So, 08:44 Uhr
12.09.2010
Anerkennungsurkunde nach Sondershausen
Gestern wurde der 2. Thüringer Naturschutzpreis wurde vergeben. Auch wenn kein Preisgewonnen werden konnte, schon der Erhalt der Anerkennungsurkunde stellte eine großartige Leistung dar, Im Jahre 2011 erstmalig ein Thüringer Umweltschutzpreis verliehen werde...
Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) übergab gestern im Erfurter Augustinerkloster den mit 5.000 Euro dotierten 2. Thüringer Naturschutzpreis der Stiftung Naturschutz Thüringen. Die Jury hatte beschlossen, den Preis in diesem Jahr gleichberechtigt und zu gleichen Teilen an das Gymnasium Fridericianum Rudolstadt und die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Bermbach des Naturschutzbundes Deutschland zu vergeben. Daneben erhielten fünf Gruppierungen Anerkennungsurkunden.
Minister Reinholz kündigte außerdem an, dass 2011 erstmalig ein Thüringer Umweltschutzpreis verliehen werden soll.
Unter dem Motto Jugend engagiert sich für die Natur – Naturschutzprojekte von jungen Leuten zwischen 10 und 20 hatte die Stiftung Naturschutz Thüringen im Frühjahr diesen Jahres den 2. Thüringer Naturschutzpreis ausgelobt. Beide Preisträger haben sich auf ganz unterschiedliche Weise hervorragend für die Natur engagiert.
Die Arbeitsgruppe Naturschutz Bermbach des Naturschutzbundes Deutschland beschäftigt sich mit dem Schutz der Wasseramsel. Sie hat durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen eine Wiederbesiedlung der Bermbach durch die Wasseramsel erst möglich gemacht. Das Projekt zeichnet sich durch eine klare Zielstellung, konsequente Durchführung, saubere Ergebnisdokumentation und begleitende Öffentlichkeitsarbeit aus. Das Projekt und insbesondere seine Ausführung sind ein hervorragendes Lehrbeispiel für künftige ähnliche Vorhaben.
Das Gymnasium Fridericianum Rudolstadt engagiert sich seit Jahren in verschiedenen Arbeitsgruppen am ehemaligen Grenzstreifen, dem Grünen Band bei Lichtenhain. Besonders bemerkenswert sind hierbei die Ideenvielfalt bei der Auswahl einzelner Aktionen und die Kombination von klassischen Elementen des Naturschutzes (wie Biotoppflege) mit modernen Ansätzen der Umweltbildung auf Erlebnisbasis.
Insbesondere das Zusammenspiel von Naturschutz und erlebbarer jüngster deutscher Geschichte erhöht den pädagogischen Wert dieses Projektes. Beide Projekte zeichnen sich durch hohen naturschutzfachlichen Sachverstand aus, wirken nachhaltig und erfüllen so die Kriterien des diesjährigen Thüringer Naturschutzpreises in hervorragender Weise. Je mehr Jugendliche sich mit diesem Thema befassen und die Bedeutung der Natur für unsere Zukunft erfassen, umso besser wird es um die Aussichten unserer Erde bestellt sein, sagte Umweltminister Reinholz.
Beide Preisträger erhielten einen Pokal, eine Urkunde und die Begründung der Jury sowie jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro.
Anerkennungsurkunden und einen Anerkennungsbetrag von 100 € erhielten Tizian Carl und Christopher Busch aus Haina, das Regionale Förderzentrum J. H. Pestalozzi Sondershausen, das Staatliche Gymnasium Arnstadt, die Naturschutzbund Thüringen in Jena sowie die AG Umwelt und Naturschutz des Rhön-Gymnasiums Kaltensundheim.
Autor: khhThüringens Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) übergab gestern im Erfurter Augustinerkloster den mit 5.000 Euro dotierten 2. Thüringer Naturschutzpreis der Stiftung Naturschutz Thüringen. Die Jury hatte beschlossen, den Preis in diesem Jahr gleichberechtigt und zu gleichen Teilen an das Gymnasium Fridericianum Rudolstadt und die Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Bermbach des Naturschutzbundes Deutschland zu vergeben. Daneben erhielten fünf Gruppierungen Anerkennungsurkunden.
Minister Reinholz kündigte außerdem an, dass 2011 erstmalig ein Thüringer Umweltschutzpreis verliehen werden soll.
Unter dem Motto Jugend engagiert sich für die Natur – Naturschutzprojekte von jungen Leuten zwischen 10 und 20 hatte die Stiftung Naturschutz Thüringen im Frühjahr diesen Jahres den 2. Thüringer Naturschutzpreis ausgelobt. Beide Preisträger haben sich auf ganz unterschiedliche Weise hervorragend für die Natur engagiert.
Die Arbeitsgruppe Naturschutz Bermbach des Naturschutzbundes Deutschland beschäftigt sich mit dem Schutz der Wasseramsel. Sie hat durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen eine Wiederbesiedlung der Bermbach durch die Wasseramsel erst möglich gemacht. Das Projekt zeichnet sich durch eine klare Zielstellung, konsequente Durchführung, saubere Ergebnisdokumentation und begleitende Öffentlichkeitsarbeit aus. Das Projekt und insbesondere seine Ausführung sind ein hervorragendes Lehrbeispiel für künftige ähnliche Vorhaben.
Das Gymnasium Fridericianum Rudolstadt engagiert sich seit Jahren in verschiedenen Arbeitsgruppen am ehemaligen Grenzstreifen, dem Grünen Band bei Lichtenhain. Besonders bemerkenswert sind hierbei die Ideenvielfalt bei der Auswahl einzelner Aktionen und die Kombination von klassischen Elementen des Naturschutzes (wie Biotoppflege) mit modernen Ansätzen der Umweltbildung auf Erlebnisbasis.
Insbesondere das Zusammenspiel von Naturschutz und erlebbarer jüngster deutscher Geschichte erhöht den pädagogischen Wert dieses Projektes. Beide Projekte zeichnen sich durch hohen naturschutzfachlichen Sachverstand aus, wirken nachhaltig und erfüllen so die Kriterien des diesjährigen Thüringer Naturschutzpreises in hervorragender Weise. Je mehr Jugendliche sich mit diesem Thema befassen und die Bedeutung der Natur für unsere Zukunft erfassen, umso besser wird es um die Aussichten unserer Erde bestellt sein, sagte Umweltminister Reinholz.
Beide Preisträger erhielten einen Pokal, eine Urkunde und die Begründung der Jury sowie jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro.
Anerkennungsurkunden und einen Anerkennungsbetrag von 100 € erhielten Tizian Carl und Christopher Busch aus Haina, das Regionale Förderzentrum J. H. Pestalozzi Sondershausen, das Staatliche Gymnasium Arnstadt, die Naturschutzbund Thüringen in Jena sowie die AG Umwelt und Naturschutz des Rhön-Gymnasiums Kaltensundheim.