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Sa, 09:25 Uhr
25.09.2010

nnz/kn-Tipp: Für den schlimmsten Fall

Eine Risikolebensversicherung ist ein Pflichtschutz für alle, die für ihre Kinder, Ehe- oder Lebenspartner vorsorgen wollen. Auch für neue Formen des Zusammenlebens wie Patchworkfamilien oder unverheiratete Paare ist diese Absicherung oft der einzige Weg, den Hinterbliebenenschutz preiswert zu regeln.


Die Police ist deshalb so günstig, weil sie ein reiner Todesfallschutz ist. Stirbt der Kunde, zahlt der Versicherer die Versicherungssumme aus. Allerdings gibt es kaum eine Policenart, bei der die Preisunterschiede so groß sind - trotz vergleichbarer Leistungen. "Öko-Test" gibt im Ratgeber Gesundheit & Fitness 2010 deshalb den Ratschlag: "Entscheidend für die Risikolebensversicherung ist der Preis. Je günstiger das Angebot, desto empfehlenswerter die Police." Die Verbraucherschützer verglichen die Tarife von 40 Versicherern in insgesamt acht verschiedenen Modellfällen miteinander.

Dabei belegten die Ergo Direkt Versicherungen in zwei Fällen den Spitzenplatz. Besonders extrem fielen die Preisunterschiede im Fall eines 40-jährigen Nichtrauchers aus: Für den 200.000-Euro-Schutz bei einer 20-jährigen Laufzeit zahlt der Kunde beim Fürther Direktversicherer 268 Euro pro Jahr. Demgegenüber verlangt der teuerste Anbieter im Test für den gleichen Kunden sage und schreibe 1.068 Euro - also fast das Vierfache.

"Öko-Test" fasst die Ergebnisse des Vergleichs so zusammen: "Günstig sind durchweg Tarife, die ohne jede Beratung online oder per Telefon bei Direktversicherern gekauft werden können. Und das sollten die Kunden bei diesem einfachen Standardprodukt auch nutzen."

Risikoschutz nach Maß

Die Höhe des Beitrags zur Risikolebensversicherung richtet sich maßgeblich nach der Versicherungssumme, sie ist außerdem vom Alter der versicherten Person und der Vertragslaufzeit abhängig. Auch zwischen Rauchern und Nichtrauchern wird unterschieden. Wer kleine Kinder hat, sollte nach Ansicht von Experten das Fünffache des Jahresnettoeinkommens als Versicherungssumme einsetzen. Besonders wichtig ist die Vorsorge über eine Risikolebensversicherung, wenn es finanzielle Belastungen gibt, etwa aus dem Bau oder Kauf einer Immobilie.

Vorsicht: Nicht mogeln

Wer als Nichtraucher in der Risikolebensversicherung günstiger versichert werden will, darf in den vergangenen zwölf Monaten nicht mehr geraucht haben. "Wird die versicherte Person während der Vertragsdauer Raucher, muss sie uns das mitteilen", sagt Peter M. Endres, Vorstandsvorsitzender der Ergo Direkt Versicherungen. Generell warnen Verbraucherschützer energisch davor, bei Gesundheitsprüfungen zu mogeln. Fliegt die Täuschung nachträglich auf, kann der Versicherer im Extremfall die gesamte Leistung verweigern.
Autor: nnz

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