Do, 16:50 Uhr
09.09.2010
Zirkus um Zirkus
Zum Thema Zirkus in Sondershausen erreichten kn heute gleich zwei Zuschriften. Einmal geht es um den Aufbau und einmal Die Stellungnahme einer Tierschützerin...
Zirkus beim Aufbau
Auf der Festwiese im Bereich der Schachtstraße geht es stündlich beim Aufbau des Circuszeltes voran., denn letztlich soll es morgen die erst Vorstellung geben. Eine Momentaufnahme um 11 Uhr sollen die Bilder verdeutlichen.
Der Betriebsleiter, der zufällig beim Fotografieren vorbei kam, beklagte, das viele Werbeplakate von Tierschützern" überklebt wurden. Das muss nicht sein!
Hans-Jürgen Schmidt
Stellungnahme einer Tierschützerin
Tiere gehören nicht in den Zirkus, sondern in die freie Wildbahn. Der Lebensraum "Zirkus" ist für die Tiere viel zu klein. Großkatzen z.B. stoßen nach einigen Schritten an Gitterstäbe, zwischen denen sie stundenlang verzweifelt hin und her streichen. Bären wiederum, eine von Natur aus sehr neugierige Art, leiden vor allem unter der Monotonie des Zirkusalltags. Und an Perversion grenzt die Haltung von Seelöwen: Tiere, die in freier Wildbahn bis zu 100m tief tauchen, müssen ihr Leben in umgebauten LKW's fristen. Hinzu kommt bei allen Tieren der krank machende Streß durch die ständigen Transporte und Auftritte vor klatschendem und johlendem Publikum. Deswegen sollte man in Zirkusse gehen, in denen nur Menschen auftreten, wie den Chinesischen Zirkus, Cirque du Soleil oder Flic Flac.
Antonietta Tumminello, Duisburg
Autor: khhZirkus beim Aufbau
Auf der Festwiese im Bereich der Schachtstraße geht es stündlich beim Aufbau des Circuszeltes voran., denn letztlich soll es morgen die erst Vorstellung geben. Eine Momentaufnahme um 11 Uhr sollen die Bilder verdeutlichen.
Der Betriebsleiter, der zufällig beim Fotografieren vorbei kam, beklagte, das viele Werbeplakate von Tierschützern" überklebt wurden. Das muss nicht sein!
Hans-Jürgen Schmidt
Stellungnahme einer Tierschützerin
Tiere gehören nicht in den Zirkus, sondern in die freie Wildbahn. Der Lebensraum "Zirkus" ist für die Tiere viel zu klein. Großkatzen z.B. stoßen nach einigen Schritten an Gitterstäbe, zwischen denen sie stundenlang verzweifelt hin und her streichen. Bären wiederum, eine von Natur aus sehr neugierige Art, leiden vor allem unter der Monotonie des Zirkusalltags. Und an Perversion grenzt die Haltung von Seelöwen: Tiere, die in freier Wildbahn bis zu 100m tief tauchen, müssen ihr Leben in umgebauten LKW's fristen. Hinzu kommt bei allen Tieren der krank machende Streß durch die ständigen Transporte und Auftritte vor klatschendem und johlendem Publikum. Deswegen sollte man in Zirkusse gehen, in denen nur Menschen auftreten, wie den Chinesischen Zirkus, Cirque du Soleil oder Flic Flac.
Antonietta Tumminello, Duisburg




