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Di, 09:09 Uhr
28.09.2010

Erwartungen gedämpft

Auf der Einwohnerversammlung in Immenrode dämpfte Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) die Erwartungen, dass in nächster Zeit viele Aufgaben erledigt werden können. Aber es gibt Lichtblicke ...

Hintergrund für das Ganze ist die Finanzlage der Stadt, über die kn schon ausführlich berichtete. In der vorläufigen Haushaltsführung, in der die Stadt ist, können neue Maßnahmen nur angefangen werden, wenn Gefährdungen zu erwarten sind, oder wie in Immenrode, wenn der Schulweg für Kinder sichergemachte werden kann.

Deshalb werden gestern angesprochene Probleme in den Ortsteilen Himmelsberg, Großberndten, Kleinberndten und Straußberg, die mit der Reinigung von Vorflutern und Gräben zu tun haben. keine große Chance auf baldige Realisierung haben. Bei solchen Maßnahmen fliege ich beim Kämmerer sofort wieder raus, so Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Und 2011 wird es nicht besser werden, weil dann erst das Minus von rund 1,9 Millionen Euro ausgeglichen werden und die Pflichtaufgaben erfüllt werden, ehe ein einziger Euro für andere Aufgaben ausgegeben werden kann.

Aber bereits angefangene Maßnahmen dürfen zu Ende gebaut werden. So wird die Mühle Immenrode dank vieler Fördergelder noch in diesem Jahr ihre Flügel bekommen. Höchste Eisenbahn, wie man so schön sagt, denn sonst würden schon genehmigte Fördergelder ganz verfallen.

Wenig Probleme zu klären hatte H.-Peter Schwarzbach, Leiter Abwasser / stellv. Werkleiter des TAZ. Die Maßnahmen wurden weitgehend gut abgeschlossen. Auf einige kahle Stellen soll noch mit Grassamen nachgeholfen werden, damit dort das Grün wie vorher sprießt. Das sei kein Problem. Schwarzbach hatte zuvor den Besuchern der Einwohnerversammlung vermittelt, wie die ganze Abrechnerei mit Abwasser und Regenwasser zusammenhängt. Eine Themenkreis, für den es sich lohnt einen ganzen Artikel zu schreiben.

Auch wenn es nicht um die Einwohnerversammlung von Schernberg und Thalebra ging, gab es gestern eine gute Nachricht. Trotz des „Meckerns“ der Kommunalaufsicht hat Bürgermeister Kreyer die Verträge für die Dorferneuerung dieser beiden Ortschaften gestern unterschrieben. Das nehme ich auf mich, so Kreyer. Es wäre unverantwortlich die vielen Fördergelder, die im Rahmen der Dorferneuerung fließen, einfach sausen zu lassen. Schon wegen der zu bauenden Kläranlage ist die Teilnahme an dem Dorferneuerungsprogramm Pflicht, um Fördergelder optimal abschöpfen zu können.

Ein interessantes Programm versprach Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Mit Landwirtschaftsunternehmen der Region und den Kommunen soll ein Konzept über den ländlichen Wegebau erarbeitet werden. Wir müssen das im Schreibtisch haben, damit, sobald wieder mal Geld in den Kassen ist, der ländliche Wegebau wieder forciert werden kann. Ziel dabei nicht nur landwirtschaftlich Wege zu bauen, sondern gerade soll auch versucht werden, Ortsteile über Fahrradwege besser zu verbunden. Hier dachte er besonders an die Verbindung Schernberg Immenrode. Aber auch Immenrode Strassberg wäre hinsichtlich des Ferienparks wichtig.

Abschließend informiert der Bauamtsleiter, dass der Winterdienstplan für die nächste Saison stehe, der zusammen mit den Kommunen erarbeitet wurde. Die Pläne können in der Stadtverwaltung eingesehen werden. Zum Abschluss gab es aber noch ein Lob für die Stadt, das aus Straußberg kam. Der Winterdienst in der Höhenlage Straußberg hat prima geklappt, so ein Einwohner. Ich bin pünktlicher auf Arbeit gekommen, als mancher aus der Kernstadt.
Autor: khh

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