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Do, 07:05 Uhr
23.09.2010

Erkältet und nicht ausgeschlafen (2)

Neben dem Landrat des Kyffhäuserkreises, Peter Hengstermann, waren es vor allem die beiden Amtärztinnen Dr. Ingrid Francke (Nordhausen und Dr. Sabine Hausweiler (Kyffhäuserkreis), die sich intensiv mit der Studie auseinander setzten.

DAK Gesundheitsreport (Foto: Karl-Heinz Herrmann) DAK Gesundheitsreport (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Beide Amtärztinnen begrüßten die Durchführung einer solchen Studie, hoben aber auf Nachfragen den Stichprobencharakter der Ergebnisse hervor. Die gestern vorgestellten Ergebnisse, nnz/kn berichtete (Erkältet und nicht ausgeschlafen hervor. Problem der Studie, die Ergebnisse beziehen sich, auch z.B. gerade beim Krankenstand wichtig, "nur" auf die erwerbstätigen DAK- Mitglieder beider Landkreise, wie Dietmar Barke von der ADK bei der Vorstellung der Studie unterstrich. Die Ergebnisse lassen also keinen Schluss auf die gesamte Bevölkerung zu.

Trotz dieser Einschränkung stellt diese Untersuchung einen wichtigen Fingerzeig bei der Entwicklung des Gesundheitsstandes in den beiden Landkreisen dar, wie beide Amtärztinnen betonten. Die DAK ist übrigens die einzige Krankenkasse, die einen derartige Gesundheitsreport, heruntergebrochen bis zu den Landkreisen, vorstellt. Beide Amtärztinnen wünschten sich allerdings auch, dass so ein Gesundheitsreport von mehreren Krankenkassen durchgeführt wird und vor allem die Ergebnisse dann kumuliert werden. Das dürfte sicher bei über 100 Krankenkassen in Deutschland zum Problem werden und auch die Frage, wer diese Mammutaufgabe durchführen sollte, stünde im Raum. Allein diese Problematik zeigt, dass es im Gesundheitswesen in diesem Land noch einiges verbesserungsfähiges gibt.

So wird es sicher weiter so sein, dass sich jede Krankenkasse ihre eigene Präventivstrategie entwickeln wird. Auch wenn der Wunsch der beiden Amtärztinnen (tiefer gehende Untersuchungen) kaum realistisch sind, so gibt es doch einen Lichtblick. In der Diskussion der Ergebnisse hatte die DAK den Hinweis gegeben, dass es für größere Institutionen und Betriebe durchaus Möglichkeiten gibt, genauere Ergebnisse zu ermitteln. Solcher tiefergehenden Ergebnisse ließen sich allerdings nur in kostenpflichtigen Untersuchen durchführen, die zwar von der DAK organisiert werden könnte, aber von "Fremdunternehmen" ausgeführt werden würden.

In jedem Fall wird die DAK auch für das Jahr 2010 wieder einen Gesundheitsreport erarbeiten und den zuständigen Behörden und der Presse vorstellen, so der Ausblick von Dietmar Barke zum Abschluss.
Autor: khh

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