So, 00:01 Uhr
03.10.2010
Helden auf Zeit
Das Kunstarchiv Beeskow kann man als Dokumentationsstelle zur bildenden Kunst in der DDR verstehen, so die Kuratorin Dr. Simone Tippach-Schneider (Bild unten) zur Sammlung von ca. 1.600 Gemälden, davon rund 300 Porträts. .
Einen Teil dieser bedeutenden Sammlung, 100 Stück wurden ausgewählt, werden in dieser seit gestern eröffneten Ausstellung im Schlossmuseum Sondershausen gezeigt. Es ist ein großer Rückblick in die Geschichte der DDR, und der Frage, wie hat man dort Held definiert. Und selbst an dem alten Begriff aus DDR-Zeit Held der Arbeit km man nicht mehr heraus. Die Gäste der Eröffnung hatten das Glück mal aus anderer Sicht auf die damalige DDR-Kultur zu werfen, interpretiert durch Dr. Simone Tippach-Schneider.
Bilder haben auch ein Recht auf ein paar schöne Stunden, sagte Bürgermeister Joachim Kreyer bei der Begrüßung der Gäste, und freute sich, dass diese Sammlung aus den Archiven wieder gezeigt werden. Übrigens hingen die Gemälde des Kunstarchivs Beeskow früher in DDR-Amtsstuben. Porträts vom Briefträger, über eine Schauspielerin bis hin zu Walter Ulbricht, dem ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR. Aufgefallen ist aber einem Besucher, das kein Porträt von Wilhelm Pieck, dem ersten Präsidenten der DDR zu sehen war.
Auch ein Sondershäuser war dabei, zwar nicht als dargestelltes Porträt, sondern als Maler. Gezeigt wurde von Ronald Paris das Werk Dr. Hilzheimer – Rostocker Ehrenbürger (Öl auf Leinwand). Was besonders bei der Ausstellung angenehm auffiel, die sehr guten Erklärungen und Hintergrundinformationen zu den Porträts. Auch wurde eine sehr übersichtlich Schriftgröße gewählt.
Museumsleiterin Christa Hirschler dankte dem Kunstarchiv Beeskow für die Bereitstellung der Bilder und die finanzielle Unterstützung durch die Sparkassen-Museumsstiftung für den Kyffhäuserkreis, und den anderen vielen Helfern bei der Ausstellung. Künstlerisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung durch Anja Daniela Wagner (Gesang) und Kolja Hosemann (Klavier).
Die bedeutende Ausstellung ist noch bis zum 02. Januar 2011 im Schlossmuseum zu sehen. Danach wird ein großer Teil dieser Ausstellung ab Januar im Abgeordnetenhaus in Berlin zu sehen sein.
Autor: khhEinen Teil dieser bedeutenden Sammlung, 100 Stück wurden ausgewählt, werden in dieser seit gestern eröffneten Ausstellung im Schlossmuseum Sondershausen gezeigt. Es ist ein großer Rückblick in die Geschichte der DDR, und der Frage, wie hat man dort Held definiert. Und selbst an dem alten Begriff aus DDR-Zeit Held der Arbeit km man nicht mehr heraus. Die Gäste der Eröffnung hatten das Glück mal aus anderer Sicht auf die damalige DDR-Kultur zu werfen, interpretiert durch Dr. Simone Tippach-Schneider.
Bilder haben auch ein Recht auf ein paar schöne Stunden, sagte Bürgermeister Joachim Kreyer bei der Begrüßung der Gäste, und freute sich, dass diese Sammlung aus den Archiven wieder gezeigt werden. Übrigens hingen die Gemälde des Kunstarchivs Beeskow früher in DDR-Amtsstuben. Porträts vom Briefträger, über eine Schauspielerin bis hin zu Walter Ulbricht, dem ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR. Aufgefallen ist aber einem Besucher, das kein Porträt von Wilhelm Pieck, dem ersten Präsidenten der DDR zu sehen war.
Auch ein Sondershäuser war dabei, zwar nicht als dargestelltes Porträt, sondern als Maler. Gezeigt wurde von Ronald Paris das Werk Dr. Hilzheimer – Rostocker Ehrenbürger (Öl auf Leinwand). Was besonders bei der Ausstellung angenehm auffiel, die sehr guten Erklärungen und Hintergrundinformationen zu den Porträts. Auch wurde eine sehr übersichtlich Schriftgröße gewählt.
Museumsleiterin Christa Hirschler dankte dem Kunstarchiv Beeskow für die Bereitstellung der Bilder und die finanzielle Unterstützung durch die Sparkassen-Museumsstiftung für den Kyffhäuserkreis, und den anderen vielen Helfern bei der Ausstellung. Künstlerisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung durch Anja Daniela Wagner (Gesang) und Kolja Hosemann (Klavier).
Die bedeutende Ausstellung ist noch bis zum 02. Januar 2011 im Schlossmuseum zu sehen. Danach wird ein großer Teil dieser Ausstellung ab Januar im Abgeordnetenhaus in Berlin zu sehen sein.















