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Di, 13:47 Uhr
21.09.2010

Raus nach acht Tagen

Im Jahr 2009 standen durchschnittlich 16 080 Betten in Thüringer Krankenhäusern für Behandlungen zur Verfügung. Mit Hilfe der Thüringer Statistiker haben wir das mal etwas genauer "untersucht".


Im Jahr 2009 gab es in den 42 Thüringer Krankenhäusern 16 080 aufgestellte Betten. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 126 Betten bzw. 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit stieg die Zahl der aufgestellten Betten erstmals seit Einführung der Statistik im Jahr 1991 wieder an. Von den aufgestellten Betten insgesamt waren 733 Intensivbetten und 129 Belegbetten.

Aus den Thüringer Krankenhäusern wurden 545 226 Patienten nach durchschnittlich 8,2 Tagen aus der vollstationären Behandlung entlassen. Ein Jahr zuvor waren es 538 281 Patienten, die nach durchschnittlich 8,3 Tagen aus der vollstationären Behandlung entlassen wurden. Der Nutzungsgrad der Betten betrug im vergangenen Jahr 77,6 Prozent. 2008 lag er bei 78,1 Prozent. Mehr als ein Drittel der vollstationär entlassenen Patienten (197 136 Fälle bzw. 36,2 Prozent) wurde in einer der 30 Fachabteilungen der Inneren Medizin behandelt. Hier betrug die durchschnittliche Verweildauer 6,8 Tage und der Nutzungsgrad der Betten lag bei 81,1 Prozent.

Die Patienten in den Thüringer Krankenhäusern wurden von 4 003 hauptamtlichen Ärzten behandelt. Das waren 78 Ärzte bzw. 2,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 10 608 Personen im Pflegedienst betreuten die Kranken rund um die Uhr. Ende des Jahres 2008 waren es 10 385 (+ 2,1 Prozent). Weitere 12 403 Beschäftigte der Krankenhäuser kümmerten sich im medizinisch-technischen Dienst, Funktionsdienst, als klinisches Hauspersonal oder im Wirtschafts- und Versorgungsdienst, im technischen Dienst, im Sonderdienst aber auch als sonstiges Personal und im Verwaltungsdienst um den reibungslosen Ablauf in den Häusern. Ein Jahr zuvor waren es 12 359 Personen (+ 0,4 Prozent)
Autor: nnz

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