen.
Bei den derzeitigen Planspielen der SPD zur lediglich befristeten Aussetzung sollte man nicht vergessen, dass diese an der Einführung der Rente mit 67 maßgeblich beteiligt war. Es ist wie immer: Die SPD richtet in der Regierung einen Schaden an, und tut dann in der Opposition so, als wäre sie daran total unschuldig.
Für viele Menschen wird die Rente ab 67 zu Rentenkürzungen führen, weil sie aus gesundheitlichen Gründen nicht so lange durchhalten können oder weil die Betriebe sie nicht mehr brauchen. Sie müssen dann in eine Rente mit hohen Abschlägen gehen oder sich mit prekären Jobs oder Hartz IV-Bezug bis zum höheren Rentenalter hangeln. Dies wird zu vermehrter Altersarmut führen.
Die Rente ab 67 spricht zudem den Realitäten am Arbeitsmarkt Hohn: das faktische Renteneintrittsalter liegt mit gut 63 Jahren weit unter dem derzeit noch geltenden gesetzlichen Rentenalter von 65 Jahren. Bereits heute geht mehr als die Hälfte der Beschäftigten mit Abschlägen in Rente.
DIE LINKE lehnt die Rente ab 67 ab und fordert stattdessen flexible Ausstiegsmöglichkeiten vor dem 65. Lebensjahr. Wir wollen eine Fortführung der Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit und einen verbesserten und abschlagsfreien Zugang zu Erwerbsminderungsrenten, damit Menschen sozial verträglich in den Ruhestand gehen können.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhWenn der Bundestag im Herbst über die Prüfung der Rente ab 67 zu befinden hat, kann es nur einen Weg geben: Das Gesetz muss generell zurück genommen werden - das fordert DIE LINKE. Und das nicht nur weil wie auf dem Bau, aber auch in anderen Bereichen, auf Grund der Schwere der Arbeit eine Umsetzung nicht möglich ist, sondern weil es generell eine politische Fehlentscheidung war, das Renteneintrittsalter von 65 auf 67 Jahre zu erhöhen.
Bei den derzeitigen Planspielen der SPD zur lediglich befristeten Aussetzung sollte man nicht vergessen, dass diese an der Einführung der Rente mit 67 maßgeblich beteiligt war. Es ist wie immer: Die SPD richtet in der Regierung einen Schaden an, und tut dann in der Opposition so, als wäre sie daran total unschuldig.
Für viele Menschen wird die Rente ab 67 zu Rentenkürzungen führen, weil sie aus gesundheitlichen Gründen nicht so lange durchhalten können oder weil die Betriebe sie nicht mehr brauchen. Sie müssen dann in eine Rente mit hohen Abschlägen gehen oder sich mit prekären Jobs oder Hartz IV-Bezug bis zum höheren Rentenalter hangeln. Dies wird zu vermehrter Altersarmut führen.
Die Rente ab 67 spricht zudem den Realitäten am Arbeitsmarkt Hohn: das faktische Renteneintrittsalter liegt mit gut 63 Jahren weit unter dem derzeit noch geltenden gesetzlichen Rentenalter von 65 Jahren. Bereits heute geht mehr als die Hälfte der Beschäftigten mit Abschlägen in Rente.
DIE LINKE lehnt die Rente ab 67 ab und fordert stattdessen flexible Ausstiegsmöglichkeiten vor dem 65. Lebensjahr. Wir wollen eine Fortführung der Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit und einen verbesserten und abschlagsfreien Zugang zu Erwerbsminderungsrenten, damit Menschen sozial verträglich in den Ruhestand gehen können.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke