Fr, 18:02 Uhr
10.09.2010
Information zu Radwegen
Am Mittwoch informierte Landrat Peter Hengstermann (CDU) vor den Kreistagsmitgliedern über den Stand der Neubeschilderung Unstrutradweg und den Arbeitsstand zum Bau des Unstrut-Werra-Radweges, wobei es bei der Fördermitteln wohl doch noch nicht alles klar ist...
Unstrutradweg
Der Kyffhäuserkreis hatte stellvertretend für die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Unstrutradweg die einheitliche Beschilderung für den Radweg in Thüringen beantragt. Die Maßnahmen konnten zum 30.11.2009 abgeschlossen werden.
Der Gesamtinvestitionsaufwand betrug 69.700 €, davon wurden 57.100 € durch die Thüringer Aufbaubank gefördert. Die Eigenanteile wurden vollständig auf die einzelnen Landkreise und Anliegerkommunen der Unstrut umgelegt, dadurch entfällt für den Kyffhäuserkreis der Eigenanteil.
Der Verwendungsnachweis wurde durch das Rechnungsprüfungsamt ohne Beanstandungen geprüft und wird nach Vervollständigung mit den Katasterunterlagen der Thüringer Aufbaubank zur Abschlussprüfung übergeben.
Unstrut-Werra-Radweg
Der Unstrut-Werra-Radweg wird im Kyffhäuserkreis von Artern, Ortsteil Schönfeld über Ringleben, Esperstedt, Bad Frankenhausen, Barbarossahöhle, Bendeleben, Göllingen, Hachelbich, Berka, Sondershausen, Oberspier, Hohenebra, Thalebra, Gundersleben, Ebeleben und Rockensußra nach Mehrstedt im Unstrut-Hainich-Kreis verlaufen.
Im Unstrut-Hainich-Kreis verläuft der Radweg über Schlotheim und Mühlhausen nach Treffurt. Für die Festlegung der Wegführung wurde durch das beauftragte Ingenieurbüro eine Variantenuntersuchung durchgeführt. Die Variantenuntersuchung beinhaltete Abstimmungsgespräche mit dem Kreisbauernverband, dem Thüringer Forstamt, dem Straßenbauamt Nordthüringen und der Unteren Naturschutzbehörde.
Die daraufhin festgelegte Trassenführung wurde am 12.07.2010 durch das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien genehmigt.
Im August wurden Fördervoranfragen bei der Thüringer Aufbaubank eingereicht, so dass Förderung vorausgesetzt, ab 2011 abschnittsweise mit der Umsetzung und Realisierung des Unstrut-Werra-Radweges im Kyffhäuserkreis begonnen werden kann.
Dieser Zungenschlag des Landrates gibt allerdings zu denken. Offensichtlich scheint es noch keine feste Förderzusage zu geben. Im Stadtrat von Sondershausen wurde aber klar gesagt, dass der Bau des Unstrut-Werra-Radweges zu 100 Prozent gefördert wird und der der Stadt keine zusätzlichen Kosten bringen wird. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft hier doch noch bringen wird.
Autor: khhUnstrutradweg
Der Kyffhäuserkreis hatte stellvertretend für die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Unstrutradweg die einheitliche Beschilderung für den Radweg in Thüringen beantragt. Die Maßnahmen konnten zum 30.11.2009 abgeschlossen werden.
Der Gesamtinvestitionsaufwand betrug 69.700 €, davon wurden 57.100 € durch die Thüringer Aufbaubank gefördert. Die Eigenanteile wurden vollständig auf die einzelnen Landkreise und Anliegerkommunen der Unstrut umgelegt, dadurch entfällt für den Kyffhäuserkreis der Eigenanteil.
Der Verwendungsnachweis wurde durch das Rechnungsprüfungsamt ohne Beanstandungen geprüft und wird nach Vervollständigung mit den Katasterunterlagen der Thüringer Aufbaubank zur Abschlussprüfung übergeben.
Unstrut-Werra-Radweg
Der Unstrut-Werra-Radweg wird im Kyffhäuserkreis von Artern, Ortsteil Schönfeld über Ringleben, Esperstedt, Bad Frankenhausen, Barbarossahöhle, Bendeleben, Göllingen, Hachelbich, Berka, Sondershausen, Oberspier, Hohenebra, Thalebra, Gundersleben, Ebeleben und Rockensußra nach Mehrstedt im Unstrut-Hainich-Kreis verlaufen.
Im Unstrut-Hainich-Kreis verläuft der Radweg über Schlotheim und Mühlhausen nach Treffurt. Für die Festlegung der Wegführung wurde durch das beauftragte Ingenieurbüro eine Variantenuntersuchung durchgeführt. Die Variantenuntersuchung beinhaltete Abstimmungsgespräche mit dem Kreisbauernverband, dem Thüringer Forstamt, dem Straßenbauamt Nordthüringen und der Unteren Naturschutzbehörde.
Die daraufhin festgelegte Trassenführung wurde am 12.07.2010 durch das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Medien genehmigt.
Im August wurden Fördervoranfragen bei der Thüringer Aufbaubank eingereicht, so dass Förderung vorausgesetzt, ab 2011 abschnittsweise mit der Umsetzung und Realisierung des Unstrut-Werra-Radweges im Kyffhäuserkreis begonnen werden kann.
Dieser Zungenschlag des Landrates gibt allerdings zu denken. Offensichtlich scheint es noch keine feste Förderzusage zu geben. Im Stadtrat von Sondershausen wurde aber klar gesagt, dass der Bau des Unstrut-Werra-Radweges zu 100 Prozent gefördert wird und der der Stadt keine zusätzlichen Kosten bringen wird. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft hier doch noch bringen wird.