So, 07:45 Uhr
26.09.2010
Zum Thema Berufsschulen
Ausgehend von einem Gutachten zur Entwicklung der berufsbildenden Schulen vom April 2007, welches vom Thüringer Kultusministerium sowie vom Thüringischen Landkreistag in Auftrag gegeben wurde, trafen sich die vier Nordkreise Thüringens, um auf die demografische Entwicklung sowie die sich ständig verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu reagieren. Dazu heißt es aus dem Landratsamt...
In mehreren Beratungen, und zwar am 26.05.2010, am 11.06.2010 und am 19.07.2010 wurde über die weitere berufliche Bildung in ihren Regionen diskutiert.
Ziel war es, ein abgestimmtes Berufsschulnetz zu erarbeiten, mit dem in allen vier Landkreisen eine Optimierung und Effizienz in der beruflichen Bildung erreicht wird.
Dabei wurden entsprechend der territorialen Gegebenheiten Schwerpunktausbildungen für die einzelnen Landkreise festgelegt, in denen sich der entsprechende Landkreis spezialisiert.
Zur Feststellung der spezifischen Ausbildungsschwerpunkte in den Landkreisen wurden natürlich auch die wirtschaftlichen Besonderheiten beachtet, das heißt, welche Betriebe sind verstärkt an welchem Standort ansässig, um eine enge Verbindung zwischen Betrieb und Berufsschule zu gewährleisten.
Damit wird weiterhin erreicht, dass konzentriert an bestimmten Standorten eine fachlich fundierte Ausbildung ermöglicht wird. Dem teilweise bisherigen Trend, dass jede Berufsschule alle Berufe ausbildet, kann somit entgegengewirkt werden. Die vorhandenen Ressourcen werden effektiver genutzt.
Mit dieser Ausrichtung auf Spezifika ist des Weiteren gesichert, dass den Vorgaben des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur hinsichtlich der Klassenbildung entsprochen wird. Um eine Zulassung zur Ausbildung vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zu erhalten, sind grundsätzlich 15 Azubis pro Klasse zu beschulen.
Unterfrequentierte Klassen sollen zukünftig nicht mehr vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur genehmigt werden. Hieraus leitet sich verständlicherweise Handlungsbedarf ab. Der Ausschuss für Kultur, Schulen und Sport wird sich in Kürze mit dem Thema befassen.
Autor: khhIn mehreren Beratungen, und zwar am 26.05.2010, am 11.06.2010 und am 19.07.2010 wurde über die weitere berufliche Bildung in ihren Regionen diskutiert.
Ziel war es, ein abgestimmtes Berufsschulnetz zu erarbeiten, mit dem in allen vier Landkreisen eine Optimierung und Effizienz in der beruflichen Bildung erreicht wird.
Dabei wurden entsprechend der territorialen Gegebenheiten Schwerpunktausbildungen für die einzelnen Landkreise festgelegt, in denen sich der entsprechende Landkreis spezialisiert.
Zur Feststellung der spezifischen Ausbildungsschwerpunkte in den Landkreisen wurden natürlich auch die wirtschaftlichen Besonderheiten beachtet, das heißt, welche Betriebe sind verstärkt an welchem Standort ansässig, um eine enge Verbindung zwischen Betrieb und Berufsschule zu gewährleisten.
Damit wird weiterhin erreicht, dass konzentriert an bestimmten Standorten eine fachlich fundierte Ausbildung ermöglicht wird. Dem teilweise bisherigen Trend, dass jede Berufsschule alle Berufe ausbildet, kann somit entgegengewirkt werden. Die vorhandenen Ressourcen werden effektiver genutzt.
Mit dieser Ausrichtung auf Spezifika ist des Weiteren gesichert, dass den Vorgaben des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur hinsichtlich der Klassenbildung entsprochen wird. Um eine Zulassung zur Ausbildung vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zu erhalten, sind grundsätzlich 15 Azubis pro Klasse zu beschulen.
Unterfrequentierte Klassen sollen zukünftig nicht mehr vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur genehmigt werden. Hieraus leitet sich verständlicherweise Handlungsbedarf ab. Der Ausschuss für Kultur, Schulen und Sport wird sich in Kürze mit dem Thema befassen.