Mo, 14:23 Uhr
04.10.2010
Hochgenuss am Sonntagvormittag
Immer etwas Besonderes ist ein Kammerkonzert mit Musikern des Loh-Orchesters, denn in der Regel sind die Musiker meist im vollen Orchester zu erleben. Nach der großen Resonanz, die im vergangenen Oktober das Kammerkonzert im Schloss Sondershausen gefunden hat,...
Blick in die Probe
...folgt nun am Sonntag, 17. Oktober, um 11.00 Uhr im Riesensaal des Schlosses eine Fortsetzung. Sieben Musiker des Loh-Orchesters und Generalmusikdirektor Markus L. Frank – der nicht am Dirigierpult steht, sondern als Pianist auftreten wird – haben ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm vorbereitet.
In zunächst kleiner Triobesetzung spielen der Konzertmeister des Loh-Orchesters Marek Adam Smentek an der Violine, Matthias Weicker am Violoncello und Generalmusikdirektor Markus L. Frank am Klavier das berühmte Zigeunertrio von Joseph Haydn (Klaviertrio Nr. 39 G-Dur Hob. XV:25). Markus L. Frank wird hier auf einem besonderen Instrument spielen, das ein sehr berühmter Komponist bei Besuchen in Sondershausen gespielt haben soll: Franz Liszt. Es ist ein erst kürzlich restaurierter Bösendorfer-Flügel, der nicht nur in Sondershausen als Liszt-Flügel in aller Munde ist.
Für das Septett Es-Dur von Max Bruch gesellen sich dann drei Bläser, Irmfried Mey, Klarinette, Tilmann Graner, Fagott, und Costel Bejan, Horn sowie zwei weitere Streicher Adrian-Liviu Stanciu, Violine, und Stefan Blum, Kontrabass dazu, während Markus L. Frank am Klavier pausieren darf.
Zu Max Bruch hat das Loh-Orchester einen ganz besonderen Bezug, denn er war in den Jahren 1876–1870 Kapellmeister des Orchesters. Das Septett komponierte Bruch als 11jähriger Junge! Es ist eine überaus erstaunliche Leistung des so jungen Komponisten, dem als Kind auch Klavierstücke, Violinsonaten und ganze Orchesterwerke aus der Feder flossen. Das Septett ist voller Erfindungsreichtum und klanglicher Raffinessen. An das Zigeunertrio von Haydn knüpft schließlich ein beschwingtes Potpourri aus Johann Strauß’ Operette Der Zigeunerbaron an.
Das Kammerkonzert am 17. Oktober um 11.00 Uhr im Riesensaal des Schlosses Sondershausen wird veranstaltet von der Deutschen Max-Bruch-Gesellschaft Sondershausen. Karten für dieses Konzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH
Autor: nnzBlick in die Probe
...folgt nun am Sonntag, 17. Oktober, um 11.00 Uhr im Riesensaal des Schlosses eine Fortsetzung. Sieben Musiker des Loh-Orchesters und Generalmusikdirektor Markus L. Frank – der nicht am Dirigierpult steht, sondern als Pianist auftreten wird – haben ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm vorbereitet.
In zunächst kleiner Triobesetzung spielen der Konzertmeister des Loh-Orchesters Marek Adam Smentek an der Violine, Matthias Weicker am Violoncello und Generalmusikdirektor Markus L. Frank am Klavier das berühmte Zigeunertrio von Joseph Haydn (Klaviertrio Nr. 39 G-Dur Hob. XV:25). Markus L. Frank wird hier auf einem besonderen Instrument spielen, das ein sehr berühmter Komponist bei Besuchen in Sondershausen gespielt haben soll: Franz Liszt. Es ist ein erst kürzlich restaurierter Bösendorfer-Flügel, der nicht nur in Sondershausen als Liszt-Flügel in aller Munde ist.
Für das Septett Es-Dur von Max Bruch gesellen sich dann drei Bläser, Irmfried Mey, Klarinette, Tilmann Graner, Fagott, und Costel Bejan, Horn sowie zwei weitere Streicher Adrian-Liviu Stanciu, Violine, und Stefan Blum, Kontrabass dazu, während Markus L. Frank am Klavier pausieren darf.
Zu Max Bruch hat das Loh-Orchester einen ganz besonderen Bezug, denn er war in den Jahren 1876–1870 Kapellmeister des Orchesters. Das Septett komponierte Bruch als 11jähriger Junge! Es ist eine überaus erstaunliche Leistung des so jungen Komponisten, dem als Kind auch Klavierstücke, Violinsonaten und ganze Orchesterwerke aus der Feder flossen. Das Septett ist voller Erfindungsreichtum und klanglicher Raffinessen. An das Zigeunertrio von Haydn knüpft schließlich ein beschwingtes Potpourri aus Johann Strauß’ Operette Der Zigeunerbaron an.
Das Kammerkonzert am 17. Oktober um 11.00 Uhr im Riesensaal des Schlosses Sondershausen wird veranstaltet von der Deutschen Max-Bruch-Gesellschaft Sondershausen. Karten für dieses Konzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH

