Mo, 10:38 Uhr
20.09.2010
Amok an Schule?
In Leinefelde-Worbis holen zur Stunde Eltern ihre Kinder aus der staatlichen Regelschule im Ortsteil Worbis ab. Hintergrund ist eine angebliche Amokdrohung für den heutigen Tag. Hier die ersten Einzelheiten...
Die Polizei ermittelt seit Sonntagabend in dieser Sache. Am Abend hatte der Direktor der Schule die Polizei alarmiert, nachdem er von einer Lehrerin über den Verdacht eines geplanten Amoklaufs informiert worden war. Noch in der Nacht konnte Entwarnung gegeben werden. Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, hatte ein 16-jähriger Schüler vor mehr als einer Woche gegenüber einem anderen Schüler geäußert, dass man ja mal Amok laufen könnte. Er hat diese Äußerung aber noch im gleichen Gespräch als Scherz deklariert.
Im Laufe der nachfolgenden Tage hat sich diese Äußerung offensichtlich in Schülerkreisen herum gesprochen, bis die Information am Sonntagabend beim Direktor ankam.
Wie immer in solchen Situationen wurden trotzdem alle nötigen Ermittlungen und Untersuchungen der Polizei sofort eingeleitet. So wurde u.a. auch die mütterliche Wohnung des Schülers durchsucht, ohne dass man Waffen oder andere gefährliche Gegenstände fand. Sichergestellt wurden Computer und Handys, um die darauf gespeicherten Daten auswerten zu können.
In seiner Vernehmung machte der Schüler deutlich, dass er zu keinem Zeitpunkt einen Amoklauf beabsichtigt habe. Die weiterführenden Ermittlungen brachten ebenfalls keine Hinweise auf solch ein Vorhaben.
Der 16-Jährige ist für den Montag vom Unterricht ausgeschlossen worden. Nach Abschluss der Ermittlungen wird die Schulleitung entscheiden, ob disziplinarische oder andere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Um einen geordneten Schulablauf zu gewährleisten und Schülern sowie Lehrpersonal Sicherheit zu geben, ist die Polizei am heutigen Montag in der Schule präsent.
Autor: nnzDie Polizei ermittelt seit Sonntagabend in dieser Sache. Am Abend hatte der Direktor der Schule die Polizei alarmiert, nachdem er von einer Lehrerin über den Verdacht eines geplanten Amoklaufs informiert worden war. Noch in der Nacht konnte Entwarnung gegeben werden. Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, hatte ein 16-jähriger Schüler vor mehr als einer Woche gegenüber einem anderen Schüler geäußert, dass man ja mal Amok laufen könnte. Er hat diese Äußerung aber noch im gleichen Gespräch als Scherz deklariert.
Im Laufe der nachfolgenden Tage hat sich diese Äußerung offensichtlich in Schülerkreisen herum gesprochen, bis die Information am Sonntagabend beim Direktor ankam.
Wie immer in solchen Situationen wurden trotzdem alle nötigen Ermittlungen und Untersuchungen der Polizei sofort eingeleitet. So wurde u.a. auch die mütterliche Wohnung des Schülers durchsucht, ohne dass man Waffen oder andere gefährliche Gegenstände fand. Sichergestellt wurden Computer und Handys, um die darauf gespeicherten Daten auswerten zu können.
In seiner Vernehmung machte der Schüler deutlich, dass er zu keinem Zeitpunkt einen Amoklauf beabsichtigt habe. Die weiterführenden Ermittlungen brachten ebenfalls keine Hinweise auf solch ein Vorhaben.
Der 16-Jährige ist für den Montag vom Unterricht ausgeschlossen worden. Nach Abschluss der Ermittlungen wird die Schulleitung entscheiden, ob disziplinarische oder andere Maßnahmen ergriffen werden müssen. Um einen geordneten Schulablauf zu gewährleisten und Schülern sowie Lehrpersonal Sicherheit zu geben, ist die Polizei am heutigen Montag in der Schule präsent.