Do, 23:05 Uhr
30.09.2010
Symposium durchgeführt
Im Rahmen des Netzwerkprojektes "PROJob Nordthüringen" fand heute im Marstall in Sondershausen ein Symposium unter dem Motto "Vorurteile abbauen - Potentiale erkennen" statt...
Das Projekt "PROJob" ist als Bestandteil des Bundesprogramms "XENOS - Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge" und arbeitet seit Ende 2008 im Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Nordhausen.
Was ist PRO Job Nordthüringen?
Das Projekt PRO Job wendet sich an Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis nach der gesetzlichen Bleiberechtsregelung, für langjährig Geduldete sowie an Flüchtlinge mit eingeschränktem Arbeitsmarktzugang aus der Region Nordthüringen. Mitarbeiter im Projekt versuchen Flüchtlinge und Asylbewerber bei der Suche nach einer Arbeit oder einem Ausbildungsplatz zu unterstützen, was, so zeigte teilweise die Diskussion, offensichtlich doch nicht so leicht ist. Das zeigte ein Video mit Marion Henze von Starthilfe e.V., die sich über das sehr komplizierte Ausländerrecht beklagte.
Ziel dieses Tages war, mit verschiedenen Verantwortungsträgern aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen, insbesondere zu dem Thema, welche Möglichkeiten und Wege es für eine gelingende berufliche wie soziale Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt bzw. es zu beschreiten gilt.
Als Gäste waren unter anderem die Landessprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Madeleine Henfling , Petra Heß als zukünftige Ausländerbeauftragte des Thüringer Sozialministeriums, Horst Mehle (SPD) als Vertreter des Kreistags im Kyffhäuserkreis, Uwe Vogt (SPD) als Vorsitzender des Bildungsausschusses des Kreistages, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreistages, Cornelia Kraffzick, Jürgen Rauschenbach, Geschäftsführer Starthilfe e.V. und Dr. Karin Scherschel von der Friedrich-Schiller-Universität Jena anwesend. Rund 40 Gästen nahmen an dem Symposium teil.
In der Tagungspause sprach kn mit Uwe Vogt, der ja auch Bürgermeister von Ebeleben ist. Er äußerte sich sehr zufrieden dass die Asylsuchenden in Rockensußra zentral im Ort untergebracht sind, was sich positiv auf die Integrierung auswirkt, da sich zum Beispiel gerade die Mütter in Gesprächen am Spielplatz am ehesten nahe kommen. Auch der gemeinsame Besuch in Kindergärten funktioniere sehr gut, so Vogt zu diesem Thema.
Marcel Sievers (Kreisjugendring) hofft, dass das Projekt Pro Job auch nach Auslaufen im Oktober 2010 weitergeführt werden kann. Positive Signale sind zumindest in Sicht.
Autor: khhDas Projekt "PROJob" ist als Bestandteil des Bundesprogramms "XENOS - Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge" und arbeitet seit Ende 2008 im Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Nordhausen.
Was ist PRO Job Nordthüringen?
Das Projekt PRO Job wendet sich an Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis nach der gesetzlichen Bleiberechtsregelung, für langjährig Geduldete sowie an Flüchtlinge mit eingeschränktem Arbeitsmarktzugang aus der Region Nordthüringen. Mitarbeiter im Projekt versuchen Flüchtlinge und Asylbewerber bei der Suche nach einer Arbeit oder einem Ausbildungsplatz zu unterstützen, was, so zeigte teilweise die Diskussion, offensichtlich doch nicht so leicht ist. Das zeigte ein Video mit Marion Henze von Starthilfe e.V., die sich über das sehr komplizierte Ausländerrecht beklagte.
Ziel dieses Tages war, mit verschiedenen Verantwortungsträgern aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch kommen, insbesondere zu dem Thema, welche Möglichkeiten und Wege es für eine gelingende berufliche wie soziale Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt bzw. es zu beschreiten gilt.
Als Gäste waren unter anderem die Landessprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Madeleine Henfling , Petra Heß als zukünftige Ausländerbeauftragte des Thüringer Sozialministeriums, Horst Mehle (SPD) als Vertreter des Kreistags im Kyffhäuserkreis, Uwe Vogt (SPD) als Vorsitzender des Bildungsausschusses des Kreistages, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreistages, Cornelia Kraffzick, Jürgen Rauschenbach, Geschäftsführer Starthilfe e.V. und Dr. Karin Scherschel von der Friedrich-Schiller-Universität Jena anwesend. Rund 40 Gästen nahmen an dem Symposium teil.
In der Tagungspause sprach kn mit Uwe Vogt, der ja auch Bürgermeister von Ebeleben ist. Er äußerte sich sehr zufrieden dass die Asylsuchenden in Rockensußra zentral im Ort untergebracht sind, was sich positiv auf die Integrierung auswirkt, da sich zum Beispiel gerade die Mütter in Gesprächen am Spielplatz am ehesten nahe kommen. Auch der gemeinsame Besuch in Kindergärten funktioniere sehr gut, so Vogt zu diesem Thema.
Marcel Sievers (Kreisjugendring) hofft, dass das Projekt Pro Job auch nach Auslaufen im Oktober 2010 weitergeführt werden kann. Positive Signale sind zumindest in Sicht.






