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Mi, 07:02 Uhr
15.09.2010

Lourdes im Stuki

Für den Freitagabend hat Fred Böhme vom Panormamuseum Bad Frankenhausen wieder einen interessanten Film zu empfehlen. Um was es geht, erfahren Sie hier...

Am 17. September, 20:00 Uhr zeigt das StuKi 76 im Panorama Museum den Film "Lourdes" (Österr/F/D 2009) von Jessica Hausner, der Tochter des Wiener Malers Rudolf Hausner, von dem momentan Werke in der aktuellen Sonderausstellung des Museums zu bewundern sind. Es dürfte interessant sein, inwieweit der Film Parallelen zum Werk des Vaters aufweist.
Lourdes (Österr/F/D 2009)
Regie/Buch: Jessica Hausner
D.: Sylvie Testud, Lea Seydoux, Bruno Todeschini, Elina Löwnesohn
FSK: o.A., L.: 96 min


Die gelähmte Christine nimmt an einer von den Maltesern betreuten Pilgerreise nach Lourdes teil; weniger, weil sie sehr gläubig ist und deutlich Hoffnung auf göttliche Heilung hat, sondern, weil sie als Rollstuhlfahrerin ohne Betreuung sonst nirgendwo hinkommt. Sie möchte wieder dazugehören, alles tun können, was den anderen möglich ist. Im Rahmen der Pilgerreise ist alles wie bei einer Pauschalreise durchorganisiert. Eher teilnahmslos, fast reglos erscheint Christine bei Sakramentsprozession, Lichterprozession, Grottenbesuch, Bäderbesuch, Gebet ... was im Rahmen einer Pilgerreise alles so geboten wird.

Lebendig wirkt Christine selten, aber immer dann ganz besonders und für den Zuschauer faszinierend, wenn die junge, dralle, ihren Rollstuhl schiebende Malteserin Maria mit dem schmucken Malteseroffizier Kuno flirtet, den auch Christine sehr anziehend findet. Im Laufe des Aufenthalts in Lourdes kommt es zu einer unerklärlichen Besserung des Gesundheitszustands von Christine. Sie, die bislang gefüttert, gebadet, ins Bett gelegt werden musste, erhebt sich eines Nachts, kann zuerst Arme und Hände bewegen und schließlich auch wieder - wenn auch unsicher - selber gehen.

Ein von allen Pilgern erwartetes und jubelnd begrüßtes Zeichen Gottes? "Ein großartiges Passionsspiel über Wunder und deren begrenzte Haltbarkeit" DER SPIEGEL
Dieser Film ist zusätzlich in unserem Programm, weil die Regisseurin die Tochter von Rudolf Hausner ist, dessen Bilder in der momentanen Sonderausstellung unter anderem zu erleben sind und sich somit sofort die Frage aufdrängt, inwieweit gibt es Parallelen zwischen dem Film und den Werken des Vaters.
Weitere Infos/Trailer: http://www.critic.de/film/lourdes-1927/
Mit Shuttleservice! Abfahrt ab Kyffhäuser-Info 19:20 Uhr, ab REHA-Klinik 19:30 Uhr. Interessenten melden bitte ihren Bedarf unter der 0800-3023666 an bzw. REHA-Patienten tragen sich bitte in die Liste im Patientenordner ein

Fred Böhme
Autor: khh

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