Mo, 16:14 Uhr
20.09.2010
Ein eingespieltes Team
Ein harmonisches und kreatives Miteinander herrscht zwischen den beiden Frauen, die zurzeit die Probenfäden am Theater Nordhausen in ihrer Hand halten. Regisseurin Katharina Thoma und Ausstatterin Julia Müer bringen Tschaikowskys große Oper Eugen Onegin auf die Bühne. Am Freitag ist Premiere...
Katharina Thoma (li.) und Julia Müer
Katharina Thoma studierte Klavier an der Musikhochschule in Lübeck und lernte die szenische Arbeit kennen, als sie während des Studiums als Korrepetitorin beim Lübecker Opernstudio arbeitete. Beeindruckt von dem Zusammenspiel von Musik, Regie und Bühnenbild, machte sie nach dem Studium Regiepraktika an verschiedenen großen Häusern wie Darmstadt, Frankfurt und Innsbruck.
Nach zweijähriger Arbeit als Regieassistentin am Theater Kassel, wo sie sich auch an ersten eigenen Inszenierungen ausprobieren konnte, wechselte sie an die Oper Frankfurt und lernte dort Julia Müer kennen.
Die junge Bühnenbildnerin assistierte während ihres Studiums in Dresden am Staatstheater Wiesbaden, an der Oper Bonn und der Oper Frankfurt.
Mit ihrer gemeinsamen Arbeit belegten Katharina Thoma und Julia Müer 2007 den zweiten Platz beim europäischen Opernregie-Preis und bekamen infolgedessen ein Engagement an der Oper Malmö, wo sie Samuel Barbers Vanessa auf die Bühne brachten und damit international auf sich aufmerksam machten.
Inzwischen verbindet die Frauen eine enge Freundschaft, arbeiten gern Seite an Seite. Zwar gibt es ab und zu Diskussionen über Details, aber gemeinsam finden sie immer eine Lösung, mit der beide zufrieden sind.
Ihre Inspiration bezieht Katharina Thoma aus der Musik und ihre musikalische Bildung ist ihr eine Hilfe, wenn einzelne Töne in ihrem Kopf Bilder entstehen lassen. Mit ihrem Bühnenbild hat Julia Müer einen Raum geschaffen, in dem diese Bilder umgesetzt werden können. Mit wenigen Mitteln erzielt sie einen großen Effekt und genau das ist ihre Vorstellung von einem Bühnenbild: ein Raum, der Atmosphäre ausstrahlt, aber nichts Unglaubwürdiges enthält.
Beide sind sehr zufrieden mit den Proben am Theater Nordhausen und freuen sich über die produktive, aber stressfreie Probenzeit. Man hat ein gutes Gefühl, so Katharina Thoma über die Arbeit mit dem Ensemble, und auch die Bühnenbildnerin ist begeistert. So geht es in guter Stimmung auf die Endprobenwoche zu, und das Publikum darf sich am Freitagabend auf eine eindrucksvolle und ergreifende Premiere freuen.
Karten für die Premiere von Tschaikowskys Eugen Onegin und die nächsten Vorstellungen am 1. und 30. Oktober jeweils um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
Autor: nnzKatharina Thoma (li.) und Julia Müer
Katharina Thoma studierte Klavier an der Musikhochschule in Lübeck und lernte die szenische Arbeit kennen, als sie während des Studiums als Korrepetitorin beim Lübecker Opernstudio arbeitete. Beeindruckt von dem Zusammenspiel von Musik, Regie und Bühnenbild, machte sie nach dem Studium Regiepraktika an verschiedenen großen Häusern wie Darmstadt, Frankfurt und Innsbruck.
Nach zweijähriger Arbeit als Regieassistentin am Theater Kassel, wo sie sich auch an ersten eigenen Inszenierungen ausprobieren konnte, wechselte sie an die Oper Frankfurt und lernte dort Julia Müer kennen.
Die junge Bühnenbildnerin assistierte während ihres Studiums in Dresden am Staatstheater Wiesbaden, an der Oper Bonn und der Oper Frankfurt.
Mit ihrer gemeinsamen Arbeit belegten Katharina Thoma und Julia Müer 2007 den zweiten Platz beim europäischen Opernregie-Preis und bekamen infolgedessen ein Engagement an der Oper Malmö, wo sie Samuel Barbers Vanessa auf die Bühne brachten und damit international auf sich aufmerksam machten.
Inzwischen verbindet die Frauen eine enge Freundschaft, arbeiten gern Seite an Seite. Zwar gibt es ab und zu Diskussionen über Details, aber gemeinsam finden sie immer eine Lösung, mit der beide zufrieden sind.
Ihre Inspiration bezieht Katharina Thoma aus der Musik und ihre musikalische Bildung ist ihr eine Hilfe, wenn einzelne Töne in ihrem Kopf Bilder entstehen lassen. Mit ihrem Bühnenbild hat Julia Müer einen Raum geschaffen, in dem diese Bilder umgesetzt werden können. Mit wenigen Mitteln erzielt sie einen großen Effekt und genau das ist ihre Vorstellung von einem Bühnenbild: ein Raum, der Atmosphäre ausstrahlt, aber nichts Unglaubwürdiges enthält.
Beide sind sehr zufrieden mit den Proben am Theater Nordhausen und freuen sich über die produktive, aber stressfreie Probenzeit. Man hat ein gutes Gefühl, so Katharina Thoma über die Arbeit mit dem Ensemble, und auch die Bühnenbildnerin ist begeistert. So geht es in guter Stimmung auf die Endprobenwoche zu, und das Publikum darf sich am Freitagabend auf eine eindrucksvolle und ergreifende Premiere freuen.
Karten für die Premiere von Tschaikowskys Eugen Onegin und die nächsten Vorstellungen am 1. und 30. Oktober jeweils um 19.30 Uhr gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
